Als ihre Schäferin Rebecca urplötzlich die Europareise abbricht und die Herde rund um Miss Maple zurück in irische Gefilde führt, sind die Schafe zunächst optimistisch wie Frühlingslämmer. Denn wo könnte es schöner sein als auf der Heimatweide?
Auch der jüngste Zuwachs ist gespannt – Madouc, offiziell Ziege, inoffiziell »Schaf auf Probe«, hofft auf viele neue Einblicke in die geheimnisvolle Welt der Schafe. Kaum dort angekommen, ist das Bedauern jedoch groß: Die geliebte Weide ist gar nicht mehr so schön, wie sie es in der Erinnerung war, und obendrein haben drei fremde Schafe mit seltsamen Namen alle Lieblingskräuter weggeknabbert. Als wäre das nicht schon genug, ist Rebecca plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Zurückgeblieben ist nur ein einzelner Finger (kein guter Anfang) und ein geheimnisvoller Brief, aus dem sich die Schafe mangels Vorlesemenschen keinen Reim machen können. Die Herde befürchtet das Schlimmste. Es ist völlig klar: Sie müssen ihre verschollene Hirtin retten. Unversehens finden sie sich in einem Familiendrama wieder, und einmal mehr zeigt sich: Alles ist zu meistern – man braucht nur genügend Wollensstärke!
Warmherzig, klug und voller Witz führt Leonie Swann in ›Widdersehen‹ zurück ins vertraute Glennkill, wo nichts so ist, wie es zunächst erscheint.
Ich war dieses Jahr bei der Leipziger Buchmesse wieder bei der Vorstellung der Herbst-Neuheiten des DuMont Buchverlages. Neben vielen weiteren tollen Titeln wurde auch der Trailer zum neuen Kinofilm Glennkill gezeigt und das dritte Buch der Reihe Widdersehen vorgestellt. Dies rief große Begeisterung hervor. Auch die Tatsache, dass Band 1 und 2 fortan als Taschenbuch im DuMont Verlag veröffentlicht werden, wurde begeistert aufgenommen.
Den Film will ich auf jeden Fall im Kino sehen. Es spielen ein paar meiner Lieblingsschauspieler*innen mit!
Ich fragte anschließend beim Verlag nach, ob ich das Buch auch ohne Kenntnisse der beiden Vorgängerbände lesen kann, und fragte es als Rezensionsexemplar an. Ich habe mich sehr gefreut, als das Buch dann geliefert wurde. Es ist einfach wunderschön! Zusätzlich zu den unterschiedlichen Illustrationen gibt es auch ein Daumenkino rechts unten auf den Seiten, bei dem ein Schaf einen Strohhut aufhebt und damit losgeht. Einfach wollig!
Meine Meinung:
Der Krimi führt die Schafe übers Meer, über alle Berge und sogar bis ins Paradies, in dem es den Schafen allerdings gar nicht gefällt. Sie machen erstaunliche Entdeckungen und einige von ihnen werden sogar zu Heldenschafen. Sie begegnen alten Bekannten, deren Verbindung zu den Vorgängerbänden passend in der laufenden Handlung erläutert werden.
Besonders hervorheben kann man wohl den Wortwitz. So entsteht eine schafstypische Sprache, in der zum Beispiel Worte wie Wollidarität den Zusammenhalt der Herde beschreiben. Und Madouc als Schaf in Ausbildung kennt viele Geschichten und weise Sprüche wie:
„Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen, denn andere Wasser strömen nach.“
Heraklit
Ich kann nur sagen, dass ich diesen Schafskrimi sehr gerne gelesen habe! Die Autorin zaubert mit viel Witz und klugen Beobachtungen einen spannenden und humorvollen Krimi, bei dem natürlich die Schafe die Hauptrolle spielen. Aber auch einige Menschen spielen natürlich eine wichtige Rolle, ohne die die Schafe sicher nicht ihre Weide verlassen oder den blutigen Fall lösen würden.
Gesellschaftskritische Themen werden aus Schafsicht und in pragmatischer Art gelöst. Angst vor den Fremden auf deiner Weide? Kein Problem, stell dich ihnen vor, erfahre ihre Namen und schon brauchst du keine Angst mehr haben, da es ja keine Fremden mehr sind. Ach, wenn wir Menschen uns daran ein Beispiel nehmen würden, wäre die Welt ein schönerer Ort.
Fazit:
Absolut empfehlenswert. Ein fesselnder und atmosphärischer Roman mit überraschenden Wendungen und viel Herz. Meine Mutter lauert schon darauf, das Buch als nächste zu lesen.
Heute berichte ich von meinem Besuch bei der Buchmesse in Leipzig.
Eigentlich wollte ich alle Messetage in einen Bericht packen, aber es gibt wieder viel zu viel zu erzählen und vor allem viel zu viele Fotos zu zeigen.
In diesem Messebericht geht es um die Anreise und den ersten Messetag am 19.03.2026.
Also fange ich mal mit Tag 1 an. Hana, wie die Koreaner sagen.
Übrigens findet Ihr die Berichte von meinem Messebuddy längst in ihrem Blog Mo und die Macht der Buchstaben: Link.
Anreise:
Wie schon letztes Jahr erfolgreich getestet, haben wir die Anreise bereits am Mittwoch gemeistert, um entspannter in den ersten Messetag zu starten. Diesmal machten wir eine kurze Pause an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze bei Helmstedt. Ich kann dort einen Besuch des Geländes des alten Grenzübergangs Marienborn empfehlen. Die ehemaligen Gebäude und das erhaltene Gelände lassen das Ausmaß des Ganzen erahnen. Wir haben aber nach unserem kurzen Stopp die Fahrt fortgesetzt, ohne einen Rundgang zu machen. Als Kind bin ich öfter mit meinen Eltern über die Grenze in die DDR gefahren. Ich habe es damals also noch in voller „Pracht“ erlebt.
Das Hotel:
Wir haben bisher jedes Jahr in einem anderen Hotel genächtigt und sind unserer Tradition treu geblieben. Also haben wir wieder einmal ein neues Hotel kennengelernt. Zunächst habe ich mich sehr willkommen gefühlt, aber mein Messebuddy war ein wenig schockiert, als ich mich freundlich vor dem Herrn am Empfang verneigte. Diese Begrüßung habe ich in den ganzen vier Tagen beibehalten und mich köstlich amüsiert.
Auch das übrige Personal war immer sehr freundlich. Der Gesamteindruck vom Hotel war durchaus positiv, auch wenn wir die Größe des Zimmers für 2 Personen etwas beengt fanden. Nennen wir es liebevoll Schuhkarton..
Um die Koffer auszupacken, war nicht genug Platz. Aber wir konnten sehr gut aus den Koffern leben..
Dafür war an der Sauberkeit und dem Frühstück nichts auszusetzen. Wir haben uns angewöhnt, morgens ausgiebig zu frühstücken, um ausreichend Energie für den Tag zu tanken.
Der freie Blick in gegenüberliegende Zimmer hatte den lustigen Effekt, dass man sich abends quer über den Hof zuwinken konnte. (Also beim Umziehen entweder Licht aus oder Vorhänge schließen!) 😉
Nach dem obligatorischen Einkauf am Nachmittag und einem Abendessen bei unserem asiatischen Lieblingsimbiss gingen wir voller Vorfreude auf den ersten Messetag schlafen. Ich hatte eine relativ erholsame Nacht. Aber Mo konnte leider überhaupt nicht gut schlafen, da sie ein Gefälle in ihrer Matratze spürte. Am Morgen gingen wir auf die Suche und fanden den Grund schnell. Am Kopfende fehlte eine der Rollen unter dem Bettgestell, so dass das Bett tatsächlich in Schieflage stand. Kurzerhand drehten wir das Gestell um und die nächsten Nächte konnte Mo viel besser schlafen. Falls ihr mal Innenarchitektinnen braucht, meldet Euch bei uns.. 😉
Messetag 1:
Ich hatte beruflich eine ziemlich stressige Zeit hinter mir und keine Energie aufgebracht, große Pläne für meinen Messebesuch zu erstellen. Also war mein Vorhaben, jeden Tag spontan anzugehen. Dabei orientierte ich mich an der Planung meines Messebuddys. Wenn sie in einem Termin war, stromerte ich ohne besondere Ziele durch die Hallen und fand mich jeweils an den vorher abgemachten Treffpunkten ein, wenn Mos Termine zu ende waren.
Bloggertreffen Kiwi-Verlag
Am ersten Tag gingen wir zunächst zusammen zum Bloggertreffen vom Kiwi-Verlag, bei dem das Buch Spielverderberin von Marie Menke im Mittelpunkt stand. Die Autorin hatte ihre Lektorin dabei und beide sprachen total fesselnd von der wirklich interessanten Entstehung des Romans. Außerdem hatte ich das Glück beim Bingospielen eine Tüte mit Studentenfutter zu gewinnen.
Das hat total Spaß gemacht und ich freue mich schon darauf, das Buch bald zu lesen. Denn das hört sich absolut klasse an. Auch bei der Fotosession nach der Signierstunde hatten wir eine Menge Spaß.
Nach der Buchvorstellung hatten wir genug Zeit, um entspannt durch die Hallen 2 und 4 zu schlendern. Während Mo dann in ihren nächsten Terminen war (lest dazu unbedingt ihren Bericht!), erkundete ich die Mangahalle, die wie immer in Halle 1 untergebracht war. Besonders die vielen kleinen Künstler*innenstände haben es mir angetan.
Ich geriet in einen kleinen Kaufrausch und kaufte mir unter anderem einige Socken und entdeckte ein Sailor Brot, das natürlich auch mit musste. Dem Herrn an dem Stand habe ich erstmal Yay!There empfohlen. Er hatte gesehen, dass ich Bloggerin bin und fragte, welches Buch ich aktuell empfehlen könnte. (Am nächsten Tag brachte ich ihm einen Flyer vom Hörbuch, den ich von Sonja Rüther bekommen hatte.)
Dann sammelte ich Mo wieder ein und wir verbrachten den restlichen Nachmittag in Halle 3, wo die vielen verschiedenen Stände mit tollen Buchpräsentationen meine Wunschliste anwachsen ließen..
Abendessen:
Am Abend waren wir noch mit Charlotte Charonne verabredet. Wir holten sie in ihrem Hotel ab, das ein wenig außerhalb lag, und fuhren dann gemeinsam in die Leipziger Innenstadt, wo wir in einem vietnamesischen Restaurant richtig leckeres Essen und köstliche Getränke bekamen. Wir hatten zum Glück reserviert, denn das Restaurant war zu recht richtig gut besucht. Charlotte erzählte uns von ihrem spannenden Leben, das sie teilweise in Thailand und China verbracht hat, und welchen Kulturschock sie erlebte, als sie wieder nach Deutschland zurück kam. Da ihre Kinder hauptsächlich in Asien die Schulen besuchten, ist ihre Hauptsprache auch gar nicht Deutsch. Das finde ich so faszinierend. Wir hätten uns noch stundenlang unterhalten können, aber irgendwann musste jede von uns ins Bett, um für den 2. Messetag Kraft zu sammeln.
Wie ich zu K-Pop kam und dann Yay!There entdeckte und was das überhaupt mit Zeichnen zu tun hat.
Infos:
Autorin: S. Rayker aka Sonja Rüther
Cover: Anke Koopmann, Designomicon
Lektorat: Yasmin Dreyer
Klappentext zu Band 1:
Trauer, Mobbing, eine mega erfolgreiche K-Pop-Band und ein Vater, den Jay kaum kennt – was kann da schon schief gehen?
Für Lesebegeisterte ab 14 Jahre. Explizite Leseempfehlung für Erwachsene!
Nicht nur, dass der 16-jährige Jay um seine Mutter trauert, nach einem Vorfall im Internat wird er ohne weitere Diskussion rausgeworfen und nun hat sein Vater ihn an der Backe. Ein Mann, den Jay kaum kennt, weil er beruflich für die Sicherheit anderer zuständig ist und sich andauernd auf Reisen befindet – aktuell mit der K-Pop-Gruppe Yay!There, die auf ihrer Welttournee jeden Schutz gebrauchen kann. Jay hat keine Ahnung von K-Pop und die sechs Jungs dieser Band sind ihm auch herzlich egal. Sein Plan ist es, bis Paris durchzuhalten, dann abzutauchen und ein ganz neues Leben zu beginnen, weit weg vom Mobbing und den aktuellen Entwicklungen in den USA. Dafür muss er nur die Füße stillhalten. Leider hat er diese Rechnung ohne Yi-jun gemacht. Der Superstar nervt ihn mit seiner penetranten Art, doch schon bald begreift Jay, dass weit aus mehr dahintersteckt.
Den Klappentext zu Band 2, Yay!There – Comeback, werde ich hier nicht einfügen, damit alle, die die Bücher spoilerfrei lesen möchten, nicht gespoilert werden. Wer es doch wissen möchte, findet den 2. Band auf der unter dem Bild verlinkten Shopseite.
Wie ich zu Yay!There kam:
Yay!There behandelt Themen wie Mobbing, Trauer und Gewalt in ihren verschiedenen Formen. Außerdem spielt die Geschichte in der vielfältigen K-Pop-Welt. Wer bisher noch gar keine Berührung damit hatte, kann sich die Faszination vielleicht nicht vorstellen, die davon ausgeht.
Ich hatte bis vor etwa einem halben Jahr nur wenig Berührungspunkte mit K-Pop. Manchmal habe ich mir Musikvideos angesehen, die meine Schwester mir geschickt hat. So habe ich vor etwa 2 Jahren auch ein Video der Band Stray Kids gesehen. Chk Chk Boom wurde unter der Mitwirkung von Hugh Jackman als Wolverine und Ryan Reynolds als Deadpool gedreht. Als Marvel-Fan habe ich das Video sehr gefeiert, aber mich nicht weiter mit der Band beschäftigt.
Jedenfalls habe ich vor einem halben Jahr einen Ausgleich zu meinem stressigen Alltag gebraucht und bin viel auf YouTube unterwegs gewesen, wo ich ein Video entdeckte, in dem die Bandmitglieder von Stray Kids vor Mikrofonen stehen und verschiedene ihrer (übrigens selbst geschriebenen und produzierten!) Lieder singen. Und ich sendete den Link meiner Schwester, weil ich ein paar Fragen hatte.. Sie war froh, jemanden zum Austauschen zu haben und fütterte mich mit weiteren Videos und Infos zur Band. Und das war es dann mit mir.. Ich fiel in das sogenannte rabbit hole und fühle mich darin seitdem ziemlich wohl.. 🙂
„Du findest Stray Kids nicht. Stray Kids finden dich.“
Was bedeutet das?
Es bedeutet einfach, dass jede*r seine eigene Geschichte hat, wie sie / er zum Stay wurde. Stay ist der Name, den Stray Kids ihren Fans gaben. Wenn mensch eine stressige oder harte Zeit hat, dann ist die Chance groß, dass einem ein Lied der Band begegnet und so der Weg nach Stayville geebnet wird. So ging es mir definitiv auch und ich entwickelte eine gewisse Obsession.
Und weil ich meine Obsessionen nicht im Griff habe, kam es dazu, dass ich bei Instagram über die Beiträge von Sonja Rüther stieß, in der sie von ihrem Buch erzählte. Und weil Band 1 von Stray Kids inspiriert wurde, und ich hoffnungslos verloren war, habe ich nicht nur mir Band 1 und 2 bestellt, sondern auch direkt Band 1 für meine kleine Schwester. (In Korea zahlen die Älteren für die Jüngeren; wusstet ihr das?)
Anfang März kam das Paket an. (Ich hatte so bestellt, dass die Bücher zum Erscheinungstermin von Band 2 ankommen.)
Mein Plan war eigentlich, meiner Schwester das Buch zum Geburtstag im Mai zu schenken. Entsprechend ließ ich sie signieren. Nun ja.. Pläne..
Ich habe Band 1 direkt an einem Tag durchgelesen. Es war ein Freitag und ich fuhr mit meinem Männe nach Hameln, Freunde treffen und das Wochenende auf dem Mittelaltermarkt verbringen. Freitag Vormittag hatte ich in der Pause im Büro angefangen und das Buch dann in jeder freien Minute in der Hand. Ich muss nicht erwähnen, dass ich die halbe Nacht im Hotelzimmer gelesen habe, während der Mann neben mir selig schlummerte.
Als ich Band 1 durch hatte, hätte ich am liebsten direkt Band 2 angefangen, aber ich wollte nicht die ganze Nacht lesen.. ich brauchte auch Schlaf. Mir brannten die Augen und ich war sehr müde. Also war ich sehr tapfer und legte mich schlafen.. Und ich beschloss, dass ich das Buch für meine Schwester nicht bis Mai bei mir liegen lassen konnte. Ich brauchte jemanden zum Austauschen!
Meine Meinung zu Band 1:
Band 1 dreht sich komplett um Jay, seine Erlebnisse, Gedanken und Gefühle. Gerade vom Internat geflogen, sein Leben lang ständigem Mobbing ausgesetzt und nicht mehr mit dem Rückhalt seiner kürzlich verstorbenen Mutter, holt sein Vater ihn ab und nimmt ihn mit auf die Tournee der K-Pop-Band Yay!There.
Jay fühlt sich einfach nirgends dazu gehörig, vertraut niemandem, versteht sich mit seinem Vater nicht und will möglichst nur seine Comics zeichnen. Essen schmeckt nur nach Asche und in seinem Inneren steht nur noch eine Ruine, in der sein imaginärer Freund Yuuto auch nicht immer seiner Meinung ist. Die Außenwelt ist für Jay absolut überfordernd. Neue Eindrücke, ungewohnte Umgebungen und die Begegnungen mit den unterschiedlichsten Charakteren fordern viel Kraft. Dazu kommen Gefahren, die Jay so bis dahin noch nicht kannte und ihn als Begleitung einer berühmten Band auch noch ins unerwünschte Rampenlicht ziehen.
Die Autorin erschafft dabei eine vielschichtige Welt und beschreibt die Gefühle absolut nachvollziehbar und berührend, so dass ich ständig zwischen Lachen, Wut und Tränen schwankte. Besonders Jays Innenleben hat mir gefallen. Der Schreibstil hat mich gefesselt und mit den emotionalen und ausdrucksvollen Beschreibungen mein Kopfkino angefacht.
Die Themen sind außerdem respektvoll und empowernd in die Story eingebaut. Jede*r mit irgendeiner Art von Mobbingerfahrung kann das sicherlich bestätigen. Ich möchte das Buch deshalb auch abseits der K-Pop-Thematik empfehlen, die in Band 1 eher am Rande stattfindet. Wie erwähnt, geht es hierin hauptsächlich um Jays Erfahrungen und Erlebnisse. Aber auch die politische Lage und die gesellschaftlichen Fragen rund um Mobbing, Anderssein, Queerness und Zusammenhalt finden hier einen stimmigen Platz.
Ich kann aber nicht nur das Buch empfehlen!
Ein Wort zum Hörbuch:
Zu Band 1 gibt es bereits ein Hörbuch, das Konrad Bösherz einfach großartig eingelesen hat. Das habe ich gerade mit meinem Männe gehört und er ist davon genauso begeistert wie ich. Na gut.. vielleicht nicht ganz so begeistert, da er meine K-Pop-Obsession nicht wirklich nachvollziehen kann.
Aber wenn man beim Hören hin und wieder den Mittelfinger ausstreckt, weil ein bestimmter Protagonist mal wieder etwas gesagt oder gemacht hat, dann ist man wohl doch nicht so unberührt.
Das Hörbuch kann ich sowieso total empfehlen! Konrad Bösherz liest in unterschiedlichen Tonlagen, immer an die allgemeine Stimmung angepasst und transportiert die Gefühle und Gedanken von Jay richtig gut. Auch hier landete ich im Strudel der Gefühle, die ich schon beim Lesen hatte.
Nachdem ich Band 1 beendet hatte, war ich froh, dass ich Band 2 schon mit nach Hameln genommen hatte. Normalerweise lese ich an solchen Wochenenden, an denen wir unterwegs sind, nicht so viel. Aber nachdem ich Band 1 am Freitag durch hatte, habe ich Band 2 am Samstag und Sonntag in jeder freien Minute komplett gelesen.
Danach hätte ich am Liebsten sofort nochmal von vorne angefangen, aber erst hatte ich andere Bücher auf der Warteliste.. Aber ich habe tatsächlich beide Bücher zweimal im März gelesen. Beim zweiten Lesen habe ich mir mehr Zeit gelassen und bin nicht so schnell durch die Seiten gerast, um das ganze mehr zu genießen.
Band 2 mag ich sogar noch etwas lieber als Band 1. In diesem Buch kommt nicht nur Jay zu Wort. Auch die Bandmitglieder Suho und Blake bekommen einen großen Anteil.
Diesmal ist der K-Pop-Alltag präsenter und beleuchtet das Miteinander der Bandmitglieder untereinander, mit ihren Fans und Feinden und die Beziehungen zum Sicherheitsteam und dem Label hinter der Band. Hier wird der kritikwürdige Umgang mit den jungen Idols in der K-Pop-Industrie angesprochen, das problematische Verhalten mancher Fans und einiges mehr.
Auch die Freundschaft zwischen Jay und den Bandmitgliedern finde ich sehr schön beschrieben. Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt ist hier ein großes Thema. Die liebevolle Art, mit der Jay und Yi-Jun generell miteinander umgehen, ist einfach wunderschön zu lesen.
Band 2 ist keine Wiederholung oder Abwandlung von Band 1, wie man es ja oft bei Reihen hat. Die Geschichte wird stimmig und spannend weiter erzählt.
Was meine Schwester von den Büchern hält?
Berechtigte Frage. Meine Schwester ist keine große Leseratte, aber wenn ihr ein Buch gefällt, dann liest sie es auch. Und Band 1 hat ihr sehr gefallen, also habe ich ihr Band 2 auch bestellt. Und Sonja war so lieb, es mir zur Leipziger Buchmesse mitzubringen, aber von der Begegnung berichte ich Euch ein anderes Mal. Auch Band 2 mag meine Schwester und sie will Band 3 bestimmt genauso gerne lesen wie ich.
Und was hat das alles jetzt eigentlich mit dem Zeichnen zu tun?
Beim Lesen habe ich immer Bilder im Kopf. Je besser ein Buch geschrieben ist, desto lebendiger mein Kinofilm.
Und beim Lesen von Yay!There bekam ich das Bedürfnis, die Protagonist*innen aus meiner Vorstellung auf Papier zu bannen. Meine Zeichenkünste sind nicht die besten, vor allem dann nicht, wenn ich keine Vorlage habe, von der ich abzeichnen kann. Und bei Figuren aus einem Buch hat man normalerweise nur Beschreibungen des Aussehens. In Yay!There hat Sonja selbst Zeichnungen einiger Charaktere angefertigt und an verschiedenen Stellen im Buch eingefügt. Daran und an den Beschreibungen konnte ich mich orientieren. Wobei sie nicht jedes Detail beschreibt, damit man als Lesende sich selbst ein Bild von den Figuren machen kann. (Ich hoffe, ich habe sie mit meinen Fragen bei Instagram nicht zu sehr genervt..)
Jedenfalls habe ich mir ein Notizbuch aus meiner Sammlung schöner, aber ungenutzt herum liegender Notizbücher genommen und es zum Skizzenbuch erklärt. Hierin habe ich mittlerweile ein paar Zeichnungen angefertigt. Es sollen noch mehr werden. Für Yuuto habe ich bereits eine Idee, die ich nur noch umsetzen muss, sobald ich mal dazu komme. Ich zeige sie dann sicherlich in meiner Rezension zu Band 3, wenn ich sie schreibe.. Ja, ihr habt richtig gelesen, Band 3 wird auch bald erscheinen und ich freue mich riesig darauf! Sonja hat schon ein paar Hinweise gegeben, worum es darin gehen wird und ich zittere jetzt schon. Für Jay und Yay!There wird das sicherlich kein Zuckerschlecken..!
Zur Belohnung, dass ihr es bis hier unten geschafft habt, zeige ich Euch jetzt noch ein paar der Zeichnungen, mit denen ich einigermaßen zufrieden bin.
Selfcare Wear!
Wenn Ihr jemanden kennt, der etwas emotionalen Support oder einen Boost fürs Selbstbewusstsein braucht, schaut euch unbedingt Sonjas selbstentworfene Selfcare Wear an!
Ich habe bereits 2 T-Shirts und einen Hoodie bestellt und trage sie ständig. Was das mit Yay!There zu tun hat? In Band 1 entwirft Yi-Jun einen Hoodie für Jay mit einem Spruch, den Jay nur lesen kann, wenn er vor einem Spiegel steht und der ihn daran erinnern soll, dass er ein besonderer Mensch ist.
Ich fand die Idee so klasse, dass ich beim Lesen dachte, sowas würde ich sofort kaufen und selbst tragen. Stellte sich am Ende raus. Das gibt es! Schaut:
Ein bissiges und humorvolles Porträt einer Bürogemeinschaft, die ihre Kämpfe durch Essen austrägt
Eine angepasste Bürokarriere, eine zuvorkommende Frau, richtig gutes Essen – Nitani weiß, worauf es im Leben ankommen sollte. Die Regeln sind klar, doch Nitani, dessen größtes Glück der Verzehr von Instantramen ist und der am liebsten seine gesamte Nährstoffzufuhr über eine Tablette beziehen würde, tut sich schwer mit ihnen. In seinem Büro ist Ashikawa die Art von Frau, die er wahrscheinlich heiraten wird: liebenswürdig und entschlossen, ihn von seiner Sucht nach Instantnudeln zu befreien. Aber es fällt ihm immer schwerer, sie zu respektieren – oder die süßen Leckereien, die sie verteilt und mit denen sie sich die Zuneigung ihrer Kollegen durch Backen statt durch harte Arbeit sichert. Seine Kollegin Oshio ist unkonventioneller – sie ist Nitanis Trinkpartnerin. In der starr reglementierten Welt des Büros kommen sich die beiden näher. Und ihr offenbart Nitani auch seine geheime Leidenschaft: die Literatur. Humorvoll und klug stellt Junko Takase die Frage, warum wir im Leben manchmal falsch abbiegen, und zeigt anhand einer Bürogemeinschaft die Absurditäten des modernen Zusammenlebens auf.
Wie wurde ich auf das Buch aufmerksam:
Im November habe ich an einer digitalen Programmvorschau für dieses Frühjahr des DuMont Buchverlages teilgenommen und bin aus meiner Begeisterung gar nicht mehr raus gekommen. Im Anschluss an die Vorstellung gab es den Aufruf einige der Titel als Rezensionsexemplare anzufragen, was ich selbstverständlich gemacht habe. So erhielt ich vor ein paar Wochen eine prall gefüllte Buchbox, passend zum Titel Richtig gutes Essen der japanischen Autorin Junko Takase. Den Inhalt der Box seht ihr in den Bildern unten. Sogar der Karton wurde mit dem Buchcover bedruckt! Einfach wunderschön.
Meine Meinung:
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, obwohl ich anfangs Schwierigkeiten hatte mit dem scheinbar willkürlichen Wechsel der beiden Erzählperspektiven. Die eine wird durch einen personalen Erzähler aus Nitanis Sicht erzählt, die andere ist aus Oshios Sicht in der Ich-Perspektive. Der Stil ist dabei teils nüchtern und sachlich. Die Autorin fasst allerdings scharfsinnige Beobachtungen zu einer fein gezeichneten, treffend formulierten Geschichte zusammen. Der eingestreute Humor ist dabei zurückhaltend, aber treffend formuliert.
Als Leserin erhalte ich einen Einblick in die japanische Arbeitsmoral und die Balance zwischen den Anforderungen der strikten Berufswelt und der knappen Freizeitgestaltung, die vielfach durch ungesunde Ernährung, Stress und Schlafmangel dominiert wird. Am Beispiel der Überstunden und dem Mit- und Gegeneinander der Kolleg*innen, erfährt man einige Kritik an der japanischen Gesellschaft.
Die Vorstellungen und Wünsche für das eigene Leben der Protagonist*innen geraten mit dem eingeschlagenen Lebensweg und dem tatsächlich Erreichbaren in Konflikt. Der Roman erzählt vom Büroalltag und den unterschiedlichen Herangehensweisen, mit denen die Charaktere miteinander umgehen, aber auch von der Gestaltung der knappen Freizeit nach Feierabend, mal mit, mal ohne Kollegen.
Wiewohl ich einige Aspekte der behandelten Themen der einzelnen Protagonist*innen durchaus nachvollziehen konnte, blieben mir diese doch auch etwas fremd und wenig nahbar, was ich auf die Besonderheiten des japanischen Charakters schiebe, und in die ich mich als Europäisch Sozialisierte nicht so leicht hineinversetzen kann. Dennoch faszinierten sie mich beim Lesen, fand ich doch auch einige Parallelen zur westlichen Arbeitswelt.
Für mich war die Lektüre ein interessanter Einblick in den japanischen Alltag und die Esskultur. Am Ende gibt es ein Glossar, in dem japanische Begriffe zusätzlich erklärt werden.
Der Roman ist unterhaltsam und lesenswert und den Schreibstil mochte ich sehr. Ich habe auf jeden Fall Lust bekommen, wieder mehr asiatische Lebensmittel zu probieren.
Wenn ihr das Buch auch gelesen habt, lasst mir doch gerne einen Kommentar da, ob der letzte Satz euch auch leichte Horrorvibes beschert hat.
Ein verschwundener Sarg, ein dunkles Ritual – und ein Dackel mit Spürsinn
Was als entspannter Sonntagsspaziergang begann, endet für Lokalreporter Frederik Loebell und seinen treuen Zwergdackel Wilhelm mit einem mysteriösen Fund: In der Familiengruft der Kallbachs liegt eine ermordete junge Frau in schwarzer Ritualkleidung. Und damit nicht genug: Der Sarg, der dort eigentlich ruhen sollte, taucht zeitgleich in einem anderen Mausoleum auf …
Was verbindet die beiden Toten miteinander? Und was weiß der bleiche Riese mit dem schwarzen Mantel, der Loebell beinahe über den Haufen rennt?
Zwischen nebligen Friedhöfen, nächtlichen Zeremonien und exzentrischen Verdächtigen taucht das Potsdamer Ermittlerteam in einen Fall ein, der so düster ist wie der Brandenburger Herbst – und dabei so schrullig wie immer.
Wunderbar schräg und charmant makaber – der sechste Cosy-Krimi aus der Provinz-Reihe »Morden ohne Sorgen« mit Reporter Frederik Loebell und Dackel Wilhelm.
beTHRILLED – mörderisch gute Unterhaltung.
Meine Meinung:
Auch diesmal durfte ich das Buch als Rezensionsexemplar lesen. Für mich mit der bisher beste Teil der Reihe. Die Entwicklung der Charaktere ist spürbar und die Dynamik zwischen ihnen macht sie sehr nahbar.
In Band 6 geht es etwas düsterer zu. Das passt prima zur Jahreszeit im November. Die teilweise leicht morbide Stimmung wird durch den mittlerweile gut bekannten Humor des Autors allerdings auch aufgelockert. Der Fall ist diesmal ganz schön verzwickt und ich hatte zwar eine Ahnung, wer als Täter (oder Täterin?) in Frage kommen könnte, aber lag doch am Ende (wieder) daneben. Allerdings macht es mir jedes mal viel Spaß mit zu rätseln.
Es lohnt sich, aufmerksam zu lesen und auch auf die kleinen Dinge und leisen Momente zu achten. Zusammen mit den skurrilen Erlebnissen, humorvollen Dialogen und der bildhaften und fesselnden Schreibweise ist dieser Roman wieder ein bunter Strauß unterhaltsamer Cosy Crime.
Mir hat so vieles an diesem Band der Reihe gefallen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Aber superwitzig fand ich unter anderem die Geschichte mit der Notizen-App, die Loebell hier erstmals nutzt, um alle Spuren und Hinweise festzuhalten.
Und der Star der Reihe ist natürlich auch wieder mit von der Partie. Ohne Zwergdackel Wilhelm (seit wann nennt Loebell ihn eigentlich Willi?!) wären die Geschichten nur halb so gut.
Wie schon bei den Vorgängern, wird am Ende wieder das Thema der Fortsetzung angeteasert, was die Vorfreude und die Spannung steigert.
Es wäre auch möglich, die Bände einzeln und ohne Vorkenntnis zu lesen, aber dann verpasst man möglicherweise zu viel Hintergrundwissen und einige der Pointen zünden dann wahrscheinlich auch nicht richtig.
Fazit:
Temporeich, fesselnd und humorvoll. Wieder eine große Lese-Empfehlung von mir!
Nicht jede Bescherung ist ein Geschenk. The Stranger Times packt aus
Teil 5 der Reihe The Stranger Times
Autor: C. K. McDonnell
Verlag: Eichborn
Übersetzer: André Mumot
Format: E-Book, 512 Seiten (Hardcover)
ISBN: 978-3-7517-8390-3
Erscheinungstag: 28.11.2025
Klappentext:
Da will man in seinem Buchclub ein wenig Spiritualität ausprobieren und schon hat man aus Versehen den alten Gott Zalas heraufbeschworen. Und Zalas hat natürlich nur eins im Sinn: möglichst viele Gläubige um sich scharen. Doch wer glaubt heutzutage überhaupt noch an irgendwas? Kinder! Mithilfe des unglückseligen Neil Aikens erschafft Zalas ein Winterwunderland, in dem alle Wünsche wahr werden – vom echten Einhorn bis zum Besuch des Opas, der letztes Jahr doch eigentlich das Zeitliche gesegnet hat.
Diese gewaltige Menge an Magie bleibt nicht lange unbemerkt; und die Zeit drängt, denn wenn die vierte Kerze brennt, sind Zalas und seine Anhänger nicht mehr aufzuhalten. Das Team der Stranger Times muss einen Weg finden, um nicht nur Weihnachten, sondern womöglich die ganze Welt zu retten.
Ich habe mich sehr gefreut, als ich zur Leserunde in der Lesejury zugelassen und mir ein Exemplar als E-Book zur Verfügung gestellt wurde. Die Teilnahme an der Leserunde hat mir viel Spaß gemacht. Der Austausch war wertschätzend, aufschlussreich und vor allem kurzweilig. So gingen die 3 Wochen der Leserunde wie im Flug vorbei.
Dies ist der 5. Band der Reihe. Beim Lesen und Diskutieren in der Leserunde fiel mir auf, dass ich Band 4 zwar schon seit Erscheinen im Regal stehen habe, aber es bisher noch nicht gelesen hatte. Das hat allerdings mein Lesevergnügen in keiner Weise geschmälert. Jeder Band führt die Entwicklung und Abenteuer der Hauptfiguren fort, und man sollte wenigstens Band 1 bereits gelesen haben, um ein grundsätzliches Verständnis für die Welt der Stranger Times aufzubringen. Wer Band 1 mag, wird an den Folgebänden nicht vorbei gehen.
Zum Buch
In dieser turbulenten Weihnachtsgeschichte geht es um nicht weniger als die Rettung der Welt vor einem zerstörerischen Gott, was nur die Mitarbeiter der Stranger Times vollbringen können. Dabei sind die liebgewonnenen Charaktere nicht die einzigen, die diesmal Raum in der Geschichte einnehmen.
Im Prolog wird eine kurze Übersicht über die Geschehnisse der vergangenen Bände geliefert, so dass Fans, die die Bücher vor längerer Zeit gelesen haben, ihr Wissen auffrischen können.
Mit die witzigsten Szenen handeln vom Gott Zalas, der nach sehr langer Zeit in eine ihm völlig unbekannte Welt voller technischer Spielereien und ignoranter Menschen gerät, die seine Suche nach wahren Gläubigen zu einer harten Prüfung werden lassen. Mit wenigen Sätzen hält uns C. K. McDonnell einen Spiegel vor und öffnet die Augen für die kritikwürdigen Seiten der Weihnachtszeit und ihrer Konsumsucht.
Neben dem schwarzen Humor und den großartigen Dialogen gibt es auch tiefgründige und berührende Kapitel, die zum Nachdenken anregen. So handelt ein Teil des Buches von den traumatischen Erlebnissen einer beliebten Figur, die die düsteren Seiten des Krieges und seiner Folgen beleuchtet.
Dabei schafft es der Autor problemlos, auch die ernsten Töne zu treffen und gleichzeitig mit irrwitzigen Plottwist die Erwartungen der Lesenden zu übertreffen.
Besonders hervorzuheben sind auch in diesem Band die zwischen den Kapiteln vereinzelt eingefügten Zeitungsartikel, die mit ihrem ganz besonderen Humor und den schrägen Storys den Witz von C. K. McDonnell unterstreichen.
Auch wenn der Showdown zum Ende dann ein wenig unerwartet und leichtfüßig daher kommt, bleiben einige offene Fragen ungeklärt und wecken die Hoffnung auf eine würdige Fortsetzung.
Fazit:
Ring the Bells war ein großes Lesevergnügen und passt perfekt in die Vorweihnachtszeit. Die Übersetzung hat einen großartigen Job gemacht und den englischen Humor bestens ins Deutsche übertragen.
C. K. McDonnell hat einen fantastischen Stil, der sich ein wenig mit Terry Pratchett, Ben Aaronovitch und Derek Landy vergleichen lässt, verleiht Manchester allerdings seinen ganz eigenen Charakter. Ich kam auch in diesem Buch wieder voll auf meine Kosten und freue mich schon, mehr von ihm zu lesen!