Schlagwort: Rezensionsexemplar

  • Rezension: Eier – Eine runde Sache

    Rezension: Eier – Eine runde Sache

    Hier habe ich das Buch ja bereits vorgestellt.

    Infos:

    Eliza Piotrowska (Text),
    Asia Gwis (Illustration)
    Eier
    Eine runde Sache. Kurioses von
    Kolibri bis Kolumbus

    aus dem Polnischen von Thomas Weiler
    Knesebeck Verlag
    Ab 8 Jahren

    Klappentext:

    Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei?
    Eigentlich klar – das Ei. Denn Eier gab es schon, da war an Hühner noch gar nicht zu denken. Schon Dinosaurier legten Eier, Fische und Frösche tun es und Vögel natürlich auch.

    Wir finden sie in Nestern, Taschen und Mägen, auf Gemälden, in Redewendungen und in Geschichten. Zum Beispiel haben die alten Römer
    gedacht, die Erde sei aus einem Ei geschlüpft!

    Von diesen und vielen weiteren kuriosen Legenden sowie Fakten rund ums Ei erzählt dieses witzig illustrierte Sachbuch auf ulkige und informative Weise.

    Ein paar Rezepte und Versuchsanleitungen gibt es inklusive, so wird daraus eine runde Sache!

    Link zum Buch

    Meine Meinung:

    Ich habe das Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten, wofür ich mich sehr bedanke. Dies beeinflusst meine Meinung allerdings nicht.

    Wie auch schon die übrigen Sachbücher des Verlags, ist dieses Buch zwar schmal, aber großformatig, was eine großzügige Seitengestaltung erlaubt. Die verschiedenfarbigen Seiten sind prachtvoll illustriert und gut lesbar beschriftet. Somit kann das Buch absolut nicht handlich genannt werden und ist schlecht für unterwegs geeignet.

    Dennoch gefallen mir der Aufbau und die Strukturierung des Buches. Es wird nicht langweilig darin zu blättern und ich nehme das Buch immer wieder zur Hand, um darin zu stöbern. Dabei ist die Wissensvermittlung nicht langweilig, auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die Texte sind kurz gehalten und leicht verständlich.

    Es werden Vogeleier und die Eier anderer Tierarten beschrieben, es gibt einige Sprichwörter rund ums Ei, die beleuchtet werden und man erfährt unter anderem allerhand Lehrreiches über Eier in Kunst und Architektur. Auch einige kulinarische Spezialitäten aus verschiedenen Ländern werden vorgestellt. Das Buch ist außerdem voller Dinge, die man beim Thema Eier kaum erwarten würde.

    Für wissbegierige junge und alte Menschen, die schöne Illustrationen mögen, ist das Buch sehr empfehlenswert.

    Weitere Rezensionen findet Ihr bei:

    Books and Cats

    Sommerleses Bücherkiste

  • Lesemonat Januar

    Lesemonat Januar

    Ich habe diesen Monat wirklich viele Bücher gelesen!

    Insgesamt waren es 10 Bücher, von dem ich eines bereits im November 2019 angefangen und bis Seite 194 gelesen hatte, so dass ich Anfang Januar ab dieser Seite weiter gelesen habe und das Buch beendet habe.

    Trotzdem bin ich ein wenig überrascht, dass es so viele Bücher waren. Würde ich in diesem Tempo weiter lesen, könnte ich es zum Jahresende auf 100 bis 120 Bücher schaffen. Aber ich denke, das ist utopisch und nicht zu realisieren. (Und so viel Platz ist auch nicht in meinem Lesetagebuch, das ich wieder führe..)

    Die Liste gibt die Bücher in der Reihenfolge wider, in der ich sie gelesen habe:

    • Der böse Ort (Peter Grant # 4)
    • Fingerhut-Sommer (Peter Grant # 5)
    • Geister auf der Metropolitan Line (Peter Grant Kurzroman)
    • Der Galgen von Tyburn (Peter Grant # 6
    • Die Glocke von Whitechapel (Peter Grant #7)
    • Im Freibad (LesekreisLektüre)
    • Der Fluch der Piratenbraut (Graphic Novel)
    • Der betörende Duft von Jasmin (Rezensionsexemplar)
    • Der Oktobermann (Ein Fall für Tobi Winter)
    • Willkommen in Lake Success (SuB-Abbau und 20für2020)

    Falls Ihr zu einem der Bücher mehr wissen wollt, könnt Ihr auf die nachfolgenden Links klicken:

    Peter-Grant-Reihe von Ben Aaronovitch bei dtv

    Die bisher erschienene Tobi-Winter-Story Der Oktobermann von Ben Aaronovitch bei dtv

    Im Freibad bei Ullstein

    Der Fluch der Piratenbraut bei Hinstorff

    Jasmins Duft bei Blue Panther Books

    Willkommen in Lake Success bei Penguin

    Hier noch einmal alle Cover im Überblick:

    Es war auf jeden Fall ein sehr farbenfroher Lesemonat.

  • Mein Lesejahr 2019

    2019 hatte ich mir vorgenommen, viele Bücher von meinem SuB zu lesen und auch die eine oder andere Reihe zu re-readen.

    Ist mir dies gelungen?

    Nein.

    Warum nicht?

    Nun, das hat so einige Gründe.. Ich hatte einen tollen Plan aufgestellt und wollte mich auch daran halten, aber dann begann das Jahr schon mit einem Buch für den Lesekreis, das ich sogar vom Verlag als Rezensionsexemplar erhalten habe.

    Anfang Januar habe ich mich da noch überhaupt nicht gestresst, da das Jahr ja noch lang war und ich ja so unendlich viel Zeit vor mir sah. So verging das Jahr und ich kam mit meinem Plan fast nicht voran. Irgendwann habe ich einfach den Plan ignoriert und stattdessen weiter fröhlich Rezensionsexemplare angefragt oder mich für Leserunden bei Lovelybooks beworben. Lief bei mir.

    So sah der Plan aus: SuB-Abbau 2019

    Von den 34 geplanten Büchern habe ich allerdings nur 8 Bücher gelesen.

    Die Reihen, die ich mal wieder lesen wollte, hatte ich unter einem separaten Beitrag gepostet: Re-Read-Reihen 2019

    Hier kann ich vermelden, dass ich die Peter – Grant – Reihe zur Hälfte im November gelesen habe, direkt gefolgt von meiner Instagram-Leserunde der gesamten Harry – Potter – Reihe. Zumindest ein kleiner Erfolg zum Jahresende.

    So sind wenigstens 1,5 Reihen von 6 geplanten Reihen geschafft.

    Die Übersicht in meinem Lesetagebuch sieht jedenfalls so aus: 19 Bücher der Liste sind gelesen.

    Nun also zu der Übersicht der Bücher, die ich in 2019 tatsächlich gelesen habe. Insgesamt habe ich 75 Bücher gelesen, von denen ich allerdings ein Buch abgebrochen habe. Ende November habe ich dann ein Buch nicht beendet, um am 1.12. direkt mit Harry Potter starten zu können. 2019 habe ich somit 26.207 Seiten in 75 Büchern gelesen. Das finde ich ganz ordentlich.

    10 Bücher habe ich für den Lesekreis gelesen.

    21 Bücher waren Rezensionsexemplare.

    9 Bücher habe ich im Rahmen einer Lovelybooks Leserunde gelesen.

    Ich hoffe, ihr könnt die Liste lesen:

    Meine Lesejahr 2019 in Covern

    Nun sehe ich optimistisch in das Jahr 2020 und lese erstmal Der böse Ort von Ben Aaronovitch zuende. Eventuell setze ich die Reihe direkt im Anschluss fort, da im letzten Jahr noch zwei neue Bücher erschienen sind, die ich gerne auch bald lesen möchte.

    Das nächste Buch für den Lesekreis muss ich mir noch besorgen, aber habe mit dem Lesen ja noch bis zum 21.01. Zeit.

    Ansonsten habe ich wieder ein Paket von Lovelybooks gewonnen und habe richtig viel Bock bald mit diesen Büchern anzufangen.

    Im Februar möchte ich über Instagram ein Buddy-Read mit Mo veranstalten: Das Labyrinth des Fauns, das letzten Monat gleich doppelt bei mir eingezogen ist und deswegen praktischerweise direkt Teil meines Geschenkes für Mo war.

    Ich werde auf jeden Fall berichten.

    Nun startet alle gut in das neue Jahr und bleibt gesund!

  • Osk – Die Liebe des Wikingers von Katharina Münz

    Osk – Die Liebe des Wikingers von Katharina Münz

    Klappentext:

    Stattlich, vermögend, ein Bootsbauer, der sich auf sein Handwerk versteht. Óskasteinn Eysteinnsson, genannt Osk, könnte der glücklichste Mann auf Gotland sein – läge seine Mutter ihm nicht tagtäglich mit dem Wunsch nach einer standesgemäßen Schwiegertochter in den Ohren.

    Hending Brekisdottir hat ganz andere Sorgen. Entgegen ihren Erwartungen konnte ein hübsch anzusehender Norweger ihr Herz in Flammen setzen. Doch insgeheim, ohne dass ihre Eltern davon ahnen, fordert der Händlerssohn Kenntnisse von seiner zukünftigen Frau – über die Hending bei weitem nicht verfügt.

    Könnte ausgerechnet der Handwerker, der ein neues Schiff für ihren Vater baut, ihr als Lehrmeister taugen?

    Selfpublisher, bisher nur als E-Book erschienen, ca. 316 Seiten

    Meine Meinung:

    Ich habe das E-Book als Testleser-Exemplar von der Autorin erhalten, worüber ich mich sehr gefreut habe. Dies hat meine Meinung allerdings nicht beeinflusst.

    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten Hending und Osk erzählt. Dabei wird man als Leser humorvoll und berührend in die Welt der Wikinger entführt, in der es auch mal heiß her gehen kann.

    Die Protagonisten sind mir sympathisch und ich konnte mich in ihre Gedanken- und Gefühlswelt gut hinein versetzen. Besonders gefallen hat mir auch die Geschichte mit dem Kater von Osk, der eine besondere Nebenrolle hatte.

    Das Buch liest sich flüssig und ist fesselnd. Manche Begriffe sind anfangs etwas ungewohnt, passen aber hervorragend zur beschriebenen Zeit.

    Ich mag den Schreibstil von Katharina Münz sehr! Er ist bildhaft und sehr gut vorstellbar. Außerdem lernt man nebenbei noch ein paar Wörter kennen, die heute eher selten oder gar nicht mehr Verwendung finden. Das mag ich auch total.

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, vor allem für Fans des frühen Mittelalters und gefühlvoller Liebesromane.

  • Rezension: Cats v. Walter Chandoha

    Rezension: Cats v. Walter Chandoha

    Klappentext:

    Die schicksalhafte Begegnung mit einer streunenden Katze im Jahre 1949 war für Walter Chandoha der Beginn einer wundersamen Karriere, die ihn zum gefragtesten und bekanntesten Katzenfotografen der Welt werden ließ, lange bevor das Internet die Welt mit felinem Bildgut überschwemmte. In den mehr als siebzig Jahren seines Dienstes an Felis silvestris catus hat er weit über dreißig Bücher veröffentlicht, rund 300 Zeitschriftencover und Tausende von Werbekampagnen mit seinen samtpfotigen Heldinnen und Helden bebildert. Hier sind die tollsten von ihnen.

    „Um seinen Nachruhm muss man sich keine Sorgen machen – Chandoha hat das definitive Buch zum Thema verfasst.“

    — CNN

    Hardcover, 23,7 x 31,6 cm, 296 Seiten

    Meine Meinung:

    Ich würde mich selbst eindeutig als Katzenmensch bezeichnen. Ich liebe diese Wesen einfach. Sie sind unabhängig, sanft, stark, hin und wieder arrogant und unnahbar, immer undurchschaubar und manchmal völlig verrückt.

    Deswegen stand es für mich fest, dass ich mich um ein Exemplar bewerben musste, als ich die Buchverlosung bei Lovelybooks entdeckte. Und was war meine Freude groß, als ich dann die Gewinnbenachrichtigung erhielt.

    Und das Buch hat meine Erwartungen noch übertroffen. Es ist mit seinen knapp 300 Seiten und dem Hardcover-Einband ein richtig schwerer Brocken, den man nicht mal eben im Bett durchblättern kann. Jede Seite ist schöner als die vorherige und völlig anders als die nächste.

    Der Fotograf Walter Chandoha hat das Vorwort nur kurz vor seinem Tod Anfang des Jahres geschrieben. Es ist in drei Sprachen abgedruckt: Englisch, Deutsch und Französisch. Darin beschreibt er seine Liebe zu Katzen und wie er zur Fotografie in diesem speziellen Bereich kam.

    Im Anschluss folgt eine kurze Biografie Chandohas, geschrieben von Susan Michals, wiederum dreisprachig. Hier wird auch die Entwicklung der Fotografie, speziell der Katzenfotografie umrissen und ein Überblick über die Entstehung einiger Bilder des Buches gegeben.

    Natürlich gibt es dann nur noch die Bilder, zu denen kurze Unterschriften in englischer Sprache stehen. Die brauche ich aber ehrlich gesagt gar nicht, da ich sowieso nur Augen für die vielen verschiedenen Katzenbilder habe. Dabei wechseln sich Schwarzweiß- und Farbfotografien ab.

    Mein Lieblingsbild ist The Mob aus dem Jahr 1961. Es zeigt eine Grupppe Katzen in schwarzweiß, die auf den Fotografen zugehen. Was für ein Glück, dass Walter Chandoha in diesem Moment auf den Auslöser gedrückt hat! Dieser Ausdruck in den Blicken der unterschiedlichen Streuner dieser Gruppe ist großartig.

    The Mob, New Jersey, 1961

    Der Preis für dieses Werk ist mit 40,- € recht hoch. Hätte ich das Buch nicht gewonnen, wüsste ich, ehrlich gesagt nicht, ob ich mir das Buch so bald selbst gekauft hätte. Aber die ganze Aufmachung ist den Preis doch wert.

    Blick ins Buch:

    Die Bilder wurden vom Verlag zum Download auf der Verlagsseite zur Verfügung gestellt.

    Weitere Rezensionen im Netz:

    Lesen und Hören

    Lesejury

    Perlentaucher

  • Rezension: Armutssafari von Darren McGarvey

    Rezension: Armutssafari von Darren McGarvey

    – Von der Wut der abgehängten Unterschicht –

    Klappentext:

    Wissen wir wirklich, was Armut bedeutet? Darren McGarvey, aufgewachsen in einem Glasgower Problemviertel, weiß es. Lange Zeit stand er selbst auf der anderen Seite eines Grabens, der unsere Gesellschaft immer tiefer spaltet. Er kennt die alltägliche Gewalt, die ständige Furcht und das Gefühl, nicht gehört zu werden. Die Apathie, die aus der Perspektivlosigkeit entsteht. McGarvey nimmt uns mit auf eine sehr persönliche Reise in diese Welt. Nicht um sie aus sicherer Distanz zu betrachten, sondern um sie von innen heraus zu verstehen. Und um endlich die richtigen Konsequenzen zu ziehen.

    »Darren McGarvey hat ein Buch geschrieben, das von innen nach außen schaut – aus der Unterschicht dorthin, wo über die Unterschicht geredet und entschieden wird.«Cathrin Kahlweit / Süddeutsche Zeitung (24. September 2018)

    Meine Meinung:

    Der Autor ist in einer armen Gegend Glasgows aufgewachsen, in prekären Verhältnissen. In seinem Vorwort zum Buch erläutert er den Aufbau des Buches und geht auf die Tragödie ein, die der Brand des Grenfell Towers vor wenigen Jahren darstellt.

    Er beschreibt in relativ kurzen Kapiteln die Realität der armen Bevölkerung Großbritanniens und gibt Vorschläge, wie man das Leben für alle Bewohner armer Stadtteile verbessern kann, ohne über ihre Köpfe hinweg zu entscheiden und sie bei der Planung mit einzubeziehen. Er umreißt die Entwicklung und Geschichte der Städteplanung ebenso, wie den wirtschaftlichen und sozialen Abstieg ärmerer Gebiete.

    McGarvey schreibt beeindruckend und offen über seine Erfahrungen als Teil der armen Bevölkerung Glasgows.

    Dabei versucht er auch zu vermitteln, wie missverstanden und fehlinterpretiert diese Gesellschaftsschicht ist und welche Probleme sich daraus ergeben können.

    Gut gemeinte Hilfe wird von den Armen oft als übergriffige Bevormundung gesehen und entsprechend darauf reagiert, was wiederum Gegenreaktionen der reicheren Bevölkerung auslöst oder ein schlechtes Image über die Menschen ärmerer Wohngebiete erzeugt.

    McGarvey nimmt kein Blatt vor den Mund und spricht viele Themen schonungslos und ehrlich an. Dazu mischt er seinen ganz persönlichen Werdegang und die Geschichte seiner Familie. Heraus kommt ein Buch, das dem Leser die Augen öffnet und Verständnis und Mitgefühl erzeugt.

    Er lässt auch andere Menschen zu Wort kommen, die sich in Hilfsorganisationen und Ämtern für ihn und andere einsetzen und kommentiert dieses aus seiner Sicht.

    Das Buch hat mich sehr beeindruckt und ich kann es nur empfehlen.

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