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Rezension: Rose – Humiliated

Heute möchte ich Euch warnen, denn dieses Buch ist nichts für zartbesaitete Leser*innen.

Infos:
  • Autorin: Lima Strysa
  • Verlag: Heartcraft Verlag
  • Genre: Psychothriller / Dark Romance
Klappentext:
Rose, …

Du weißt nicht, wie krank und verdorben die Menschen sind, meine unschuldige Rose. Aber du wirst es bald erfahren. Ich will, dass du mir gehörst, doch um mit mir zusammensein zu können, musst du durch die Hölle gehen. Wenn dein Körper bricht, ist deine Liebe stark genug, um deine Seele zusammenzuhalten?

Kennst du deine Grenzen?

Weißt du, wie viel du aushalten kannst? Weißt du, was du ertragen kannst, bevor du zerbrichst? Dieses Buch wird dir nicht nur deine Grenzen zeigen, es wird sie zerstören. Du solltest es wirklich nur lesen, wenn du bereit dazu bist. Nichts für schwache Nerven.

Meine Meinung:

Ich habe das E-Book als Rezensionsexemplar vom Verlag erhalten, wofür ich mich herzlich bedanken möchte. Meine Meinung wurde dadurch allerdings nicht beeinflusst.

Der Klappentext warnt davor, dass die Geschichte nichts für schwache Nerven ist. Und ich denke, das ist absolut berechtigt. Es ist richtig gut geschrieben, spannend, fesselnd und konnte mich für knapp drei Stunden komplett aus der Realität entführen.

Entführung. Das ist auch ein passendes Stichwort für die Erlebnisse der Protagonistin, die von ihrem Freund Rose genannt wird. Er macht sich gerne einen Spaß daraus, sie einfach irgendwohin mitzunehmen, ohne vorher einen Ausflug oder ähnliches anzukündigen, was für sie anfangs sehr beängstigend ist. Er genießt es, ihr Angst und Schmerzen zu bereiten, betont dabei aber immer, wie sehr er sie liebt. Dabei ist Rose aber keineswegs das schwache Mäuschen, sondern weiß sich durchaus zur Wehr zu setzen, was mir an ihr sehr gefallen hat.

So manche Szene in diesem Buch verdient dann auch die Bezeichnung ekelhaft und widerlich, hat mich aber nicht davon abgehalten, fiebernd weiter zu lesen, um zu erfahren, wie es weiter geht.

Ich möchte nicht zu viel über den Inhalt verraten, um niemandem die Spannung zu nehmen. Wie kommt Rose in den abgeschlossenen Raum? Was geschehen ihr dort für schockierende Dinge? All das sollten die geneigten Lesenden selbst ‚erlesen‘. Und ob Rose aus dieser Situation heil wieder heraus kommt, kann auch nicht verraten werden, da dieses Buch der erste Teil einer Reihe ist und mit einem entsprechenden Cliffhanger endet. (Ich habe der Autorin mein Missfallen über diese Tatsache bereits mitgeteilt..)

Die Erlebnisse von Rose und Vicco werden jeweils von den beiden Protagonisten selbst geschildert, als würden sie dem jeweils anderen davon erzählen. Ich fand diese Erzählweise unglaublich passend, weil man so noch näher am Geschehen ist. Die Kapitel sind entsprechend mit Rose oder Vicco betitelt, so dass man nie durcheinander kommt.

Mir waren die sogenannten Antagonisten teilweise sehr unsympathisch, was aber absolut den ihnen zugedachten Rollen entspricht. Auch habe ich bereits eine Vermutung über ein Geheimnis, dessen Lösung bis zuletzt nur zwischen den Zeilen angedeutet wird, und bin entsprechend gespannt auf die Fortsetzung. Zwischendurch musste ich sogar laut lachen. Ja, mein Humor ist speziell.

Wenn ihr also gerne in düstere, brutale Welten abtaucht, könntet Ihr Euch bei Rose heimisch fühlen.

Fazit: Wirklich nichts für schwache Nerven, aber so gut geschrieben!

Noch mehr?

Mögt Ihr es hart und schaut gerne in die Abgründe der menschlichen Seele? Dann könnte Mine ja auch ein passendes Buch für Euch sein. Hier *klick mich* geht es zu meiner Rezension.

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