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  • Rückblick: Autorenvorstellung René Pöplow

    Rückblick: Autorenvorstellung René Pöplow

    Dies ist mein alter Blogbeitrag vom 21. März 2017.

    Hier beginnt nun also mein neues Projekt. Autoren-Vorstellungen. Ich wünsche euch viel Vergnügen beim Lesen!

    Heute stelle ich euch René Pöplow vor! Ich hatte die Ehre, ihm ein paar Fragen zu stellen, die er mir ausführlich beantwortet hat. Wenn euch die nachfolgende Einleitung also nicht interessiert, dann scrollt doch direkt runter zum Interview. 🙂

    Von René weiß ich, dass er mehrere Instrumente spielt, da ich ihn schon aus den Zeiten kenne, als er bei Herbstschmerz das Schlagzeug (und mein kleines Musik-Herz) zum Beben gebracht hat. Ich war schon immer ein Fan von verschiedenen Arten von Musik, sei es Metal, Rock, Punk oder Folk. Und ganz besonders liebe ich Schlagzeugmusik. Was war also naheliegender, als eines Tages ein T-Shirt anfertigen zu lassen, auf dem ‚Drummer-Groupie‘ stand, und darin vor der Bühne einen bleibenden Eindruck bei einem meiner liebsten Musiker, eben jenem René, zu hinterlassen. Das war einer der epischsten Abende meines kleinen Musik-Fan-Lebens. 😉

    Und seitdem verfolge ich das Schaffen dieses wirklich sehr kreativen Menschen.

    Die Berrá Chroniken

    Als das erste Buch der Berrá Chroniken erschien, war klar, dass ich das lesen muss. Und die Geschichte hat mich nicht mehr los gelassen. Dies war auch der Beginn meiner Tätigkeit als Rezensentin. Ich wollte diese detailreich erzählte Geschichte bekannter machen. Also schrieb ich meine erste richtige Rezension. Vielleicht erkennt man eine gewisse Entwicklung in meinen Rezensionen, wenn man sich die erste ansieht, und diejenigen, die ich zuletzt verfasst habe. 🙂 (Ihr findet die Rezensionen separat aufgeführt, wenn ihr oben auf den Button „Rezensionen“ klickt. Dort werdet ihr über Links direkt zu der jeweiligen Rezension weiter geleitet.)

    René hat vor dem Erscheinen des ersten Buches bereits über ein Internet-Radio Geschichten vorgelesen. Mir gefiel damals auch sehr die Zusammenstellung der Geschichten und den Liedern, die er dazwischen gespielt hat.

    Heute schreibt René eigene Lieder als Teil der Welt Berrá, die er erschaffen hat. Er vertont sie zusammen mit Jules und verschiedenen Gastmusikern. Zusammen treten die beiden als Die Mogeltrolle auf. Ein weiteres dauerhaftes Bandmitglied ist Simon, der sich bisher meist im Hintergrund aufhält. Wir dürfen gespannt bleiben, was die drei zusammen noch aushecken.

    Zu den Büchern geht es hier! 🙂 Bisher sind 4 Bücher unter dem Titel Die Berrá-Chroniken erschienen, außerdem gibt es eine Sammlung von Kurzgeschichten aus Berrá. Alle diese Bücher gibt es als Paperback-Ausgabe, sowie als e-book.

    Aber genug der Quasselei. Jetzt kommt endlich

    Das Interview!

    Hallo René,

    Da jeder Buch-Blog irgendwie immer die gleichen Fragen stellt („wieso hast du angefangen zu schreiben“, „was inspiriert dich“, „was sind deine Hobbies“…), dachte ich mir, dass ich das ganze unter ein Motto stelle. Und da ich ja von deinem musikalischen Schaffen schon einiges mitbekommen habe und viele Autoren auch oft davon berichten, welche Lieder sie beim Schreiben begleiten, entschied ich mich für das Thema Musik.

    – Welche Musik hörst Du generell beim Schreiben? Oder brauchst Du absolute Stille?

    Das kann tatsächlich variieren. Anfangs hörte ich öfters ein paar sanfte Instrumentalstücke beim Schreiben. Z.B. Musik von Blackmore´s Night oder Blind Guardian. Das hat jedoch irgendwann nachgelassen. Später habe ich mir gezielt Musikstücke rausgesucht, um mich für bestimmte Buchszenen inspirieren zu lassen. Epische Schlachten sind hierfür das perfekte Beispiel. Dabei geht es gar nicht darum sich durch den Text eines Songs beeinflussen zu lassen, sondern seinen Geist für die Emotion der Musik zu öffnen. Das gleiche gilt für Liebesszenen oder malerische Panorama-Beschreibungen. Wahrscheinlich hat jeder Autor schon den Soundtrack für seine Buchverfilmung im Hinterkopf 😉

    (Da bin ich aber neugierig!) 🙂

    – Welche Lieder inspirieren Dich besonders?

    Das hängt, wie gesagt, von den Szenen ab. Manowar sind Klischee pur und damit bestens für den Aufmarsch einer Armee geeignet. Die alten Subway to Sally Stücke haben ihren eigenen Sinn für Romantik und Poesie. Schandmaul bieten Ideen für verspielte Momente. Wichtig ist einfach nur, nicht die Geschichte des Songs zu übernehmen, sondern sich durch ihn lediglich in die gewünschte Stimmung bringen zu lassen. Dadurch, dass ich mittlerweile meine eigenen Bücher auch musikalisch umsetze, sind in den letzten Büchern auch ganz neue Einflüsse dazu gekommen. Eine Schankstubenszene ohne Die Mogeltrolle wäre für mich heute undenkbar.

    (Für mich mittlerweile auch..)

    – Gibt es bestimmte Melodien oder Texte, die schon mal ausschlaggebend für den Beginn einer neuen Geschichte waren?

    Tatsächlich eines meiner eigenen Lieder. Gegenwärtig arbeite ich, mit der Unterstützung vieler Gastmusiker, an einem deutschsprachigen Heavy Metal Album über die Chroniken. Einer der Songs beschäftigt sich mit einem meiner Lieblingscharaktere, dem TotenVERgräber. Die Kurzgeschichte zu diesem einzigartigen Zeitgenossen enthält eine Liedpassage, welche ich für das Metal Album erweitert und fertig auskomponiert habe. Ich kann heute kaum noch sagen, was zuerst da war. Der Song oder die Geschichte.



    (Ich kann das Ergebnis kaum erwarten!)

    – Mit welchen Liedern schaltest Du in Schreibpausen ab / bekommst Du den Kopf frei?

    Das hängt von meiner Aktivität während der Schreibpausen ab. Wenn ich im Zug sitze und entspannt die Landschaft genießen will, läuft derzeit meistens Iron Maiden, Subway to Sally, Johnny Cash oder Black Label Society im mp3 Player. Wenn ich beim Training bin, hingegen Iron Maiden, Rammstein, Motörhead und Amon Amarth. Wenn ich einfach nur entspannen will, dann lieber Iron Maiden,  Kelly Family (kein Witz) oder Type O Negative.

    (Ich mochte Deinen Musikgeschmack schon immer.) 🙂

    – Spielst Du selbst ein Instrument? (Ich stelle diese Fragen noch anderen Autoren, also wunder Dich nicht über diese Frage..) 😉

    Früher war ich Schlagzeuger bei einer Alternative Gothic Rock Band, die später zum Folk Rock wechselte, namens Herbstschmerz. Wir haben uns nach 7 Jahren Ende 2011 aufgelöst. Seitdem bin ich als Sänger/ Akustikgitarrist einer von zwei Mogeltrollen, die gelegentlich als Straßenmusiker oder auch mal in Clubs auftreten. Wir singen ausnahmslos Lieder, die sich um die Berrá Chroniken drehen.

    – Wer ist für Dich ein Vorbild, sei es musikalisch, literarisch oder einfach als Mensch?

    Das Wort „Vorbild“ ist mächtiger als man es vielleicht auf den ersten Blick erkennt. Sicherlich haben mich musikalisch einige Menschen inspiriert (Nicko McBrain, Johnny Cash, Rodney Carrington). Andere haben mich wiederum mit ihrer öffentlichen Erscheinung beeindruckt (Lemmy Kilmister, Jürgen von der Lippe, Gregor Gysi). Doch wer weiß schon wie die Menschen innerlich ticken und welche „Laster“ ihr Eigen sind? Wenn ich jedoch versuche den Begriff „Vorbild“ nicht ganz so ernst zu nehmen, würde mir als literarisches Vorbild spontan Markus Heitz einfallen. Nicht unbedingt wegen seiner Bücher. Sondern weil ich mal über ihn gelesen habe, dass er seinen Erfolg zwar „Die Zwerge“ verdankt, aber in erster Linie daran interessiert war, seine Ulldart-Reihe zu vollenden. D.h. sein Antrieb zum Schreiben bestand für ihn in der Selbstverwirklichung und nicht darin, das bestbezahlte Angebot eines Verlages zu kriegen, um ein fest thematisiertes Buch zu schreiben. Solche Menschen schätze ich sehr.

    Musikalisch kann ich nur sagen, dass ich jeden einzelnen Musiker bewundere, der bis zu seinem Lebensende noch sein Instrument in den Händen hält und damit etwas Gutes zu kreieren versucht. Egal ob dabei Gewinn abfällt oder nicht. Wer die Liebe zur Musik und die Geilheit für das Spielen nicht verlernt, der verdient meinen vollen Respekt. Und da ich ebenfalls hoffe meine Leidenschaft für das Musizieren nie zu verlieren, könnte man diese Menschen als meine Vorbilder ansehen.

    – Welches Instrument musstest Du als Kind lernen und hast Du das gehasst? 😉

    Keines.

    (Ich habe überlegt, diese Frage weg zu lassen, da die Antwort darauf ja eindeutig ist. Aber wenn ich dann bei späteren Autoren-Vorstellungen diese Frage wieder drin habe, verwirre ich vielleicht den geschätzten Leser des Interviews. Also bleibt das der Vollständigkeit halber eben hier drin.)

    – Zu guter Letzt: Gibt es etwas, was Du unbedingt noch loswerden möchtest, was noch nie jemand von Dir wissen wollte? (Gerne auch abseits der vorherigen Fragen.)

    Ich bin Baujahr 1980 und damit nun wirklich niemand, der seine „Weisheiten“ unter das Volk bringen müsste. Aber eine Sache versuche ich bei jeder passenden Gelegenheit meinen Lesern und Hörern mit auf den Weg zu geben: Wenn ihr schreiben wollt, dann schreibt. Wenn ihr Musik machen wollt, dann spielt. Das Leben ist so verdammt kurz. Ich habe schon einige Menschen in meinem Leben viel zu früh verloren und weiß, was es heißt, Gelegenheiten zu verpassen. Jeder von uns braucht Zerstreuung und Entspannung vom stressigen Alltag. Aber Zeit ist zu kostbar, um sie andauernd mit Videospielen, Filmen o.ä. „totzuschlagen“. Guckt eure Filme, spielt eure Spiele. Aber nutzt sie nicht als Entschuldigung dafür, dass ihr keine Zeit habt um die Dinge zu tun die ihr eigentlich wollt.

    Das nenne ich aber mal wirklich weise! Ich werde versuchen, diesen Ratschlag zu verinnerlichen und auch umzusetzen.
    Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit für dieses ausführliche Interview genommen hast! Es war mir wie immer ein Vergnügen! Ich freue mich schon auf neue Veröffentlichungen! 🙂

    Kurz-Vita: 

    René Pöplow wurde 1980 in Hannover geboren.

    Als Musiker war er 2004 Mitbegründer der Gothic Rock Band Herbstschmerz, welche sich Ende 2011 auflöste. Zwischenzeitlich schwang er auch bei der Heavy Metal Gruppe Storykeeper die Drumsticks.
    Nach dem Ende von Herbstschmerz wechselte er von den Drums zur akustischen Gitarre und zum Gesang, um seine Berrá Chroniken auch in musikalischer Form umzusetzen. Unter dem Namen Die Mogeltrolle hat René bereits zwei Tonträger veröffentlicht und ist auch als Straßenmusiker und in kleineren Lokalen aufgetreten. Erste Gehversuche als Romanautor unternahm er im Dezember 2008.

    Eins doch noch:
    An dieser Stelle danke ich mal Renés altem Bandkollegen Fraver Hall, den ich noch aus früher Jugend kenne. Er war Teil der Band Herbstschmerz und ich hätte nie von der Band erfahren, wenn er mich nicht eingeladen hätte, mal zu einem Konzert zu kommen. Und so hätte das alles hier wahrscheinlich nie so stattgefunden.. 🙂 Also: Danke schön, lieber Karsten!

  • Rezension: Daughter of the Pirate King

    Rezension: Daughter of the Pirate King

    Infos:

    • Titel: Daughter of the Pirate King – Fürchte mein Schwert
    • Ausgabe: Paperback, Klappenbroschur
    • 320 Seiten
    • Erschienen am: 23.10.2024
    • Originaltitel: Daughter Of The Pirate King (01)
    • Übersetzung: Aus dem Amerikanischen von Frauke Meier
    • ISBN: 978-3-7341-6388-3
    • Originalverlag:Feiwel & Friends, New York 2017

    Klappentext:

    Ich bin die Tochter des Piratenkönigs. Fürchte mein Schwert! Der Auftakt der knisternden Piraten-Romantasy-Saga von TikTok-Sensation Tricia Levenseller!

    ***Mit besonderem Zusatzcontent nur in dieser Ausgabe: Kartenmaterial und Autorinnen-Interview.***

    Captain Alosa hat nur ein Ziel vor Augen: Im Auftrag des Piratenkönigs Kalligan soll sie das Fragment einer Schatzkarte beschaffen. Ein Kinderspiel für sie, da kein Freibeuter es mit ihr aufnehmen kann. Das brutale Training ihres Vaters Kalligan hat sie zu seiner Geheimwaffe gemacht, denn sie setzt ihren Gegnern nicht nur ihre Kampfkraft, sondern auch die Sirenenmagie ihrer Mutter entgegen. Siegesgewiss beginnt Alosa ihre Mission auf einem Schiff voll verfeindeter Piraten, doch hat sie dabei nicht mit dem unverschämt attraktiven Ersten Maat Riden gerechnet, der gegen all ihre Kräfte immun zu sein scheint …

    Slow-Burn Romance trifft auf Enemies-to-Lovers-Trope und Abenteuer auf hoher See!

    Daughter of the Pirate King, das Buch liegt zwischen Muscheln, Münzen und einem Piratenhut
    Link zum Buch

    Meine Meinung:

    Ich hatte das Buch über das Bloggerportal entdeckt und angefragt. Als ich meiner Freundin Mo davon erzählte, fragte sie es auch an und wir machten schon Pläne, es dann gemeinsam zu lesen. Leider erhielt ich kein Rezensionsexemplar. Mo freute sich dann aber über ein solches.

    Spontan war ich dann im Comix zu einer Signierstunde und entdeckte das Buch beim Stöbern wieder. Ich fragte dann Mo, ob sie es schon gelesen hatte. Sie sagte, sie hatte angefangen und bisher gefiele es ihr gut. Also kaufte ich es spontan.

    Der Plan war, es gemeinsam zu lesen, um sich darüber auszutauschen. Aber wie das manchmal so ist, haben Pläne manchmal ihren eigenen Kopf und so hatte ich das Buch schneller beendet als Mo.

    Daughter of the Pirate King, das Buch liegt zwischen Muscheln, Münzen und einem Piratenhut

    Der Roman handelt von Alosa, der Tochter des berüchtigten Piratenkönigs. Sie wird nicht müde, dies zu erwähnen. Denn ihre besonderen Fähigkeiten hat sie hauptsächlich, weil er sie von klein auf brutal trainiert hat, um aus ihr eine würdige Nachfolgerin zu machen.

    Zu Beginn des Romans wird Alosa auf ihrem Schiff gefangen genommen. Dies ist allerdings ein Trick, da sie an einen Teil einer Schatzkarte gelangen will, die sich auf dem feindlichen Schiff befinden muss. Also verbringt sie die meiste Zeit damit, aus ihrem Kerker zu fliehen und das Schiff nach der Karte abzusuchen.

    Dabei versucht sie der erste Maat Riden immer wieder zu behindern, was zu lustigen Wortgefechten führt. Diese kleinen Kämpfe zwischen den beiden fand ich amüsant und ich hatte meinen Spaß daran.

    Auch gefallen haben mir zwei der anderen Piraten, die etwas näher beleuchtet werden. Der Rest der Mannschaft ist eher Kulisse und bleibt etwas blass. Das liegt aber auch daran, dass das Buch konsequent aus Alosas Sicht geschrieben ist. So kann natürlich nur ihr eingeschränkter Wirkkreis nahe gebracht werden.

    Es gibt mehrere Kampfszenen, die zum Spannungsaufbau beitragen. Während der Lektüre kommt so keine Langeweile auf.

    Die unweigerlich entstehende Liebesgeschichte zwischen Alosa und Riden ist zwar vorhersehbar, nimmt aber nicht zu viel Raum ein. Als Feinde stehen sie auf unterschiedlichen Seiten. Alosa ist ihrem Vater treu ergeben, Riden ist seinem Bruder und Captain gegenüber absolut loyal. So handeln beide im Interesse der jeweiligen Protagonisten und arbeiten gegeneinander. Trotzdem sind sie plötzlich gezwungen, zusammen zu halten, was ihre bisherigen Überzeugungen auf die Probe stellt.

    Eine gewisse Zuneigung ist dann auch irgendwann zu erahnen, was aber passend in die Geschichte eingebaut ist.

    Das Ende ist offen und lässt eine spannende Fortsetzung erwarten.

    Fazit:

    Mir hat das Buch gefallen, auch wenn es an manchen Stellen etwas nervig war, wie Alosa über ihre Fähigkeiten spricht. Sie betont wiederholt, dass sie ja viel mehr ausrichten könnte, wenn sie nicht den geheimen Plan ihres Vaters verfolgen würde.

    Wenn man darüber hinweglesen kann, erwartet einen allerdings eine abenteuerliche Piratengeschichte mit fantastischer Note. Ich hätte gerne mehr über Alosas Sirenenfähigkeiten gelesen, denke aber, dass sie im zweiten Band mehr davon zeigen können wird.

    Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft, dynamisch und lebhaft. Die Geschichte ist durchaus humorvoll, kommt aber nicht ohne Gewalt aus. Pirat*innen sind halt keine Disney-Prinzess*innen.

    Für mich ist das Buch lesenswert und ich bin gespannt, wie es in Band 2 weiter geht. Vor allem interessieren mich auch die Pirat*innen in Alosas Crew, von denen in Band 1 noch nicht viel zu lesen war.

    Weitere Rezensionen zum Buch:

    Gilas Bücherstube

    Mo und die Macht der Buchstaben

    Daughter of the Pirate King, das Buch liegt zwischen Muscheln, Münzen und einem Piratenhut

  • Rezension: Eine Reise in 72 Wörtern

    Rezension: Eine Reise in 72 Wörtern

    Infos:

    • Ausgabe: Paperback, Klappenbroschur
    • 464 Seiten
    • Erschienen am: 13.11.2024
    • Originaltitel: WA. La via giapponese all’armonia
    • Übersetzung: Aus dem Italienischen von Judith Schwaab, Stefanie Römer
    • ISBN: 978-3-442-77071-7
    • Deutsche Erstausgabe
    • Originalverlag: Antonio Vallardi Editore

    Die Autorin:

    Laura Imai Messina wurde in Rom geboren. Mit dreiundzwanzig Jahren zog sie nach Japan. Ihr Studium an der University of Foreign Studies schloss sie mit dem Doktortitel ab, mittlerweile arbeitet sie als Dozentin an verschiedenen Universitäten. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Tokio. Ihr Roman »Die Telefonzelle am Ende der Welt« stand in Italien und Großbritannien wochenlang auf der Bestsellerliste und wurde in 25 Länder verkauft. Laura Imai Messinas Romane zählen zu den meistübersetzten italienischen Büchern weltweit.

    Klappentext:

    Eine Reise zur wahren Seele des Landes der aufgehenden Sonne: 72 philosophische, spirituelle, etymologische, persönliche Versuche die Faszination Japan in Worte zu fassen.

    Die Lehren, die aus Japan kommen, sind auch im Westen aktueller denn je. Aber was genau macht den japanischen Geist aus?

    72 Begriffe gibt es im Japanischen, um die Jahreszeiten zu beschreiben und das Jahr in Abschnitte zu gliedern, die alle fünf Tage die Gelegenheit zur Erneuerung und inneren Reflexion bieten.

    So heißt etwa Harmonie auf Japanisch wa, aber wie alle japanischen Wörter beinhaltet es viel mehr: In Harmonie mit den Dingen zu sein, das bedeutet in Japan Schönheit, Freude und Gemeinsinn in den Mittelpunkt des Lebens zu stellen, durch kontinuierliche Arbeit an sich selbst, durch das Erlernen von Geduld, durch überlegtes Handeln und gelebtes Miteinander.

    Eine Reise in 72 Wörtern. Ein faszinierender Einblick in japanische Gepflogenheiten, die japanische Gesellschaft und ihre Seele.
Reise Japan Harmonie
    Link zum Buch

    Meine Meinung:

    Ich habe das Buch beim Bloggerportal entdeckt und einfach mal angefragt. Ich habe nicht damit gerechnet, aber bekam doch ein Rezensionsexemplar zugesandt. Vielen Dank nochmal dafür an den Verlag. Meine Meinung beeinflusst dies allerdings nicht.

    Das Buch ist über 400 Seiten stark und quillt nur so über vor faszinierenden Details und Informationen über Japan und die japanische Gesellschaft.

    Die Autorin hat das Buch in 72 Kapitel eingeteilt, so wie die Japaner*innen das Jahr in 72 Jahreszeiten einteilen.

    Der alte japanische Kalender teilt die vier Jahreszeiten eines Jahres in 24 sogenannte Perioden ein, die wiederum jeweils in drei Teile aufgeteilt sind, so dass am Ende 72 verschiedene Zeiten entstehen

    Jedes Kapitel ist mit einem Begriff und dem dazugehörenden Schriftzeichen überschrieben. Diese 72 Begriffe werden dann in den unterschiedlich langen Kapiteln, teilweise sehr ausführlich erläutert und in einen passenden Kontext gesetzt.

    Teilweise werden auch die Herkunft der Schriftzeichen und ihre Zusammensetzung erklärt. Dabei war es mir manchmal etwas langatmig geschrieben, an anderer Stelle fand ich es dann aber auch äußerst interessant und erhellend.

    Die Autorin stellt auch Vergleiche zwischen japanischer und westlicher Denkweise an, was mich wünschen lässt, dass wir uns im Westen einfach manchmal mehr ein Beispiel an den japanischen Gepflogenheiten nehmen sollten. Wo kann man schon seine Tasche unbeachtet stehen lassen, um sich um die Bezahlung seiner Mahlzeit zu kümmern, und ohne befürchten zu müssen, bestohlen zu werden?

    Die Philosophie und Poesie, die in diesem Buch steckt, hat mich berührt und fasziniert. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und bildhaft. Die Liebe und Achtung, die sie für Japan und die Menschen empfindet, kann man auf jeder Seite spüren.

    Ich empfehle das Buch allen Menschen, die eine Reise nach Japan planen, ob es nun eine Reise zum Vergnügen oder eine Geschäftsreise ist, ist dabei völlig unerheblich. Aber gerade Geschäftsleute können in diesem Buch vorab einige Verhaltensweisen erlernen, die den Umgang mit Japaner*innen und das Verständnis zueinander erleichtern können.

    Fazit:

    Eine Reise in 72 Wörtern. Ein faszinierender Einblick in japanische Gepflogenheiten, die japanische Gesellschaft und ihre Seele.
Reise Japan Harmonie

    Das Buch sollte man weglegen, wenn man nur eine leichte Lektüre erwartet, denn das geballte Wissen in diesem Buch erfordert aufmerksames und konzentriertes Lesen.

    Empfehlen kann ich das Buch allen, die sich für die japanische Kultur und Geschichte interessieren und sich generell tiefergehend mit Japan beschäftigen möchten.

    Ich habe durch dieses Buch auf jeden Fall viel über Japan gelernt, das ich noch nicht wusste.

    Allerdings habe ich mich auch gefragt, wie eine Kultur, die so viel Wert auf Harmonie legt und daran glaubt, dass alles miteinander verbunden ist, immer noch auf Walfang gehen kann.

    Mehr Japan?

    Unter diesem Link findet Ihr meine Rezension zum Buch Idol in Flammen.

  • Lesung: Das Geheimnis der Dattelpalmen

    Lesung: Das Geheimnis der Dattelpalmen

    Am 26.11. war ich im Kulturtreff Plantage bei einer Lesung von Mojdeh Mavaji. Begleitet wurde sie von Behdad, einem jungen Musiker, der passend zum Buch einige Lieder vorgetragen hat.

    Die Autorin:

    Mojdeh Mavaji wurde in Schiraz/Iran geboren und ist in der Hafenstadt Buschehr am Persischen Golf aufgewachsen. Mit 25 Jahren ist sie nach Deutschland emigriert und studierte Bauingenieurwesen an der Leibniz Universität Hannover.

    Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder großgezogen.

    Mojdeh Mavaji lebt und arbeitet in Hannover als pädagogische Mitarbeiterin in der Beratung von Menschen mit Migrationshintergrund. Sie ist Vorstandsmitglied des Autor:innenzentrums Hannover (e.V.).

    Sie schreibt Deutsch und Persisch.
    Sie veröffentlichte ein Buch im Iran, schreibt Kurzgeschichten und für eine Zeitschriftenkolumne in Kanada, die regelmäßig online erscheint.

    Das Geheimnis der Dattelpalmen ist ihre neueste Novelle.

    Das Buch:

    • Das Geheimnis der Dattelpalmen
    • Format: Softcover
    • Bindung: Taschenbuch
    • Seitenzahl: 144 Seiten
    • ISBN: 978-3-758473-72-2
    • Verkaufspreis: 11,99€, BV 2411
    • Für die Edition Schwarz im Baltrum Verlag
    • Vorwort von Doris Schröder-Köpf

    Klappentext:

    Giessu verliebt sich in Er, einen gleichaltrigen Teenager. Aber für sie als Frau ist es peinlich ihre Liebe offen zu zeigen. Tarnen ist die beste Antwort auf Intoleranz.
    Die gesellschaftlichen Veränderungen der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts im Iran, bedingt durch die iranische Revolution, Islamisierung der Gesellschaft und den Krieg zwischen dem Iran und dem Irak, überschatten auch diese Liebe.
    Diese Liebesgeschichte reflektiert nicht nur diesen gesellschaftlichen Wandel, sondern auch die natürlichen Gegebenheiten der Hafenstadt Buschehr am persischen Golf mit ihren vielfältigen Dattelhainen, die nebeneinander seit vielen Jahrhunderten angelegt und in Frieden koexistieren.
    Giessus Liebe, die Traumatisierung durch die Kriegsgeschehnisse, die sozialen und
    politischen Veränderungen in einer geschlossenen religiösen Gesellschaft mit massiven Einschränkungen der Frauenrechte vermischen sich zu eigenartigen Ereignissen.

    Die Lesung:

    Nach einer kurzen Einführung durch Rabea vom Kulturtreff, las Mojdeh Mavaji einige Passagen aus ihrem Buch.

    Dabei wechselte sie in der Erzählung zwischen den Jahren 1980 und 1983. Das Buch spielt im Iran nach der Revolution 1979 und während des Krieges mit dem Irak und beschreibt eindrücklich den Alltag und die Erfahrungen der Protagonist*innen.

    In die Hintergrundgeschichte des Iran und seiner Bevölkerung ist die Liebesgeschichte von Giessu und Er eingebettet.

    Die Autorin verwendet eine bildhafte und poetische Sprache, die die Handlung nahbar und bewegend macht.

    Zwischendurch wurde von Behdad ein wunderschönes Lied in persischer/iranischer Sprache vorgetragen. Zum Abschluss sang er dann noch Don’t stop believing von Journey, das der junge Musiker als passend zum Buch ausgewählt hatte.

    Uns Zuhörer*innen hat der Vortrag so gut gefallen, dass wir um eine Zugabe baten. Daraufhin suchte Behdad das Lieblingslied seines Vaters aus. Auch ein wunderschönes Lied in persischer Sprache. Anschließend hörten wir dann noch begeistert das erste iranische Lied.

    Anschließend war noch Zeit für Gespräche und um das Buch zu kaufen und sich signieren zu lassen.

    Ein sehr gelungener und schöner Abend.

    Die Lieder:

    Age Ye Rooz von Faramarz Aslani feat. Dariush

    Behet Ghol Midam (I promise you) von Mohsen Yeganeh

    Links:

    Mojdeh Mavaji bei Instagram

    Behdad bei Instagram

    Autor:innenzentrum Hannover

    YouTube-Video Age Ye Rooz

    YouTube-Video Behet Ghol Midam

  • 30. BuchLust im Literaturhaus Hannover

    30. BuchLust im Literaturhaus Hannover

    Am 23. November habe ich die BuchLust im Literaturhaus Hannover besucht!

    Zum 30. Mal wurde die Buchmesse für unabhängige Verlage vom Literaturhaus Hannover veranstaltet. Veranstaltungsort war wie gewohnt das Künstlerhaus in der Sophienstraße 2.

    Die teilnehmenden Verlage:

    avant-verlag • DAS GRAMM • Edition Nautilus • Gerstenberg Verlag • Guggolz Verlag • JMB Verlag • KATAPULT-Verlag • zu Klampen Verlag • Leykam Verlag (A) • mareverlag • MaroVerlag • März Verlag • Matthes & Seitz Berlin • Merlin Verlag • Peter Hammer Verlag • Reisedepeschen • REPRODUKT • ROTOPOL • Steidl • Unionsverlag (CH) • Verbrecher Verlag • Verlag Antje Kunstmann • Verlag das Wunderhorn • Verlag Klaus Wagenbach • Verlagshaus Berlin • VQ • Wallstein Verlag • Wehrhahn Verlag

    Bei der Veranstaltung gibt es immer auch Lesungen und die Besucher*innen können ihren Lieblingsverlag wählen. Dieser erhält dann am Ende der Messe den beliebten Publikumspreis. Dabei gibt es drei mit Preisgeldern dotierte Gewinner.

    Die diesjährigen Siegerverlage:

    Herzlichen Glückwunsch!

    Verlosung für die Besucher*innen

    Außerdem wurde dieses Jahr auch ein Gewinnspiel veranstaltet. An der nummerierten Eintrittskarte gab es einen Abriss, den man mit seiner E-Mail-Adresse ausgefüllt in eine Lostrommel werfen konnte.

    Ob ich wohl etwas gewonnen habe?

    Aber dazu später mehr.

    Erstmal möchte ich vom Live-Podcast erzählen, den ich bei der BuchLust besucht habe.

    Im Vorfeld der Buchmesse habe ich die Ankündigung gesehen, dass der mittlerweile weltweit bekannte Podcast eat.read.sleep (repeat) vom NDR live bei der BuchLust veranstaltet werden wird. Da dort natürlich der Saal eine begrenzte Menge Sitzplätze aufweist, empfahl es sich, möglichst früh anzukommen. Also war ich kurz vor 10 Uhr, bevor die Messe eröffnet wurde, in der Sophienstraße. Vor dem Gebäude gab es schon eine beachtliche Schlange, die auf Einlass wartete.

    Die Schlange vor dem Gebäude war schon recht lang.

    Da man über den Podcast-Newsletter vorab 50 Tickets verteilt hatte, fürchtete ich, kein Ticket mehr zu erhalten. Aber diese Sorge wurde mir genommen, als ich zur Kasse kam. Es gab noch ausreichend Karten für die Podcast-Veranstaltung.

    Der Eintritt zur BuchLust kostet für beide Messetage 5,- € und die Tickets für Lesungen werden kostenfrei an der Kasse verteilt, solange sie vorrätig sind.

    Vor dem Gebäude wehen immer große rote Fahnen mit dem Aufdruck BuchLust.
Literaturhaus Hannover

    Ich zahlte also meinen Eintritt, ließ mir die Tickets aushändigen und betrat die heiligen Hallen.

    Im Eingangsbereich bilden zwei große rote Luftballons die Zahl 30.
BuchLust Literaturhaus Hannover

    Zuerst ging ich zur Garderobe, an der ich meine dicke Winterjacke auszog. Draußen war es winterlich kalt gewesen, aber im Gebäude wurde mir schnell sehr warm.

    Dann drehte ich eine erste Runde durch die Räume, bevor ich mich kurz nach halb elf zum Kinosaal begab, in dem traditionell die Lesungen statt finden. Die meisten waren dort schon hingegangen, so dass vor den Büchertischen noch viel Platz war. Das würde sich später am Tag ändern.

    Eine meiner liebsten Reihen des Verlags Matthes & Seitz war auch vertreten und ich kaufte mir das Buch mit dem Titel Schafe. Mir hatte Krähen letztes Jahr sehr gefallen und ich möchte mir nach und nach weitere Bücher dieser Naturkunde-Reihe kaufen.

    Bücher der Reihe Naturkunden aus dem Verlag Matthes & Seitz

    Nach dem Kauf ging ich dann zum Kinosaal, um die Podcast-Session in einem gemütlichen Kinosessel zu verfolgen.

    eat.read.sleep

    Als der Saal dann endlich bis auf den letzten Platz besetzt war, konnten Katharina Mahrenholtz und Jan Ehlert pünktlich beginnen.

    Ein Bogen für das Spiel, Lesezeichen, ein Kugelschreiber und ein Rezeptblatt für das Zwiebelbrötchen

    Wer den Podcast kennt und live schon einmal dabei war, wusste, dass zunächst gefragt wird, wer die weiteste Anreise hatte. Diesmal brauchte Jan Ehlert allerdings nicht fragen, ob wohl auch jemand aus Australien angereist war, da tatsächlich eine Frau aus Australien im Publikum saß! Das fing schon sehr amüsant an.

    Jan Ehlert und Katharina Mahrenholtz
BuchLust Literaturhaus Hannover

    Außerdem ist es üblich, dass sich eine*r der beiden Moderator*innen ein Gericht aus einem Buch aussucht und dieses zur Podcast-Aufzeichnung mitbringt. Dies wird Die literarische Vorspeise genannt. Also bekam jede Besucher*in zwischendurch ein leckeres Zwiebelbrötchen ausgehändigt. Meins hob ich mir für später auf.

    Zwischen den Buchvorstellungen und dem sehr informativen und fesselnden Gespräch mit dem Verleger Sebastian Guggolz spielten Jan Ehlert und Katharina Mahrenholtz mit uns eine Runde Stadt, Land, Buch. Gesucht waren Begriffe rund ums Thema Literatur mit dem Buchstaben i. Mir fielen leider kaum Begriffe ein. Als „störend beim Lesen“ sorgte mein irres Gelächter aber für einige Erheiterung.

    Welche Bücher vorgestellt wurden, werde ich in einem separaten Beitrag mit Euch teilen.

    Viel zu viele tolle Bücher

    Nach dem Live-Podcast traf ich dann meine liebe Freundin Mo am Eingang, um noch ein paar schöne Stunden mit ihr durch die Räume zu schlendern. Unsere Buch-Wunschlisten wurden hier deutlich verlängert.

    Mo war noch nicht bei dieser Buchmesse, so dass ich als ihre „erfahrene Begleitung“ fungierte und ihr alles zeigte, was es zu sehen und beachten galt.

    Aber Vorsicht!

    Nach etwa 2 Stunden gingen wir ins obere Stockwerk, wo ein Besuchercafé seinen Platz hatte. Es war gut, dass dort gerade ein paar Stühle frei waren, denn plötzlich wollte mein Kreislauf mich im Stich lassen. Mir wurde etwas schwindelig und ich wurde weiß wie die Wand hinter mir. Mo besorgte schnell etwas zu trinken und nachdem ich das Zwiebelbrötchen gegessen und die Apfelschorle getrunken hatte, ging es mir wieder besser.

    Es war sehr warm in den Räumen, ich hatte lange nichts gegessen und über der ganzen glückseligen Bücherstöberei doch tatsächlich auch vergessen, ausreichend zu trinken. Da kann einem 45-jährigen Kreislauf schonmal etwas blümerant werden.

    Es war gut, dass ich Mo bei mir hatte, die mich sehr fürsorglich versorgt hat. Vielen Dank nochmal, meine Liebe!

    Den Plan gemeinsam noch irgendwo in der Stadt etwas essen zu gehen, haben wir dann auf ein anderes Mal verschoben.

    Die Verlosung

    Nach meinem Beinahe-Zusammenbruch entschieden wir uns, den Tag auf der Buchmesse langsam zu beenden. Also holten wir unsere Jacken und gingen nach vorne zum Ausgang, wo Mo und ich noch unsere Stimmen für den Publikumspreis in den dafür vorgesehenen Kasten warfen. Mo tat dann noch ihr Gewinnspiel-Los in die Lostrommel.

    Die Gewinner*innen wurden stündlich immer zur halben Stunde gezogen und es war fast soweit, also blieben wir diese paar Minuten noch am Ausgang stehen und warteten diese Verlosungsrunde ab. Unsere Nummern wurden leider nicht gezogen.

    Es gab Stoffbeutel mit Büchern der Verlage zu gewinnen. Die Gewinnernummern wurden neben die Namen der Verlage auf eine Tafel geschrieben. Meine Nummer war die 119. Aber leider wurde im Laufe des Tages die 117 und nicht meine Nummer gezogen. Aber nah dran!

    Das Plakat mit den Gewinner-Losnummern der Verlosung.
BuchLust Literaturhaus Hannover

    Die Verlosungen wurden an beiden Veranstaltungstagen durchgeführt. Wer noch vor Ort war, konnte seinen Gewinn bei den Mitarbeitenden am Eingang abholen. Wer nicht mehr da war, sollte am Montag über E-Mail kontaktiert werden.

    Leider habe ich bis heute keine E-Mail erhalten. Also wurde meine Nummer wohl nicht gezogen. Naja, ein anderes Mal gewinne ich sicher etwas.

    Fazit:

    Es war ein ereignisreicher, informativer, lustiger, spannender und wirklich schöner Tag. Ich gehe nächstes Jahr gerne wieder zur BuchLust und stöbere in den Auslagen der unabhängigen Verlage.

    Mein Kreislauf wird es mir wohl danken, wenn ich zukünftig auch darauf achte, ausreichend zu trinken und das Essen nicht zu vernachlässigen.

    Meine Ausbeute:

    Ich habe natürlich diverse Verlagsprogramme, Leseproben und Flyer mit nach Hause genommen. Und selbstverständlich habe ich auch ein paar Bücher käuflich erworben. Diese stelle ich näher vor, sobald ich sie gelesen habe.

    Mein Tipp:

    Ich finde es toll, wenn sich jemand mit mir über Bücher austauscht, gehe gerne zu Lesungen und besuche mit Vorliebe Buchhandlungen, um dort ausgiebig zu stöbern.

    Schaut im Internet, ob es solche Veranstaltungen auch in Eurer Nähe gibt. Vielleicht veranstaltet ja auch eine unabhängige Buchhandlung eine besondere Lesung oder es gibt einen Lesekreis in Eurer Nähe.

    Unabhängige Verlage und Buchhandlungen sind sehr wichtig, um die Vielfalt auf dem Buchmarkt zu erhalten.

  • Woche der unabhängigen Buchhandlungen

    Woche der unabhängigen Buchhandlungen

    Vom 2.11. bis 9.11.2024 haben über 900 unabhängige Buchhandlungen in ganz Deutschland die Woche der unabhängigen Buchhandlungen gefeiert.

    In Hannover waren folgende Buchhandlungen daran beteiligt:

    annabee Buchladen
    Buchhandlung an der Marktkirche
    Bücherwurm
    Bücherstube Leonie Konertz
    Cruses Buchhandlung
    das fenster zum buch
    Erich W. Hartmann Buchhandlung
    Kleefelder Buchhandlung
    Leuenhagen & Paris
    Lindener Buchhandlung
    MaschaKascha – Schöne Bücher
    Sternschnuppe Buchhandlung

    Unter den Namen habe ich Euch die jeweiligen Webseiten der Buchhandlungen verlinkt.

    Diese 12 Buchhandlungen haben gemeinsam den ersten Bookstore Crawl veranstaltet. Ich möchte Euch heute zeigen, in welche Buchhandlungen ich letzte Woche gegangen bin und was ich dort erlebt habe.

    Ich finde es wichtig, unabhängige Buchhandlungen zu unterstützen, da ohne sie eine sehr große Vielfalt fehlen würde. Jede Buchhandlung ist auf ihre Weise schön und wichtig und verdient unsere Unterstützung. Vielleicht habe ich Euch ja mit diesem Beitrag neugierig darauf gemacht, welche kleinen Geschäfte es in Eurer Nähe gibt und die Ihr mal besuchen wollt.

    Diese Buchhandlungen, Habe ich am 09.11. besucht

    Ich liste die Buchhandlungen in der Reihenfolge meines Besuches auf:

    • annabee Buchladen
    • Erich W. Hartmann Buchhandlung
    • Bücherstube Leonie Konertz
    • Leuenhagen & Paris
    • Lindener Buchhandlung

    In jeder Buchhandlung habe ich mir den Stempel oder Aufkleber geholt, damit ich am ausgeschriebenen Gewinnspiel teilnehmen konnte. Es galt, mindestens 3 Stempel zu erhalten, um ein Los für das Gewinnspiel zu bekommen. Jede weitere Buchhandlung bekam ein Extralos. Einsendeschluss eines Bildes der Stempel per Mail war am 10.11. Die E-Mail habe ich noch am Samstag Abend abgeschickt, damit ich es nicht vergesse.

    Bilder der Buchhandlungen:

    annabee

    Bei Annabee konnte man ein Bookblinddate kaufen. Aber so ganz sprachen mich die Beschreibungen nicht an, so dass ich davon kein Buch kaufte.

    Erich W. Hartmann

    Hier bekam ich bei meinem Einkauf ein Notizbuch geschenkt, als Dank, dass ich beim Bookstore Crawl dabei war.

    Bücherstube Leonie Konertz

    Diese Buchhandlung geht über mehrere Etagen und ich fand sie total gemütlich. Hier hätte ich noch stundenlang stöbern mögen.

    Leuenhagen & Paris

    Auch hier gibt es mehrere Etagen und unglaublich viele Bücher zu entdecken. Besonders cool fand ich den kleinen Minishop mit Kinderbüchern vor dem Geschäft.

    Lindener Buchhandlung

    In der Lindener Buchhandlung hätte ich um 16 Uhr noch ein Getränk zum Feierabend bekommen können, aber irgendwie hat sich das dann doch nicht ergeben. Vielleicht ein anderes Mal.

    Noch ein paar Impressionen von unterwegs:
    Und was war noch?

    Jetzt zeige ich Euch noch meine Ausbeute. Ich habe nicht nur jede Menge Flyer und Leseproben, sowie Verlagskataloge mitgenommen. Natürlich habe ich in jeder Buchhandlung auch jeweils ein Buch käuflich erworben. Ein Weihnachtsgeschenk war auch schon dabei.

    Die Bücher stelle ich nach und nach noch einzeln vor. Hier einmal alles im Überblick:

    Bookstore Crawl Hannover
    Fazit:

    Ich habe einen richtig tollen Tag gehabt. Im nächsten Jahr mache ich den Spaß gerne wieder mit und schaffe es dann hoffentlich, ein paar der anderen Buchhandlungen zu besuchen, für die es dieses Jahr leider nicht mehr zeitlich gereicht hat.

    Ich liebe es einfach, gemütlich durch Buchhandlungen zu stöbern und mich einfach treiben zu lassen. Ganz ohne Zeitdruck und festen Plan.

    Bookstore Crawl Hannover
    Mein Stöberpass

    Habt Ihr auch schon einen Bookstore Crawl mitgemacht?

    Habt Ihr eine Lieblingsbuchhandlung?

    Erzählt mir gerne in den Kommentaren davon.