Kategorie: Leipziger Buchmesse

  • Rezension: Widdersehen

    Rezension: Widdersehen

    Infos:

    • Autorin: Leonie Swann
    • Verlag: DuMont Buchverlag
    • Seiten: 336
    • Erscheinungstag: 14.04.2026
    • ISBN: 978-3-7558-0106-1

    Klappentext:

    Ein neuer Krimäääh!

    Als ihre Schäferin Rebecca urplötzlich die Europareise abbricht und die Herde rund um Miss Maple zurück in irische Gefilde führt, sind die Schafe zunächst optimistisch wie Frühlingslämmer. Denn wo könnte es schöner sein als auf der Heimatweide?

    Auch der jüngste Zuwachs ist gespannt – Madouc, offiziell Ziege, inoffiziell »Schaf auf Probe«, hofft auf viele neue Einblicke in die geheimnisvolle Welt der Schafe. Kaum dort angekommen, ist das Bedauern jedoch groß: Die geliebte Weide ist gar nicht mehr so schön, wie sie es in der Erinnerung war, und obendrein haben drei fremde Schafe mit seltsamen Namen alle Lieblingskräuter weggeknabbert. Als wäre das nicht schon genug, ist Rebecca plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Zurückgeblieben ist nur ein einzelner Finger (kein guter Anfang) und ein geheimnisvoller Brief, aus dem sich die Schafe mangels Vorlesemenschen keinen Reim machen können. Die Herde befürchtet das Schlimmste. Es ist völlig klar: Sie müssen ihre verschollene Hirtin retten. Unversehens finden sie sich in einem Familiendrama wieder, und einmal mehr zeigt sich: Alles ist zu meistern – man braucht nur genügend Wollensstärke!

    Warmherzig, klug und voller Witz führt Leonie Swann in ›Widdersehen‹ zurück ins vertraute Glennkill, wo nichts so ist, wie es zunächst erscheint.

    Das Buch Widdersehen steht auf einer grünen Wiese. Vor dem Buch steht eine Pusteblume, um die kleine Schafsfiguren und eine Ziegenfigur stehen.
    Link zum Buch
    DuMont Verlagsvorstellung bei der LBM 2026:

    Ich war dieses Jahr bei der Leipziger Buchmesse wieder bei der Vorstellung der Herbst-Neuheiten des DuMont Buchverlages. Neben vielen weiteren tollen Titeln wurde auch der Trailer zum neuen Kinofilm Glennkill gezeigt und das dritte Buch der Reihe Widdersehen vorgestellt. Dies rief große Begeisterung hervor. Auch die Tatsache, dass Band 1 und 2 fortan als Taschenbuch im DuMont Verlag veröffentlicht werden, wurde begeistert aufgenommen.

    Den Film will ich auf jeden Fall im Kino sehen. Es spielen ein paar meiner Lieblingsschauspieler*innen mit!

    Ich fragte anschließend beim Verlag nach, ob ich das Buch auch ohne Kenntnisse der beiden Vorgängerbände lesen kann, und fragte es als Rezensionsexemplar an. Ich habe mich sehr gefreut, als das Buch dann geliefert wurde. Es ist einfach wunderschön! Zusätzlich zu den unterschiedlichen Illustrationen gibt es auch ein Daumenkino rechts unten auf den Seiten, bei dem ein Schaf einen Strohhut aufhebt und damit losgeht. Einfach wollig!

    Meine Meinung:

    Der Krimi führt die Schafe übers Meer, über alle Berge und sogar bis ins Paradies, in dem es den Schafen allerdings gar nicht gefällt. Sie machen erstaunliche Entdeckungen und einige von ihnen werden sogar zu Heldenschafen. Sie begegnen alten Bekannten, deren Verbindung zu den Vorgängerbänden passend in der laufenden Handlung erläutert werden.

    Besonders hervorheben kann man wohl den Wortwitz. So entsteht eine schafstypische Sprache, in der zum Beispiel Worte wie Wollidarität den Zusammenhalt der Herde beschreiben. Und Madouc als Schaf in Ausbildung kennt viele Geschichten und weise Sprüche wie:

    „Man kann nicht zweimal in denselben Fluss steigen, denn andere Wasser strömen nach.“

    Heraklit

    Ich kann nur sagen, dass ich diesen Schafskrimi sehr gerne gelesen habe! Die Autorin zaubert mit viel Witz und klugen Beobachtungen einen spannenden und humorvollen Krimi, bei dem natürlich die Schafe die Hauptrolle spielen. Aber auch einige Menschen spielen natürlich eine wichtige Rolle, ohne die die Schafe sicher nicht ihre Weide verlassen oder den blutigen Fall lösen würden.

    Gesellschaftskritische Themen werden aus Schafsicht und in pragmatischer Art gelöst. Angst vor den Fremden auf deiner Weide? Kein Problem, stell dich ihnen vor, erfahre ihre Namen und schon brauchst du keine Angst mehr haben, da es ja keine Fremden mehr sind. Ach, wenn wir Menschen uns daran ein Beispiel nehmen würden, wäre die Welt ein schönerer Ort.

    Fazit:

    Absolut empfehlenswert. Ein fesselnder und atmosphärischer Roman mit überraschenden Wendungen und viel Herz. Meine Mutter lauert schon darauf, das Buch als nächste zu lesen.

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    Messebericht 1

  • Messebericht 1: Leipziger Buchmesse

    Messebericht 1: Leipziger Buchmesse

    Heute berichte ich von meinem Besuch bei der Buchmesse in Leipzig.

    Eigentlich wollte ich alle Messetage in einen Bericht packen, aber es gibt wieder viel zu viel zu erzählen und vor allem viel zu viele Fotos zu zeigen.

    In diesem Messebericht geht es um die Anreise und den ersten Messetag am 19.03.2026.

    Also fange ich mal mit Tag 1 an. Hana, wie die Koreaner sagen.

    Übrigens findet Ihr die Berichte von meinem Messebuddy längst in ihrem Blog Mo und die Macht der Buchstaben: Link.

    Anreise:

    Wie schon letztes Jahr erfolgreich getestet, haben wir die Anreise bereits am Mittwoch gemeistert, um entspannter in den ersten Messetag zu starten. Diesmal machten wir eine kurze Pause an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze bei Helmstedt. Ich kann dort einen Besuch des Geländes des alten Grenzübergangs Marienborn empfehlen. Die ehemaligen Gebäude und das erhaltene Gelände lassen das Ausmaß des Ganzen erahnen. Wir haben aber nach unserem kurzen Stopp die Fahrt fortgesetzt, ohne einen Rundgang zu machen. Als Kind bin ich öfter mit meinen Eltern über die Grenze in die DDR gefahren. Ich habe es damals also noch in voller „Pracht“ erlebt.

    Das Hotel:

    Wir haben bisher jedes Jahr in einem anderen Hotel genächtigt und sind unserer Tradition treu geblieben. Also haben wir wieder einmal ein neues Hotel kennengelernt. Zunächst habe ich mich sehr willkommen gefühlt, aber mein Messebuddy war ein wenig schockiert, als ich mich freundlich vor dem Herrn am Empfang verneigte. Diese Begrüßung habe ich in den ganzen vier Tagen beibehalten und mich köstlich amüsiert.

    Direkt hinter der Eingangstür steht eine bunte Figur, die sich freundlich lächelnd vorbeugt.

    Auch das übrige Personal war immer sehr freundlich. Der Gesamteindruck vom Hotel war durchaus positiv, auch wenn wir die Größe des Zimmers für 2 Personen etwas beengt fanden. Nennen wir es liebevoll Schuhkarton..

    Um die Koffer auszupacken, war nicht genug Platz. Aber wir konnten sehr gut aus den Koffern leben..

    Dafür war an der Sauberkeit und dem Frühstück nichts auszusetzen. Wir haben uns angewöhnt, morgens ausgiebig zu frühstücken, um ausreichend Energie für den Tag zu tanken.

    Der freie Blick in gegenüberliegende Zimmer hatte den lustigen Effekt, dass man sich abends quer über den Hof zuwinken konnte. (Also beim Umziehen entweder Licht aus oder Vorhänge schließen!) 😉

    Nach dem obligatorischen Einkauf am Nachmittag und einem Abendessen bei unserem asiatischen Lieblingsimbiss gingen wir voller Vorfreude auf den ersten Messetag schlafen. Ich hatte eine relativ erholsame Nacht. Aber Mo konnte leider überhaupt nicht gut schlafen, da sie ein Gefälle in ihrer Matratze spürte. Am Morgen gingen wir auf die Suche und fanden den Grund schnell. Am Kopfende fehlte eine der Rollen unter dem Bettgestell, so dass das Bett tatsächlich in Schieflage stand. Kurzerhand drehten wir das Gestell um und die nächsten Nächte konnte Mo viel besser schlafen. Falls ihr mal Innenarchitektinnen braucht, meldet Euch bei uns.. 😉

    Messetag 1:

    Ich hatte beruflich eine ziemlich stressige Zeit hinter mir und keine Energie aufgebracht, große Pläne für meinen Messebesuch zu erstellen. Also war mein Vorhaben, jeden Tag spontan anzugehen. Dabei orientierte ich mich an der Planung meines Messebuddys. Wenn sie in einem Termin war, stromerte ich ohne besondere Ziele durch die Hallen und fand mich jeweils an den vorher abgemachten Treffpunkten ein, wenn Mos Termine zu ende waren.

    Bloggertreffen Kiwi-Verlag

    Am ersten Tag gingen wir zunächst zusammen zum Bloggertreffen vom Kiwi-Verlag, bei dem das Buch Spielverderberin von Marie Menke im Mittelpunkt stand. Die Autorin hatte ihre Lektorin dabei und beide sprachen total fesselnd von der wirklich interessanten Entstehung des Romans. Außerdem hatte ich das Glück beim Bingospielen eine Tüte mit Studentenfutter zu gewinnen.

    Das hat total Spaß gemacht und ich freue mich schon darauf, das Buch bald zu lesen. Denn das hört sich absolut klasse an. Auch bei der Fotosession nach der Signierstunde hatten wir eine Menge Spaß.

    Nach der Buchvorstellung hatten wir genug Zeit, um entspannt durch die Hallen 2 und 4 zu schlendern. Während Mo dann in ihren nächsten Terminen war (lest dazu unbedingt ihren Bericht!), erkundete ich die Mangahalle, die wie immer in Halle 1 untergebracht war. Besonders die vielen kleinen Künstler*innenstände haben es mir angetan.

    Ich geriet in einen kleinen Kaufrausch und kaufte mir unter anderem einige Socken und entdeckte ein Sailor Brot, das natürlich auch mit musste. Dem Herrn an dem Stand habe ich erstmal Yay!There empfohlen. Er hatte gesehen, dass ich Bloggerin bin und fragte, welches Buch ich aktuell empfehlen könnte. (Am nächsten Tag brachte ich ihm einen Flyer vom Hörbuch, den ich von Sonja Rüther bekommen hatte.)

    Dann sammelte ich Mo wieder ein und wir verbrachten den restlichen Nachmittag in Halle 3, wo die vielen verschiedenen Stände mit tollen Buchpräsentationen meine Wunschliste anwachsen ließen..

    Abendessen:

    Am Abend waren wir noch mit Charlotte Charonne verabredet. Wir holten sie in ihrem Hotel ab, das ein wenig außerhalb lag, und fuhren dann gemeinsam in die Leipziger Innenstadt, wo wir in einem vietnamesischen Restaurant richtig leckeres Essen und köstliche Getränke bekamen. Wir hatten zum Glück reserviert, denn das Restaurant war zu recht richtig gut besucht. Charlotte erzählte uns von ihrem spannenden Leben, das sie teilweise in Thailand und China verbracht hat, und welchen Kulturschock sie erlebte, als sie wieder nach Deutschland zurück kam. Da ihre Kinder hauptsächlich in Asien die Schulen besuchten, ist ihre Hauptsprache auch gar nicht Deutsch. Das finde ich so faszinierend. Wir hätten uns noch stundenlang unterhalten können, aber irgendwann musste jede von uns ins Bett, um für den 2. Messetag Kraft zu sammeln.

    Link zu meinen Buchmesse-Berichten 2026:

  • Rezension: Der Krabbenfischer

    Rezension: Der Krabbenfischer

    Infos:

    • Autor: Benjamin Wood
    • Übersetzer: Werner Löcher-Lawrence
    • Verlag: Dumont Buchverlag
    • Originaltitel: Seascraper
    • Originalverlag: Viking, Penguin Random House UK, London
    • Format: Gebunden in Strukturpapier mit Goldprägung, farbigem Vorsatzpapier und Lesebändchen
    • ISBN: 978-3-7558-0061-3
    • Erscheinung: 15.07.2025

    Klappentext:

    Ein Mann und das Meer

    Longferry, England, Sechzigerjahre. Thomas Flett ist Anfang zwanzig und lebt mit seiner Mutter in ärmlichen Verhältnissen. Seinen Vater hat er nie kennengelernt. Die Schule hat er abgebrochen, er verdingt sich als Krabbenfischer: ein Handwerk, das ihn sein Großvater gelehrt hat. Niemand kennt das Meer und seine Gezeiten so gut wie Thomas. Früh am Morgen bei Niedrigwasser fährt er mit Pferd und Kutsche los, um sich den Unterhalt für den Tag zu verdienen, ein Leben von der Hand in den Mund. Heimlich lernt er Gitarre spielen und träumt von Joan, der Schwester seines besten Freundes. Aber für Träume ist kein Platz in Longferry.

    Als der amerikanische Regisseur Edgar Acheson in der Stadt eintrifft, wird Thomas’ vermeintlich einfaches Leben erschüttert. Er bekommt eine Ahnung von der großen, weiten Welt, davon, was da draußen auf ihn warten könnte, und schließt Freundschaft mit dem Mann, der in jeder Hinsicht anders ist als er. Ein Funke in ihm ist entzündet – aber nichts ist so, wie es scheint. Nur eines ist sicher: Am nächsten Morgen bei Niedrigwasser wird Thomas wieder dem Ruf des Meeres folgen.

    Mit „Der Krabbenfischer“ steht Benjamin Wood auf der Longlist für den renommierten Booker Prize 2025.

    Das Buch Der Krabbenfischer liegt auf einem gehäkelten Poncho, das Cover ist zu erkennen. Daneben liegen drei Postkarten, die das Cover des Buches und jeweils ein anderes Zitat aus dem Roman zeigen.
Das Cover zeigt ein Pferd, das vor einen Karren gespannt ist, dahinter steht ein Mann. Sie stehen im Niedrigwasser, am rechten Rand ist ein Stück der Küste zu sehen.
    Link zum Buch

    Meine Meinung:

    Ich freue mich sehr, dass der Roman auf der Longlist für den Booker Prize 2025 steht! Ich bin gespannt, ob er auch auf die Shortlist kommt. Diese wird am 23. September bekannt gegeben.

    In der Reado-App habe ich eine Bewertung gesehen, in der das Buch als langweilig beschrieben wird. Aber das finde ich absolut nicht. Es ist keine romantische Komödie mit spicy content und amourösen Verwicklungen. Es ist auch kein blutiger Thriller oder humorvoller Krimi. Aber das alles habe ich auch gar nicht erwartet, als ich den Klappentext gelesen habe. Der und auch das Cover haben mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht und so fragte ich das Buch beim Verlag an. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung beeinflusst dies aber nicht.

    Das Buch Der Krabbenfischer liegt auf einem gehäkelten Poncho, der Klappentext ist zu erkennen. Daneben liegen drei Postkarten, die das Cover des Buches und jeweils ein anderes Zitat aus dem Roman zeigen.

    Über das Buch

    Die Geschichte handelt von einem jungen Mann, der in den 1960er Jahren für den Lebensunterhalt für sich und seine Mutter tagtäglich ins Watt fährt, um dort dem mühsamen Handwerk des Krabbenfischers nachzugehen. Diese Arbeit hat ihm sein Großvater mehr oder weniger vererbt. Eigentlich wollte Thomas nur seinem Großvater nebenbei helfen und trotzdem weiter zur Schule gehen. Dieses Vorhaben zerschlägt sich allerdings, als sein Großvater, der Vater seiner Mutter, unerwartet stirbt. So bleibt ihm nichts anderes übrig, als selbst Tag für Tag das Pferd anzuschirren und mit dem Karren aufs Watt zu fahren.

    Dieser Tätigkeit geht er schon einige Jahre nach, als unvermutet ein Fremder im Dorf auftaucht, der ihn als ortskundigen und erfahrenen Wattführer anheuert. Zunächst sträubt Thomas sich, da er mit seiner Arbeit kaum über die Runden kommt und das Vorhaben für keine gute Idee hält. Doch dann sagt er zu, da er und seine Mutter das zusätzliche Geld gut gebrauchen können.

    Ich mochte den Schreibstil, der bildhaft und fesselnd ist, so dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Es ist eine leise Geschichte voller Atmosphäre und Schönheit. Zwischendurch wird es für Thomas und seinen rätselhaften Begleiter sogar lebensgefährlich, gelangweilt hat mich das Buch also in keiner Weise. Ich wurde sogar von einer skurrilen Sequenz überrascht, die eine traumhafte Note hat.

    Durchgehend aus Thomas‘ Sicht erzählt, vermittelt der Roman die tiefen Gefühle und Sehnsüchte des Protagonisten und lässt seine Zweifel und Gedanken über das harte Leben eines Krabbenfischers greifbar werden. Die zwischendurch aufschimmernde Hoffnungslosigkeit über die Sinnlosigkeit des Daseins, die Thomas erfasst, wird durch die Hoffnung auf ein besseres Leben immer wieder erhellt.

    Fazit:

    Besonders schön fand ich die Verbindung zu dem Liedtext, den Thomas schreibt und habe mir auch das Lied angehört, das auf der Seite des Autors verlinkt ist. Ein wundervolles Gesamtpaket wird einem hier also geboten. Die Poesie der Geschichte, die sich an dem Rhythmus der Gezeiten orientiert und kunstvoll mit der Melodie des Liedes verwebt. Zusätzlich gibt es im Buch auch die Übersetzung zum Liedtext.

    Das Buch Der Krabbenfischer hat bei der Zustellung leider einen kleinen Wasserschaden am oberen Rand erlitten. Ich konnte es trocknen, aber dennoch ist es oben rechts an der Ecke nun etwas kaputt.

    Weitere Bücher irgendwo am Meer:

  • Rezension: Das Nest

    Rezension: Das Nest

    Infos:

    • Autorin: Sophie Morton-Thomas
    • Verlag: Pendragon Verlag, Bielefeld
    • Übersetzerin: Lea Dunkel
    • Format: Klappenbroschur, 304 Seiten
    • ISBN: 978-3-86532-909-7
    • Erscheinung: 02.07.2025
    Das Buch liegt in einem, mit Rindenmulch bedeckten Beet, daneben steht ein Glas mit Muschelschalen. 
Auf dem Cover ist eine junge Frau in einem weißen Top zu sehen, auf deren Schulter ein kleiner Vogel (vielleicht ein Buchfink) sitzt. Sie scheint auf einer Wiese zu liegen. Sie hat die Augen halb geschlossen, ihre Haare sind dunkelblond und gewellt.
Der Titel "Das Nest" und der Verlagsname stehen in der rechten unteren Ecke, der Name der Autorin steht über der Zeichnung der Frau.
Noir Küstenkrimi
    Link zum Buch

    Klappentext:

    Fran führt ein ruhiges Leben in einem einsamen englischen Küstenort, wo das Marschland auf den Ozean trifft. Sie kümmert sich um ihren Sohn Bruno, betreibt eine Wohnwagensiedlung und beobachtet Vögel. Dann verschwindet Brunos Lehrerin und der Ort gerät in Aufruhr: Hat Frans Schwager Ellis etwas damit zu tun? Welche Rolle spielen die Roma, die in der Nähe ihr Lager aufgeschlagen haben? Warum findet Fran mehrere tote Vögel, und was wissen Bruno und seine Cousine Sadie? In einer hypnotischen Prosa erzählt die Autorin die Geschichte einer Frau, die ihre Geheimnisse zu schützen versucht.

    Leseprobe

    »In diesem atmosphärischen Vorstadt-Noir stellt Sophie Morton-Thomas bestehende Vorurteile gekonnt in Frage.«  Sunday Times

    Meine Meinung:

    Ich habe ja Mathilda von Mary Shelley vorgestellt und den Verlag im Beitrag verlinkt. Daraufhin bot mir der Verlag an, mir ein Buch von den kommenden Neuerscheinungen auszusuchen und Das Nest hat mich sehr neugierig gemacht. Also fragte ich es an. Vor ein paar Wochen habe ich es dann erhalten und konnte es jetzt endlich lesen. Ich danke dem Verlag sehr für die Bereitstellung dieses Exemplars. Meine Meinung beeinflusst das nicht.

    Das Cover gefällt mir schon sehr und das Buch liegt auch sehr gut in der Hand. Der glänzende Einband macht es etwas schwierig, das Buch zu fotografieren, da sich alles ein wenig darin spiegelt, aber es ist ein absoluter Hingucker.

    Zum Inhalt

    Zu Beginn der Geschichte steht ein kurzer Prolog, der ein wenig rätselhaft klingt. Aber am Ende ist klar, wer da zu Wort kommt. Das kann ich vorweg nehmen. Das Ende hat mich ziemlich überrascht. Es gibt eine Wendung, die man absolut nicht kommen sieht. Zumindest ging es mir so.

    Zunächst beginnt Fran ihre Sicht der Geschehnisse zu erzählen, dann wechselt der Erzähler kapitelweise. Fran hat dabei den größten Anteil. Tad, der zweite Erzähler hat manchmal nur wenige Sätze zwischendurch, die Frans Sicht um einen wichtigen Teil erweitern und uns Lesenden einen etwas größeren Überblick zu verschaffen.

    Fran ist eine etwas verträumte, in sich gekehrte Frau, die es liebt, Vögel zu beobachten und sogar eine Beobachtungshütte bekommt. Sie stellt allerdings fest, dass sie den Standort der Hütte verkehrt ausgewählt hat, da die seltenen Zwergseeschwalben im Marschland brüten, so dass sie die Hütte nur selten aufsucht.

    Fran berichtet auch von den Eheproblemen mit ihrem Mann, der neuen Lehrerin an der Schule, mit der ihre Nichte nicht zurecht kommt und ihrem Sohn, der wunderschöne Zeichnungen von Vögeln und ihren Nestern anfertigt und ihrem Alltag in ihrer Wohnwagensiedlung. Sie erzählt von den Sorgen um ihre Schwester und deren Lebensgefährten. Das alles überfordert sie, so dass sie häufig ins Marschland verschwindet, um Vögel zu beobachten und so zur Ruhe zu kommen.

    Tad ist einer der Roma, die eines Tages auf dem angrenzenden Feld zur Wohnwagensiedlung ihr Lager aufschlagen und erzählt von seinen Beobachtungen der Tätigkeiten der Nachbarn und den Besuchen der Kinder in ihrem Lager. Die Kinder finde ich zwischendurch ziemlich unheimlich. Sie bringen tote Vögel und erzählen, sie hätten sie gefunden und wollten sie heilen. Ihr Verhalten ist mit am verstörendsten im Buch.

    Aber..

    Ich möchte nicht zu viel erzählen, um zukünftigen Leser:innen nicht die Freude zu verderben, diesen Roman selbst zu entdecken. Mich hat das Buch sehr in seinen Bann gezogen. Ich fühlte mich regelrecht an die Küste versetzt und hätte gerne selbst zwischen den Dünen nach Vogelnestern Ausschau gehalten.

    Die Komplexität der Beziehungen der Charaktere untereinander und die Motivationen ihres Verhaltens werden im Verlauf der sich langsam entwickelnden Handlung nach und nach aufgedeckt. Das macht für mich auch den Reiz dieses Buches aus. Nichts hieran ist offensichtlich, alles ist möglich. Mir hat auch sehr gefallen, dass die Roma hier eine vorurteilsfreie und in meinen Augen wertschätzende Beachtung finden.

    Der Krimi hat eine besondere Atmosphäre, die permanent einen bedrohlichen Unterton mitschwingen lässt. Es wird viel Raum für Spekulationen gelassen. Langweilig wurde mir während der Lektüre keinesfalls.

    Fazit:

    Ich kann diesen Roman sehr empfehlen. Die Beschreibungen der Landschaft sind fast poetisch und geben diesem Noir – Krimi den richtigen Rahmen, um das Unbehagen und die Spannungen zu reflektieren. Ich hoffe, ich kann von der Autorin noch viele weitere Bücher lesen.

    Ich werde das Buch auf jeden Fall in meinem Lesekreis empfehlen!

    Das Buch liegt in einem, mit Rindenmulch bedeckten Beet, daneben steht ein Glas mit Muschelschalen. Der Klappentext ist zu lesen.

    Über den Verlag (Auszug)

    Seit seiner Gründung 1981 hat sich der Pendragon Verlag stetig weiterentwickelt und ist dabei doch immer seinen Wurzeln treu geblieben. Besonders im Fokus stehen hier Romane, die verschiedene Epochen und Orte der deutschen Geschichte thematisieren.

    Doch nicht nur die deutsche Geschichte findet Repräsentation, sondern auch spannende Werke aus anderen Kulturen stehen bei Pendragon im Fokus.

    Mit Stephen Crane hat außerdem einer der ganz großen Autoren Amerikas bei Pendragon ein Zuhause gefunden. Viele seiner Werke erschienen als deutsche Erstübersetzungen beim Verlag.

    Doch nicht nur die Prosa ist im Verlag gut aufgehoben, sondern auch Lyrik findet sich im Programm. In die magische Welt der Worte entführt Lina Atfah, deren arabische Gedichte in zwei Gedichtbänden kunstvoll auf Deutsch übersetzt wurden. Auch Hellmuth Opitz schreibt in seinen Werken mit poetischen Worten Bilder.

    Pendragon ist ein kleiner Verlag mit großer Vielfalt, der übrigens 2020 und 2022 den Deutschen Verlagspreis erhielt.

    Der Verlag führt auch einen Blog, den ihr unter diesem Link finden könnt.

    Links:

  • Rezension: Ostseetiere

    Rezension: Ostseetiere

    Infos:

    • Untertitel: Ein kleiner Guide für Naturbanausen und Küstenkinder
    • Autorin: Marie Parakenings
    • Verlag: Kulturverlag Kadmos
    • Format: gebunden, 160 Seiten, 13 x 21 cm
    • Erscheinung; November 2024
    • 70 Abbildungen (ca. 70 Illustrationen der Autorin)
    • ISBN: 978-3-86599-587-2

    Klappentext:

    Nicht nur Millionen von Touris tummeln sich jedes Jahr an der Ostsee – auch unzählige Tierarten nennen den vielfältigen Lebensraum ihr Zuhause. Möwen, Quallen, Krabben und Muscheln prägen das typische Ostseebild, aber auch ganz unerwartete Bewohner finden sich im Wasser, an den Stränden und im Hinterland. Kennst du zum Beispiel schon den Sandschnurfüßer, den Knutt oder die Seestachelbeere? Von badenden Elchen über sprintende Schnecken, ausgebüxte Nandus und Rehe in Seenot bis hin zu galoppierenden Wildschweinen: Die Ostsee hält viele Überraschungen bereit!

    »Marie Parakenings hat dieses Buch außergewöhnlich liebevoll konzipiert, illustriert und geschrieben. […] Prädikat: äußerst unterhaltsam und einfach schön.« 

    – WWF Magazin 2/2025

    Ein Poster mit Abbildungen von Tieren, die an der Ostsee heimisch sind. Darauf liegt das Buch. Blaues Cover mit grauweißen Abbildungen.
Ostseetiere Sachbuch Ostsee
    Link zum Buch

    Meine Meinung:

    Bei meinem Bericht von der Leipziger Buchmesse habe ich ja schon von dem Buch Ostseetiere erzählt, erschienen im Kadmos-Verlag. Ein Sachbuch, das nicht langweilt, sondern unterhält und mit so einigen Fakten für überraschendes Wissen sorgt.

    Jetzt möchte ich (endlich) ein wenig mehr davon berichten.

    Auf etwa 150 Seiten lernt man eine Vielzahl an Lebewesen kennen, die an und in der Ostsee zu finden sind. Dabei ist es absteigend nach Zahlenfakten von 2 400 000 bis 0 sortiert. Die Tiere lassen sich auch über das Inhaltsverzeichnis finden, in dem sie nach Arten und mit kleinen Abbildungen sortiert sind. Am Ende des Buches findet man noch ein alphabetisches Register sowie einen kleinen Knigge, wie man sich an Ostseestränden verhalten sollte.

    Ich finde die Aufmachung klasse. Das Buch ist handlich und lässt sich gut in der Strandtasche mitnehmen, um bei einem Tag an der See darin zu stöbern. Außerdem macht es neugierig darauf, me(e)hr über die Ostsee und das dortige Leben zu erfahren. Ganz nebenbei lernt man in diesem Buch spannende und überraschende Fakten. Oder wusstet Ihr, dass 60 Erdumrundungen etwa 2 400 000 Kilometer sind, und dass das die Entfernung ist, die eine Küstenseeschwalbe durchschnittlich in ihrem Leben zurück legt? Also etwa dreimal zum Mond und zurück.

    Oder dass die schwarze Variante der Kreuzotter, Höllenotter genannt, auf Rügen lebt, und man bei einer Begegnung ganz beruhigt sein kann, da sie nicht giftig sind und eher nicht dazu neigen, zu beißen, da sie lieber vor den Menschen Reißaus nehmen?

    In kurzen, prägnanten Texten werden die Tiere vorgestellt und es gibt immer Illustrationen dazu. Dabei ist das Sachbuch keineswegs trocken und langweilig, sondern ist kurzweilig geschrieben. Das Wissen wird den Lesenden meist auf humorvolle Weise näher gebracht.

    Thematisch vielfältig und oft überraschend lerne ich so viele interessante Fakten kennen. Es geht dabei nicht nur um die allseits bekannten Küstenbewohner, wie Möwen und Robben. Man bekommt auch viele Infos über die kleinsten Lebewesen wie Brotkrumenschwämme, Küstensandlaufkäfer und Sandhüpfer. Ja, ich finde manche Namen auch ziemlich ulkig.

    Am Ende jedes Textes gibt es auch immer einen kleinen Steckbrief zu dem jeweiligen Tier mit den wichtigsten Fakten.

    Für wen eignet sich das Buch?

    Das Buch ist eine faszinierende Lektüre für zwischendurch und generell für alle Altersklassen geeignet. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich Familien bei ihrem nächsten Urlaub gemeinsam mit dem Buch beschäftigen und dann mit offenen Augen an der Küste entlang gehen, um die Lebewesen in ihren natürlichen Lebensräumen zu entdecken. Für Kinder- und Jugendgruppen, die eine Fahrt an die Ostsee planen, ist das auch eine tolle Vorbereitungslektüre, finde ich. Und als Geschenk eignen sich solche unterhaltsamen Bücher doch immer.

    Mir gefällt das Buch wirklich sehr und ich werde mir sicherlich noch mehr Bücher der Reihe zulegen. Es werden bestimmt noch viel mehr Bücher erscheinen. Ich hoffe ja noch auf ein Buch über die Tierwelt Hannovers. Ich meine, wann geht man je wirklich mit offenen Augen durch die eigene Stadt und achtet dabei auf die Lebenswelten anderer Mitbewohner?

    Bisher sind folgende Titel erschienen:

    • Berliner Tiere
    • Bremer Tiere
    • Hamburger Tiere
    • Kölner Tiere
    • Münchner Tiere

    Welche Titel ich mir noch wünschen würde:

    • Harzer Tiere – Nicht alles Käse
    • Hannöversche Tiere – Keine lüttje Lage hier
    • Nordseetiere – niet alleen lütt un lütt
    • … beliebig fortsetzen
    Ein Poster mit Abbildungen von Tieren, die an der Ostsee heimisch sind. Darauf liegt das Buch. Blaues Cover mit grauweißen Abbildungen und dem Klappentext.
Ostseetiere Sachbuch Ostsee

    Da ich in absehbarer Zeit keine Reise an die Ostsee unternehme, habe ich ein paar Fotos mit Enten auf unserem hiesigen Kanal in Limmer gemacht.

  • Rückblick und Vorschau

    Rückblick und Vorschau

    Heute möchte ich noch über eine tolle Veranstaltung berichten, bei der ich während der Leipziger Buchmesse war. Außerdem werde ich am Ende ein wenig die Werbetrommel rühren.

    Manchmal hilft der Zufall

    Am Donnerstag-Abend, unserem ersten Messetag, trafen wir am Stand von den drei Autoren-Amigos auf Stephan, einen Blogger, der 2024 zum ersten Mal in Braunschweig eine kleine Buchmesse veranstaltet hat. Er hat auch schon Lesungen und andere literarische Veranstaltungen organisiert. Mo kannte ihn bereits über Social Media und freute sich, ihn endlich mal persönlich treffen zu können. Wir quatschten gemütlich und während des Gesprächs erzählte er ein wenig von seinen Veranstaltungen.

    Er erwähnte auch ein Autoren-/Blogger-Event, zu dem wir eventuell auch kommen könnten, falls er noch Plätze frei hätte. Das wollte er erst prüfen und sich dann wieder melden.

    Eine etwas überschaubare Portion Gnocchi, die sehr gut geschmeckt hat.

    Der Freitag-Abend

    So kamen wir Freitag zu einem tollen Abendessen in gemütlicher Runde mit fesselnden Gesprächen. Ich habe mich total gefreut, dass ich dabei sein durfte. Ohne Mo wäre ich auch gar nicht eingeladen worden, da ich wohl kaum mit Stephan ins Gespräch gekommen wäre.

    Neben den drei Autoren-Amigos und einigen Blogger*innen waren drei Autor*innen dabei, von denen wir am Ende des Abends jeweils ein Buch mit Signatur bekamen.

    Wir waren als letzte beim Restaurant angekommen, so dass wir leider nur noch am Ende des Tisches Platz fanden. Dafür saßen wir dann mit Annika Strauss und Iver Niklas Schwarz zusammen, mit denen wir uns sehr angeregt unterhielten. Aber zunächst begrüßte Stephan alle Anwesenden, erklärte den groben Ablauf des Abends und wünschte uns allen viel Spaß. Er hatte die Bücher besorgt. Vielen Dank dafür!

    Blick über den Tisch, alle blicken zu dem stehenden Redner.

    Ich habe mich bei den Gesprächen ein wenig zurück gehalten und hauptsächlich Mo und Iver zugehört, die die spannendsten Themen fanden. Besonders interessant fand ich ja den beruflichen Werdegang des Autors, der als Archäologe wohl den professionellsten Blick auf historische Romane werfen könnte. Selbst schreibt er aber lieber Thriller. Ich freue mich schon darauf, Kummersee zu lesen.

    Blick über den Tisch, alle blicken zu dem stehenden Redner.

    Und Annika hat ebenso faszinierende Geschichten aufzuweisen. Sie ist Redakteurin beim SWR und hat schon an einigen Horrorfilmen mitgewirkt. Ihr Thrillerdebut Nachtfahrt ist wohl auch ein wenig davon inspiriert, dass sie heute mit ihrem ehemaligen Fahrlehrer zusammen lebt.

    Marc Raabe saß leider zu weit weg, um mit ihm ein längeres Gespräch zu führen. Sein Buch Die Nacht ist allerdings Band 3 der Art Mayer Serie. Ich werde mir wohl erst die Vorgänger-Bände Der Morgen und Die Dämmerung besorgen, bevor ich den 3. Band lese.

    Die Autogrammjagd

    Nach dem Essen und einer Zeit des gemütlichen Beisammenseins kamen (endlich) die Bücher auf den Tisch und alle kreisten um den Tisch und die drei Autor*innen, um sich Fotos und Autogramme zu ergattern.

    Ich hatte dann die Idee, Iver und Annika mit ihren Büchern zu fotografieren, was eine regelrechte Fotoflut auslöste. Selbst der Restaurantchef kam, um sich mit den beiden fotografieren zu lassen und auch Stephan ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen.

    Die Veranstaltung wurde übrigens nicht von Campari gesponsort. Das könnte man beim nächsten Mal ja vorher klären..

    An der Wand hängt ein beleuchteter Spiegel, davor sind gläserne Regalböden angebracht, auf denen Campariflaschen stehen.

    Es blieb auch Zeit, um Quatsch zu machen,,

    Ein Selfie von mir mit André Milewski, der mir mit seinen Fingern Hasenohren verpasst.

    Falls ihr zukünftig ein Autogramm von Iver Niklas Schwarz bekommt und er zeichnet einen Elchkopf dazu.. dann bedankt Euch bei mir. Ich glaube, das könnte meine Schuld sein, da ich sagte, er könnte mir alles ins Buch schreiben, was er wolle, er könne auch malen.. da bin ich ganz offen. Und da malte er den Elchkopf rein und erzählte, dass er den früher öfter gezeichnet hatte und er dies jetzt vielleicht wieder macht.

    Annika Strauss hat extra Fotos von sich für Autogrammkarten machen lassen und sich passend zum Cover des Buches gekleidet und geschminkt. Ich finde das genial.

    Marc Raabe ist auch ein sehr sympathischer Mensch. Ich habe mich sehr gefreut, ihn in so einer entspannten Atmosphäre zu treffen.

    Es war ein richtig schöner Abend. Und obwohl ich vom Messetag ziemlich kaputt und müde war und wir erst sehr spät ins Bett kamen, bin ich froh, dass ich das erleben durfte. Noch einmal vielen Dank an Stephan, dass wir dabei sein konnten! Nächstes Jahr gerne wieder.

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    Jetzt ist aber Zeit für die versprochene Ankündigung. Ich wusste es bis zur Leipziger Buchmesse gar nicht, aber Braunschweig hat seit 2024 eine eigene Buchmesse! Richtig, das ist die Leseflair.

    Sie findet in diesem Jahr wieder statt. Infos zum Programm findet Ihr auf der Webseite, die ich Euch unten verlinkt habe.

    Es gibt in der Woche vom 18. – 24.08. das Leseflair Festival mit Lesungen, und am Wochenende vom 23. und 24.08. ist dann die Leseflair Buchmesse in Braunschweig.

    Es gibt Lesungen, literarische Stadtführungen und sicherlich noch mehr Programmpunkte, die bis jetzt noch nicht alle bekannt gegeben wurden.

    Journalist*innen und Blogger*innen können sich übrigens noch bis zum 30.06. akkreditieren.

    Ich plane, wenigstens einen Tag hinzufahren. Kurz darauf fahre ich nämlich in den Urlaub und habe dann sicher noch einiges zu erledigen. Und natürlich werde ich dann anschließend davon berichten.

    Meine Ausbeute des Abends: die Bücher und der Leseflair-Beutel

    Linksammlung: