Kategorie: Allgemein

  • Coverreveal: Der Tote unterm Tannenbaum

    Coverreveal: Der Tote unterm Tannenbaum

    Erscheinungstermin: 28. September 2026

    Bibliographie:

    • Autorin: Charlotte Candlewood
    • Dryas Verlag
    • Bereits vorbestellbar
    • Taschenbuch: Thalia (Preis 14,90 €) und überall, wo es Bücher gibt
    • E-Book: Amazon (Preis 2,99 €)

    Klappentext:

    „Nichts bringt einen so gut auf Kurs wie ein ordentlicher Schiffbruch.“

    Lily, Buchhändlerin und Yogalehrerin, steckt mitten im Chaos: Freund futsch, Job weg, Wohnung passé. In der Weihnachtszeit flüchtet sie ins Gästehaus ihrer Tante, um kurz durchzuatmen.

    Im malerischen Dorf Rosebury scheint die Welt zwar noch in Ordnung, doch im Gästehaus erwarten sie seltsame Vorkommnisse. Während ihre Tante überzeugt ist, dass sich im Haus übernatürliche Energien bemerkbar machen, glaubt Lily an einen ganz realen Eindringling. Sie beschließt zu bleiben und den rätselhaften Vorfällen auf den Grund zu gehen.

    Als Lily über einen Toten unterm Tannenbaum stolpert, nimmt ihre Suche nach Antworten eine neue Wendung. Gemeinsam mit ihrer Tante und einem Journalisten kommt sie nicht nur einem Geheimnis auf die Spur, sondern auch dem Journalisten langsam näher.

    Ein atmosphärischer Weihnachts-Cosy-Krimi mit Slow-Burn-Romance, skurrilen Charakteren und britischem Charme – perfekt für gemütliche Winterabende auf dem Sofa.

    Das Cover:

    Ein Anwesen, vor dem ein geschmückter Tannenbaum steht, es schneit. Das Cover ist in blautönen gehalten. Ein Teil des Covers dient als Hintergrund vor dem Buch.
Coverreveal Candlewood Weihnachtskrimi

    Ist es nicht wunderschön? Ich werde dieses Buch definitiv lesen. Ich bin total neugierig auf die Geschichte!

    Ein Anwesen, vor dem ein geschmückter Tannenbaum steht, es schneit. Das Cover ist in blautönen gehalten.
Coverreveal Candlewood Weihnachtskrimi

    A little gossip:

    Ich habe Charlotte bei der Leipziger Buchmesse getroffen und sie war total aufgeregt, weil sie kurz vorher das finale Cover erhalten hat. Sie hat es Mo und mir gezeigt und wir beide waren auch total begeistert. Mir war sofort klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen will.

    Charlotte Candlewood ist ein Pseudonym von Charlotte Charonne und wird zukünftig für Cosy Crime mit britischem Charme verwendet werden. Ihre Webseite findet Ihr unter diesem Link.

    Unter diesem Link erzähle ich von unserem gemeinsamen Abendessen.

    Wie findet ihr das Cover? Macht es euch auf den Inhalt neugierig? Ist das die Art Cover, die euch in der Buchhandlung danach greifen lässt? Lasst es mich gerne wissen.

    Hier findet ihr weitere Krimis, die ich bereits rezensiert habe.

  • Rezension: Die Summe aller Dinge

    Rezension: Die Summe aller Dinge

    Infos:

    • Autor: Oliver Bottini
    • Verlag: DuMont Buchverlag
    • Seiten: 480
    • Erscheinungstag: 12.05.2026
    • ISBN: 978-3-8321-8148-2
    • Ausstattung: Gebunden mit Schutzumschlag, Goldprägung und Lesebändchen

    Klappentext:

    Auf den Spuren derer, die den Staat um Millionen betrogen haben

    Frühjahr 2018: In Duisburg erschießt sich ein Mann am frühen Morgen, in London wird ein anderer von einem geheimnisvollen Wagen totgefahren, auf Capri sprechen alle von Mord, doch am Tatort ist weder ein Körper noch Blut zu finden. Das kann kein Zufall sein, weiß auch die Frankfurter Polizistin Vera Berg, die um ihren verstorbenen Mann Zaid trauert und nach Capri reist, um nach Antworten zu suchen. Was hat er vor ihr verheimlicht? Ist Erik, der langjährige Freund und Kollege ihres Mannes, doch nicht in seiner Villa ermordet worden? Und wenn nicht, wo ist er? Und wo ist ihre Tochter, die nach dem Tod ihres Vaters einfach verschwunden ist?

    Zaid, Freddy und Erik sind Studienfreunde, die das große Geld machen wollten und deren Aktiengeschäfte sich in der allzu beliebten Grauzone bewegen – bis eine Staatsanwältin auf sie aufmerksam wird und alles aus dem Ruder läuft.

    Meisterhaft erzählt Oliver Bottini davon, zu was ungebremste Gier führen kann: politisch brisant und hoch spannend.

    Link zum Buch

    Meine Meinung:

    Das Buch beginnt im Prolog mit Zaid, der sich eine Waffe kauft und sich kurz darauf damit selbst erschießt. Er hinterlässt eine Frau und eine Tochter, die ganz unterschiedlich damit umgehen. Während die Polizistin Vera zuerst fast daran zerbricht und nach zwei weiteren Morden an seinen Freunden und Geschäftspartnern beginnt, nach den Hintergründen und der Motivation zu suchen, verschwindet die Tochter Emmy spurlos.

    Vera reist kreuz und quer durch Europa, immer auf der Suche nach den Mördern und nach möglichen Hintermännern. Sie deckt dabei einige Geheimnisse auf, die ihr Mann vor ihr hatte und die sie auf die Skandale um CumEx und CumCum stoßen. Mehrmals wird sie fast selbst das Opfer eines Mörders.

    Parallel webt der Autor mit Rückblicken und anderen Blickwinkeln ein Geflecht aus Geheimnissen, Geschäften in steuerlichen Grauzonen und privaten Verwicklungen, quer über alle Kontinente und über den Verlauf mehrerer Jahre. Er erzählt in diesem fiktiven Krimi von der sehr persönlichen Motivation Zaids, den politischen Verflechtungen und ist dabei nah an der Realität.

    Dabei ist der Krimi alles andere als eine leichte Lektüre für zwischendurch. Als Lesende wurde meine Aufmerksamkeit gefesselt und meine Konzentration gefordert. Die etwas über 470 Seiten sind nicht schnell weggelesen. Aber die Geschichte ist voller spannender Wendungen und gut recherchierter Details, ohne sich im Netz der Wirtschaftsbegriffe zu verheddern. Es gibt keine unnötig langen Erläuterungen oder Verstrickungen in detailreichen Beschreibungen, die notwendigen Begriffe werden fast nebenbei gut verständlich erklärt, so dass die Lektüre nicht langweilig wird.

    Die Charaktere sind authentisch und ihre Gedanken und Gefühle gut nachvollziehbar beschrieben. Besonders bei einzelnen Personen wie Vera oder Erik ist man nah dran und kann ihre Beweggründe gut nachfühlen.

    Die Rückseite des Buches mit dem Klappentext, weiße Schrift vor blauem Hintergrund.
Steuerbetrug Krimi global

    Fazit:

    Eine spannende Suche nach den Hintergründen der Morde und ein faszinierendes Abtauchen in den Sumpf aus Korruption, Geheimnissen, der Gier nach immer mehr Geld und der Faszination, die vom Luxus ausgeht.

    Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung!

    Die Bereitstellung des Rezensionsexemplars hat meine Meinung nicht beeinflusst! Danke nochmal an den Verlag!

    Weitere Rezensionen zu Krimis finden sich hier.

    Hinweis:

    Solltest Du Hilfe benötigen, wende Dich bitte an die vielen Hilfestellen.

    Fündig werden kannst Du z. B. bei der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

    In akuten Fällen kann immer die 112 gewählt werden.

    Außerdem kann die Telefonseelsorge rund um die Uhr erreicht werden:

    0800 / 111 0 111

    0800 / 111 0 222

  • Rezension: What about the bodies

    Rezension: What about the bodies

    Infos:

    • Autor: Ken Jaworowski
    • Verlag: Pendragon Verlag
    • Übersetzerin: Lea Dunkel
    • Originaltitel: What About the Bodies
    • ISBN: 978-3-86532-926-4
    • Einband: Klappenbroschur
    • Seiten: 320
    • Erscheinung: 18.02.2025

    Klappentext:

    Ein Unglück kommt selten allein
    Neben dem Buch steht ein Spaten, von dem nur das Blatt zu sehen ist.
    Link zum Buch

    In einer amerikanischen Kleinstadt kreuzen sich die Wege von drei Menschen mit ungewöhnlichen Problemen. Carla steht kurz davor, ein eigenes Restaurant zu eröffnen, als ihr Sohn etwas gesteht, das alles auf den Kopf stellt. Reed, ein junger Mann mit Autismus, begibt sich auf eine nervenaufreibende Reise, um den letzten Wunsch seiner verstorbenen Mutter zu erfüllen. Und die erfolglose Musikerin Liz sucht nach einem Weg, ihre Schulden bei einem brutalen Kriminellen zurückzuzahlen. Sie alle haben etwas gemeinsam: Sie wollen die Kontrolle über ihr Leben zurück.

    Meine Meinung:

    Bei der Leipziger Buchmesse habe ich natürlich auch den Stand des Pendragon Verlages besucht und bin dort ins Gespräch gekommen. Ich habe mich total gefreut, dass sich an mich erinnert wurde, als ich erzählte, dass ich ja letztes Jahr ein paar Bücher für den Verlag gelesen und rezensiert habe.

    Und beim Gespräch über die aktuellen Neuerscheinungen fiel mir What about the bodies in die Hände und ich sagte, dass ich dieses Buch definitiv gerne lesen möchte. Überraschend bekam ich das Exemplar direkt als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Darüber habe ich mich sehr gefreut.

    Meine Meinung zum Buch wurde hiervon allerdings nicht beeinflusst.

    Das Buch ist richtig gut geschrieben. Es ist atmosphärisch, dicht und voller faszinierender Charaktere!

    Die Geschichte spielt in einer amerikanischen Kleinstadt und beleuchtet abwechslungsreich und unvorhersehbar die Leben einiger der Bewohner, die in unterschiedlichen Lebenslagen einige spannende und irrwitze Dinge erleben, die ihr weiteres Leben beeinflussen.

    Dabei schafft es der Autor, jeder Figur eine ganz eigene Stimme zu geben, wodurch es nie langweilig wird. Durch die kapitelweise wechselnden Perspektiven kommt so eine fesselnde Spannung auf, die bis zuletzt nicht abreißt.

    Dieser Kriminalroman gehört mit seinem schwarzen Humor und einigen skurrilen Ereignissen zu meinen Lesehighlights dieses Jahres!

    Ich kann es sehr empfehlen.

    Weitere Bücher aus dem Pendragon Verlag:

  • Rezension: Yogamino

    Rezension: Yogamino

    Infos:

    • Untertitel: Im Zickzack der Zeit und Ruckzuck der Räume
    • Autor: Matthias A.K. Zimmermann
    • Edition Modellwelten / BoD, Hamburg
    • 586 Seiten
    • Erscheinung: März 2026

    Klappentext:

    Alexandra und Zarina denken, mit Yoga bereits den Gipfel der Erleuchtung erreicht zu haben – bis ein mysteriöses Ereignis sie in die wildeste Achterbahnfahrt ihres Lebens katapultiert. Zeitzauberschleifen und Raumverwirbelungen bringen alles durcheinander. Und als wäre das nicht schon genug, tauchen fabelhafte Kreaturen und futuristische Technologien auf – als hätten die beiden sich in eine Geschichte verirrt, in der Wissenschaft und Magie um den krassesten Twist konkurrieren.

    Tja, das Leben wird richtig knifflig, wenn man herausfinden muss, ob die sprechende Katze von nebenan real ist oder ob man gerade mitten in einem Film steckt. Mit jedem weiteren Moment wird klar: Hier ist mehr im Spiel als nur ein paar verdrehte Dimensionen! Während die Welt um sie herum immer surrealer wird, bleibt den beiden nichts anderes übrig, als nach dem tieferen Sinn hinter all dem Durcheinander zu suchen. Zarina und Alexandra begeben sich auf eine spirituelle Entdeckungsreise durch das Mysterium der Zeit – vom flüchtigen Augenblick bis hin zur Unendlichkeit.

    Das Buch liegt neben einer dekorativen Zementscheibe mit Muscheln und Mosaiksteinen auf Rindenmulch
    Link zur Autorenseite
    Hinweis:

    Dieser Roman entstand in einem Zeitraum von neun Jahren, von 2017 bis 2026, und spiegelt die kontinuierliche Weiterentwicklung von Matthias A. K. Zimmermanns Bilderwelten, die sich aus der Verbindung von Musik, Malerei und digitalen Medien ergeben haben. Seine Bücher erscheinen sowohl in Verlagen als auch unter seiner eigenen Edition MODELLWELTEN.

    Meine Meinung:

    Als der Autor mich fragte, ob ich sein neuestes Buch lesen und rezensieren möchte, fühlte ich mich geschmeichelt. Zeugt dies doch davon, dass jemand Vertrauen in mein Urteil hat. Und die bisherigen Berührungen mit den Büchern von Matthias A.K. Zimmermann erzeugten in mir eine gewisse Erwartung. Nicht an das Buch, sondern an mich. Denn die Bücher sind immer überraschend und völlig anders, als alle bisher gelesenen Bücher. Aber ich konnte nicht versprechen, dass ich sehr bald Zeit und Energie für die Lektüre aufbringen könnte. Die Leipziger Buchmesse stand vor der Tür und ich hatte eine stressige Zeit bei der Arbeit hinter mir.

    Der Autor sicherte mir zu, dass ich mir Zeit lassen könnte und ließ mir das Buch nach meiner Zusage zuschicken. Vielen Dank für das Vertrauen und die Geduld!

    Meine Eindrücke:

    Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mit der Geschichte und der Protagonistin Alexandra warm zu werden. Sie war mir erst überhaupt nicht sympathisch. Dies besserte sich, als Zarina dazu kam und die Handlung wieder und wieder völlig neue Wendungen nahmen.

    Man kann den Roman überhaupt keinem bestimmten Genre zuordnen. Wie in seinen bisherigen Büchern lässt der Autor sich nicht in die Karten schauen und öffnet ständig neue Tore in die unterschiedlichsten Welten. Diese Komplexität hat mich auch manchmal verwirrt. Wenn man nicht aufmerksam liest oder die Konzentration gestört ist, verpasst man schnell mal wichtige Zusammenhänge oder Referenzen an die Popkultur.

    Der Mix aus Science Fiction, Fantasy, Krimi, Abenteuer, Liebesgeschichte, Drama und Comedy ist komplex und überraschend. Teilweise gab es auch Horror- und Märchenelemente und Magie.

    Alliterationen, von denen ich ein großer Fan bin, Wort- und Zahlenspiele, Gedichte und philosophische Fragen haben in diesem Buch genauso ihren Platz wie Yoga, physikalische Theorien und (mathematische) Rätsel. Der Autor beweist hierbei wieder seinen Sinn für Kunst und bildhaften Weltenbau.

    Man fühlt sich ein bisschen wie in einem Versuchsaufbau, der zum Leben erwacht ist.

    Die Protagonistinnen geraten in ein vielschichtiges Abenteuer durch Zeit und Raum, fliegen durchs All und entwerfen ihre eigenen Universen. Dabei werden auch so ernste Themen wie Tod und Gesellschaftskritik behandelt. Teilweise erinnerte die Geschichte an eine Serie oder ein Computerspiel. Wiederkehrende Elemente verbinden die verschiedenen Teile in den 6 Abschnitten.

    Fazit:

    Wer sich auf diese fast 600 Seiten starke Reise durch Zeit und Raum einlässt, wird mit einem flüssig lesbaren, zeitweise rasanten Abenteuer belohnt, dass durch seine Fülle und Tiefe dennoch eine anspruchsvolle Lektüre ist. Nichts, was ich mal eben so weglesen konnte. Aber Bücher dürfen auch gerne mal etwas fordernder sein.

    Würdet ihr gerne ewig leben, allwissend und allmächtig sein? Was würdet ihr mit einem Lottogewinn machen?

    Ich mag den Mix unterschiedlicher Genre in der Literatur genauso gerne wie die Verwendung der verschiedensten Musikrichtungen meiner Lieblingsbands. Das bringt dem Leben mehr Würze.

    Weitere Bücher des Autors:
    Weitere Rezensionen:

  • Rezension: Widdersehen

    Rezension: Widdersehen

    Infos:

    • Autorin: Leonie Swann
    • Verlag: DuMont Buchverlag
    • Seiten: 336
    • Erscheinungstag: 14.04.2026
    • ISBN: 978-3-7558-0106-1

    Klappentext:

    Ein neuer Krimäääh!

    Als ihre Schäferin Rebecca urplötzlich die Europareise abbricht und die Herde rund um Miss Maple zurück in irische Gefilde führt, sind die Schafe zunächst optimistisch wie Frühlingslämmer. Denn wo könnte es schöner sein als auf der Heimatweide?

    Auch der jüngste Zuwachs ist gespannt – Madouc, offiziell Ziege, inoffiziell »Schaf auf Probe«, hofft auf viele neue Einblicke in die geheimnisvolle Welt der Schafe. Kaum dort angekommen, ist das Bedauern jedoch groß: Die geliebte Weide ist gar nicht mehr so schön, wie sie es in der Erinnerung war, und obendrein haben drei fremde Schafe mit seltsamen Namen alle Lieblingskräuter weggeknabbert. Als wäre das nicht schon genug, ist Rebecca plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Zurückgeblieben ist nur ein einzelner Finger (kein guter Anfang) und ein geheimnisvoller Brief, aus dem sich die Schafe mangels Vorlesemenschen keinen Reim machen können. Die Herde befürchtet das Schlimmste. Es ist völlig klar: Sie müssen ihre verschollene Hirtin retten. Unversehens finden sie sich in einem Familiendrama wieder, und einmal mehr zeigt sich: Alles ist zu meistern – man braucht nur genügend Wollensstärke!

    Warmherzig, klug und voller Witz führt Leonie Swann in ›Widdersehen‹ zurück ins vertraute Glennkill, wo nichts so ist, wie es zunächst erscheint.

    Das Buch Widdersehen steht auf einer grünen Wiese. Vor dem Buch steht eine Pusteblume, um die kleine Schafsfiguren und eine Ziegenfigur stehen.
    Link zum Buch
    DuMont Verlagsvorstellung bei der LBM 2026:

    Ich war dieses Jahr bei der Leipziger Buchmesse wieder bei der Vorstellung der Herbst-Neuheiten des DuMont Buchverlages. Neben vielen weiteren tollen Titeln wurde auch der Trailer zum neuen Kinofilm Glennkill gezeigt und das dritte Buch der Reihe Widdersehen vorgestellt. Dies rief große Begeisterung hervor. Auch die Tatsache, dass Band 1 und 2 fortan als Taschenbuch im DuMont Verlag veröffentlicht werden, wurde begeistert aufgenommen.

    Den Film will ich auf jeden Fall im Kino sehen. Es spielen ein paar meiner Lieblingsschauspieler*innen mit!

    Ich fragte anschließend beim Verlag nach, ob ich das Buch auch ohne Kenntnisse der beiden Vorgängerbände lesen kann, und fragte es als Rezensionsexemplar an. Ich habe mich sehr gefreut, als das Buch dann geliefert wurde. Es ist einfach wunderschön! Zusätzlich zu den unterschiedlichen Illustrationen gibt es auch ein Daumenkino rechts unten auf den Seiten, bei dem ein Schaf einen Strohhut aufhebt und damit losgeht. Einfach wollig!

    Meine Meinung:

    Der Krimi führt die Schafe übers Meer, über alle Berge und sogar bis ins Paradies, in dem es den Schafen allerdings gar nicht gefällt. Sie machen erstaunliche Entdeckungen und einige von ihnen werden sogar zu Heldenschafen. Sie begegnen alten Bekannten, deren Verbindung zu den Vorgängerbänden passend in der laufenden Handlung erläutert werden.

    Besonders hervorheben kann man wohl den Wortwitz. So entsteht eine schafstypische Sprache, in der zum Beispiel Worte wie Wollidarität den Zusammenhalt der Herde beschreiben. Und Madouc als Schaf in Ausbildung kennt viele Geschichten und weise Sprüche wie:

    „Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen, denn andere Wasser strömen nach.“

    Heraklit

    Ich kann nur sagen, dass ich diesen Schafskrimi sehr gerne gelesen habe! Die Autorin zaubert mit viel Witz und klugen Beobachtungen einen spannenden und humorvollen Krimi, bei dem natürlich die Schafe die Hauptrolle spielen. Aber auch einige Menschen spielen natürlich eine wichtige Rolle, ohne die die Schafe sicher nicht ihre Weide verlassen oder den blutigen Fall lösen würden.

    Gesellschaftskritische Themen werden aus Schafsicht und in pragmatischer Art gelöst. Angst vor den Fremden auf deiner Weide? Kein Problem, stell dich ihnen vor, erfahre ihre Namen und schon brauchst du keine Angst mehr haben, da es ja keine Fremden mehr sind. Ach, wenn wir Menschen uns daran ein Beispiel nehmen würden, wäre die Welt ein schönerer Ort.

    Fazit:

    Absolut empfehlenswert. Ein fesselnder und atmosphärischer Roman mit überraschenden Wendungen und viel Herz. Meine Mutter lauert schon darauf, das Buch als nächste zu lesen.

    Links zu meinen Buchmesse-Berichten 2026:

    Messebericht 1

  • Messebericht 1: Leipziger Buchmesse

    Messebericht 1: Leipziger Buchmesse

    Heute berichte ich von meinem Besuch bei der Buchmesse in Leipzig.

    Eigentlich wollte ich alle Messetage in einen Bericht packen, aber es gibt wieder viel zu viel zu erzählen und vor allem viel zu viele Fotos zu zeigen.

    In diesem Messebericht geht es um die Anreise und den ersten Messetag am 19.03.2026.

    Also fange ich mal mit Tag 1 an. Hana, wie die Koreaner sagen.

    Übrigens findet Ihr die Berichte von meinem Messebuddy längst in ihrem Blog Mo und die Macht der Buchstaben: Link.

    Anreise:

    Wie schon letztes Jahr erfolgreich getestet, haben wir die Anreise bereits am Mittwoch gemeistert, um entspannter in den ersten Messetag zu starten. Diesmal machten wir eine kurze Pause an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze bei Helmstedt. Ich kann dort einen Besuch des Geländes des alten Grenzübergangs Marienborn empfehlen. Die ehemaligen Gebäude und das erhaltene Gelände lassen das Ausmaß des Ganzen erahnen. Wir haben aber nach unserem kurzen Stopp die Fahrt fortgesetzt, ohne einen Rundgang zu machen. Als Kind bin ich öfter mit meinen Eltern über die Grenze in die DDR gefahren. Ich habe es damals also noch in voller „Pracht“ erlebt.

    Das Hotel:

    Wir haben bisher jedes Jahr in einem anderen Hotel genächtigt und sind unserer Tradition treu geblieben. Also haben wir wieder einmal ein neues Hotel kennengelernt. Zunächst habe ich mich sehr willkommen gefühlt, aber mein Messebuddy war ein wenig schockiert, als ich mich freundlich vor dem Herrn am Empfang verneigte. Diese Begrüßung habe ich in den ganzen vier Tagen beibehalten und mich köstlich amüsiert.

    Direkt hinter der Eingangstür steht eine bunte Figur, die sich freundlich lächelnd vorbeugt.

    Auch das übrige Personal war immer sehr freundlich. Der Gesamteindruck vom Hotel war durchaus positiv, auch wenn wir die Größe des Zimmers für 2 Personen etwas beengt fanden. Nennen wir es liebevoll Schuhkarton..

    Um die Koffer auszupacken, war nicht genug Platz. Aber wir konnten sehr gut aus den Koffern leben..

    Dafür war an der Sauberkeit und dem Frühstück nichts auszusetzen. Wir haben uns angewöhnt, morgens ausgiebig zu frühstücken, um ausreichend Energie für den Tag zu tanken.

    Der freie Blick in gegenüberliegende Zimmer hatte den lustigen Effekt, dass man sich abends quer über den Hof zuwinken konnte. (Also beim Umziehen entweder Licht aus oder Vorhänge schließen!) 😉

    Nach dem obligatorischen Einkauf am Nachmittag und einem Abendessen bei unserem asiatischen Lieblingsimbiss gingen wir voller Vorfreude auf den ersten Messetag schlafen. Ich hatte eine relativ erholsame Nacht. Aber Mo konnte leider überhaupt nicht gut schlafen, da sie ein Gefälle in ihrer Matratze spürte. Am Morgen gingen wir auf die Suche und fanden den Grund schnell. Am Kopfende fehlte eine der Rollen unter dem Bettgestell, so dass das Bett tatsächlich in Schieflage stand. Kurzerhand drehten wir das Gestell um und die nächsten Nächte konnte Mo viel besser schlafen. Falls ihr mal Innenarchitektinnen braucht, meldet Euch bei uns.. 😉

    Messetag 1:

    Ich hatte beruflich eine ziemlich stressige Zeit hinter mir und keine Energie aufgebracht, große Pläne für meinen Messebesuch zu erstellen. Also war mein Vorhaben, jeden Tag spontan anzugehen. Dabei orientierte ich mich an der Planung meines Messebuddys. Wenn sie in einem Termin war, stromerte ich ohne besondere Ziele durch die Hallen und fand mich jeweils an den vorher abgemachten Treffpunkten ein, wenn Mos Termine zu ende waren.

    Bloggertreffen Kiwi-Verlag

    Am ersten Tag gingen wir zunächst zusammen zum Bloggertreffen vom Kiwi-Verlag, bei dem das Buch Spielverderberin von Marie Menke im Mittelpunkt stand. Die Autorin hatte ihre Lektorin dabei und beide sprachen total fesselnd von der wirklich interessanten Entstehung des Romans. Außerdem hatte ich das Glück beim Bingospielen eine Tüte mit Studentenfutter zu gewinnen.

    Das hat total Spaß gemacht und ich freue mich schon darauf, das Buch bald zu lesen. Denn das hört sich absolut klasse an. Auch bei der Fotosession nach der Signierstunde hatten wir eine Menge Spaß.

    Nach der Buchvorstellung hatten wir genug Zeit, um entspannt durch die Hallen 2 und 4 zu schlendern. Während Mo dann in ihren nächsten Terminen war (lest dazu unbedingt ihren Bericht!), erkundete ich die Mangahalle, die wie immer in Halle 1 untergebracht war. Besonders die vielen kleinen Künstler*innenstände haben es mir angetan.

    Ich geriet in einen kleinen Kaufrausch und kaufte mir unter anderem einige Socken und entdeckte ein Sailor Brot, das natürlich auch mit musste. Dem Herrn an dem Stand habe ich erstmal Yay!There empfohlen. Er hatte gesehen, dass ich Bloggerin bin und fragte, welches Buch ich aktuell empfehlen könnte. (Am nächsten Tag brachte ich ihm einen Flyer vom Hörbuch, den ich von Sonja Rüther bekommen hatte.)

    Dann sammelte ich Mo wieder ein und wir verbrachten den restlichen Nachmittag in Halle 3, wo die vielen verschiedenen Stände mit tollen Buchpräsentationen meine Wunschliste anwachsen ließen..

    Abendessen:

    Am Abend waren wir noch mit Charlotte Charonne verabredet. Wir holten sie in ihrem Hotel ab, das ein wenig außerhalb lag, und fuhren dann gemeinsam in die Leipziger Innenstadt, wo wir in einem vietnamesischen Restaurant richtig leckeres Essen und köstliche Getränke bekamen. Wir hatten zum Glück reserviert, denn das Restaurant war zu recht richtig gut besucht. Charlotte erzählte uns von ihrem spannenden Leben, das sie teilweise in Thailand und China verbracht hat, und welchen Kulturschock sie erlebte, als sie wieder nach Deutschland zurück kam. Da ihre Kinder hauptsächlich in Asien die Schulen besuchten, ist ihre Hauptsprache auch gar nicht Deutsch. Das finde ich so faszinierend. Wir hätten uns noch stundenlang unterhalten können, aber irgendwann musste jede von uns ins Bett, um für den 2. Messetag Kraft zu sammeln.

    Link zu meinen Buchmesse-Berichten 2026: