Schlagwort: Rezensionsexemplar

  • Rezension: Duo war einmal

    Rezension: Duo war einmal

    Infos:

    • Autorin: Felicitas Pommerening
    • Verlag: Edel Elements
    • 380 Seiten
    • E-Book

    Klappentext:

    Dominik wohnt außerhalb von Hamburg in einer großen, heruntergekommenen Altbauvilla, die voller Kindheitserinnerungen steckt. Dass das Haus ständig irgendwo auseinanderfällt, gehört dazu. Leider hat die nervtötende Untermieterin Marina dafür keinen Sinn. Immer wieder rattert sie mit Dominik aneinander, erst recht, wenn er ihre Partnersuche stört! Als plötzlich Dominiks Schwester Bianca vor der Tür steht und samt Mann und Kindern einziehen will, ist Dominik richtig froh – und Marina entsetzt. Als kurz danach auch noch Frederik auftaucht, der selbst deklarierte Aussteiger, ist das Chaos vorprogrammiert. Aber im Garten ist doch wohl noch Platz für seinen Bulli, oder?

    Meine Meinung:

    Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des E-Books. Dies beeinflusst meine Meinung nicht.
    Es handelt sich um eine erfrischende Familiengeschichte, die in der Nähe von Hamburg spielt. Durch verschiedene Umstände kommen ganz unterschiedliche Menschen in einem Haus zusammen, welches an einigen Stellen einen großen Reparaturbedarf hat. Aber nicht nur das Haus hat einen Reparaturbedarf, auch die Bewohner haben in ihrem Leben einige Veränderungen nötig.

    Die Protagonisten sind unterschiedlich in ihren Ansichten und Lebensentwürfen. Jeder fügt seine eigenen Facetten zu der Hausgemeinschaft hinzu und sorgt dafür, dass die Lektüre nicht langweilig wird.
    Man möchte gerne selbst mit anpacken, wenn es darum geht, das Haus zu renovieren oder eine Gartenparty vorzubereiten.
    Das Buch hat Humor und Tiefgang und ist angenehm zu lesen. Man begleitet wechselnd jeden der Charaktere ein Stück auf seinem Weg zum Happy End.

    Dabei werden Themen wie Rassismus, Trennungen, sexuelle Orientierung und alternative Lebensweisen angesprochen.

    Das Ende kam dann allerdings ein wenig plötzlich. Ich war irgendwie gerade noch mittendrin und wollte das Haus in Ahrensburg noch gar nicht verlassen.

    Das Cover ist so farbenfroh wie der Inhalt.
    Mir hat die Geschichte wirklich gefallen.

  • Rezension: Princess Unchained – Winter’s Choice

    Rezension: Princess Unchained – Winter’s Choice

    Infos:

    • Autorin: Kitty Harper
    • 404 Seiten in der Print-Ausgabe
    • E-Book im Selbstverlag

    Klappentext:

    Alle Mädchen träumen davon, eine Prinzessin zu sein. Doch was passiert, wenn das Leben einer echten Prinzessin aus den Fugen gerät? Sollen Märchen dann immer noch wahr werden?

    Endlich glaubt sich Prinzessin Katherine in Sicherheit. Doch um ihre Familie zu schützen, hält sie sich weiterhin versteckt. Nach einer leidenschaftlichen Nacht mit ihrem Retter, begeht sie einen verhängnisvollen Fehler. Nicht nur sie selbst, sondern auch die Menschen, die ihr am Herzen liegen, schweben in Lebensgefahr.

    Kann Niels Winter sie und ihre Lieben ein weiteres Mal retten?

    Princess Unchained Winter’s Choice ist der zweite Teil der spannenden und düsteren Dark Romance um eine eigensinnige Prinzessin und ihren schwarzen Ritter.

    Meine Meinung:

    Bereits der erste Band war spannend und fesselnd, darum habe ich mich sehr gefreut, als die Autorin mir ein E-Book zur Verfügung gestellt hat. Dies hat meine Meinung allerdings nicht beeinflusst.

    Der zweite Band schließt direkt an die Geschehnisse nach der Flucht von der Insel in Band 1 an und setzt die Geschichte ebenso packend fort. Die erste Hälfte des Buches ist ein Feuerwerk an Action und ließ mir keine Ruhe. Ich musste permanent wissen, was als nächstes passiert.

    Die zweite Hälfte ist nicht weniger fesselnd, lässt den Protagonisten aber auch mal mehr Raum zum Luftholen.

    Die Charaktere entwickeln sich weiter und erleben Gewalt, aber auch starke Gefühle. In diesem Buch kommt auch der Sex nicht zu kurz. Die Szenen sind in meinen Augen aber niemals vulgär oder abschreckend erzählt.

    Mein größter Kritikpunkt ist wohl der fiese Cliffhanger am Ende, den man absolut nicht kommen sieht. Man erwartet ein Happy End und wird dann doch wieder in ein emotionales Chaos geworfen. Na, danke auch, Kitty Harper! Das haben Niels und Du ja wirklich fein eingefädelt… Aber ein anderes Ende wäre im Nachhinein betrachtet völlig unlogisch und absolut unpassend. Werde ich mich also bis zur Veröffentlichung von Band 3 gedulden müssen..

    Bleibt mir nur noch zu sagen, dass das Buch wirklich lesenswert und charmant ist. Zartere Gemüter werden vielleicht aber mit den Gewaltszenen Schwierigkeiten haben. Fans von Dark Romance kommen sicher auf ihre Kosten.

  • Leseplanung Juni

    Leseplanung Juni

    Nachdem der Mai recht voll gepackt war und ich es doch nicht geschafft habe, alle geplanten Bücher zu lesen, werde ich den Juni „ruhiger“ angehen.

    So sieht die Planung für den Monat Juni also bisher aus:

    Princess Unchained – Winter’s Choice von Kitty Harper (bereits gelesen, Rezension folgt)

    Queen Victoria von Edith Sitwell (lese ich gerade). Das Buch gehört zu meiner SuB-Abbau-Planung.

    Dann möchte ich noch das eine oder andere Buch lesen, um an einer Challenge auf Instagram von Bonny teilzunehmen. Dazu sollte man ein Buch aus UK lesen. Die genauen Regeln stehen noch nicht fest, die Challenge startet auch erst im Laufe des Monats. Ich dachte da an das eine oder andere Buch der Agatha Raisin Reihe, von denen ich noch einige ungelesene Exemplare im Regal stehen habe.

    Außerdem sind noch zwei Rezensionsexemplare dazu gekommen. Eines wurde mir erst heute angeboten und wird im Laufe der nächsten Woche eintreffen. Das andere ist ein E-Book, welches dummerweise schon einige Wochen von mir unbeachtet und vereinsamt in meinem Mail-Postfach lag. (Ich bin untröstlich, wie verpeilt ich manchmal sein kann!) Ich werde es gleich nach Queen Victoria lesen!

    Und das ist das Buch:

    Duo war einmal von Felicitas Pommerening

    Dominik wohnt außerhalb von Hamburg in einer großen, heruntergekommenen Altbauvilla, die voller Kindheitserinnerungen steckt. Dass das Haus ständig irgendwo auseinanderfällt, gehört dazu. Leider hat die nervtötende Untermieterin Marina dafür keinen Sinn. Immer wieder rattert sie mit Dominik aneinander, erst recht, wenn er ihre Partnersuche stört! Als plötzlich Dominiks Schwester Bianca vor der Tür steht und samt Mann und Kindern einziehen will, ist Dominik richtig froh – und Marina entsetzt. Als kurz danach auch noch Frederik auftaucht, der selbstdeklarierte Aussteiger, ist das Chaos vorprogrammiert. Aber im Garten ist doch wohl noch Platz für seinen Bulli, oder?

    Klappentext und Cover lassen mich eine spaßige Lektüre erwarten.

    Dann treffe ich morgen mal wieder meinen Lesekreis. Wir werden uns natürlich vorsehen und die Abstandsregeln einhalten. Wir wollen über das Buch sprechen, dass wir eigentlich bereits im März besprochen hätten (Anna tanzt). Außerdem wird jede ein, zwei Bücher vorstellen, die wir in letzter Zeit gelesen haben. Ich bin gespannt, welche Bücher da so thematisiert werden.

    Wie sieht Eure Leseplanung aus? Oder lasst Ihr Euch von Eurer Stimmung treiben?

  • Rezension: Vardø – Nach dem Sturm

    Rezension: Vardø – Nach dem Sturm

    Infos:

    • Autorin: Kiran Millwood Hargrave
    • gebundenes Buch
    • 430 Seiten
    • Diana Verlag
    • aus dem Englischen von: Carola Fischer

    Klappentext:

    Vardø, Norwegen am Weihnachtsabend 1617. Maren sieht einen plötzlichen, heftigen Sturm über dem Meer aufziehen. Vierzig Fischer, darunter ihr Vater und Bruder, zerschellen an den Felsen. Alle Männer der Insel sind ausgelöscht – und die Frauen von Vardø bleiben allein zurück.

    Drei Jahre später setzt ein unheilvoller Mann seinen Fuß auf die abgelegene Insel. In Schottland hat Absalom Cornet Hexen verbrannt, jetzt soll er auf Vardø für Ordnung sorgen. Ihn begleitet seine junge norwegische Ehefrau. Ursa findet die Autorität ihres Mannes aufregend und hat zugleich Angst davor. Auf Vardø begegnet sie Maren und erkennt in ihr etwas, das sie noch nie zuvor erlebt hat: eine unabhängige Frau. Doch für Absalom ist Vardø nur eins – eine Insel, die von Gott verlassen wurde und die er von teuflischer Sünde befreien muss.

    Meine Meinung:

    Das Buch erzählt durch einen personalen Erzähler aus der Sicht von zwei unterschiedlichen Frauen, die sich am Ende angefreundet haben und sich gemeinsam durch die schwere Zeit helfen.

    Maren kennt nur das Leben auf der Insel Vardo und berichtet von dem plötzlichen Sturm, der die Insel all ihrer Männer beraubt, die vom Fischfang nur noch tot zurück kehren. Die unterschiedlichen Frauen der Insel bemühen sich jede auf ihre Art, den Verlust zu verarbeiten und das Überleben der Gemeinschaft zu sichern.

    Die andere Frau ist Ursa, die in Bergen die Pflege ihrer jüngeren Schwester übernommen hat, nachdem die Mutter bei der Geburt eines weiteren Kindes mit diesem stirbt. Der Vater kommt mit diesem Verlust sehr schwer zurecht und trifft einige schlechte Entscheidungen, die das behagliche Leben in eine finanzielle Schieflage geraten lassen. Da ist es doch gut, dass ein Fremder um die Hand seiner Tochter anhält, um an seinem neuen Arbeitsplatz auf Vardo mit einer Ehefrau einzutreffen. Dieser Teil der Geschichte ist ein wenig bedrückender, da die Rolle der Frau aus Ursas Sicht ungleich schwerer erscheint. Hier zeigt sich auch die Machtlosigkeit der Frauen in einer männerbeherrschten Zeit.

    Maren und die Frauen auf der Insel leben ein paar Jahre mit sehr wenig Kontakt zu anderen Männern. Hin und wieder tauchen Schiffe im Hafen auf, die Handel mit den Frauen treiben, doch der einzige weitere männliche Bewohner der Insel ist der Pastor, der als schwacher Charakter beschrieben wird. So schreibt er an den Lensmann von den Vorkommnissen auf der Insel und dass die Frauen sich  nicht schicklich verhalten, beispielsweise als sie mit dem Boot auf Fischfang gehen. Er streitet dies aber Maren gegenüber ab, als sie ihn direkt darauf anspricht. Die übrigen Männer in dem Buch werden unterschiedlich dargestellt, sind aber mehr oder weniger nur die Nebenfiguren, obwohl sie großen Anteil an den Schicksalen der Frauen haben.

    Das Buch entwickelt nach und nach einen starken Sog, der den Leser an die Handlung fesselt und mit den Frauen mit fiebern lässt. Der Schreibstil ist gut lesbar und kommt mit wenig direkter Rede aus. Die Beschreibungen der Landschaft haben diese vor meinem inneren Auge entstehen lassen. Ich konnte mir die karge Landschaft und die einfachen Lebensverhältnisse sehr gut vorstellen.

    Neid und Missgunst bewirken grauenhafte Taten gegenüber einzelnen, was aber die ganze Gemeinschaft in Mitleidenschaft zieht. Im Buch bleibt offen, wie viele Frauen als Hexen angeklagt und verurteilt werden, das Hauptaugenmerk liegt auf der Geschichte von Maren und Ursa.

    Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, die im Nachwort noch ein wenig näher beleuchtet wird. Mich interessiert das Thema der Hexenverfolgungen sehr und ich werde mich sicher noch näher mit der Geschichte der Insel, die zu Norwegen gehört, beschäftigen.

    Fazit: Lasst Euch ein auf eine Reise nach Norwegen und in das 17. Jahrhundert. Mir hat das Buch sehr gut gefallen!

  • Rezension: Princess unchained

    Rezension: Princess unchained

    Infos:

    • Autorin: Kitty Harper
    • 298 Seiten in der Print-Ausgabe
    • E-Book im Selbstverlag

    Klappentext:

    Prinzessin Katherine von Montegrovien hat ihr Leben wohlbehütet hinter sicheren Palastmauern verbracht. Doch als sie und ihre Familie den Sommer in Los Angeles verbringen, will sie das Nachtleben endlich in vollen Zügen genießen.
    In einem Nachtklub lernt sie den smarten Dorian kennen, der seinen eiskalten Verstand hinter einem sympathischen Äußeren versteckt. Davon geblendet entflieht sie dem goldenen Käfig – ins Ungewisse.
    Wird die Prinzessin die neue Attraktion auf seiner geheimen Vergnügungsinsel? Kann sie Dorians kriminellen Machenschaften entkommen?

    Princess Unchained – Not a fairy tale ist der erste Teil einer spannenden und düsteren Dark Romance mit widerspenstigen Frauen und dominanten Männern!
    Riskiert einen Blick in die dunkelsten Abgründe, aber seid gewarnt: Princess Unchained ist KEIN Märchen!

    Meine Meinung:

    Ich durfte das E-Book vorab lesen und freue mich, dass es nun endlich allen Leser*innen zugänglich gemacht wurde. Herzlichen Glückwunsch zum Release! Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

    Als Leser folgt man abwechselnd den Gedanken der beiden Protagonisten Melody (Katherines selbst gewählter Name) und Niels, die direkt aus ihren Blickwinkeln die Geschehnisse beleuchten. Dabei habe ich mehr als ein Mal den Kopf geschüttelt über die Naivität der Prinzessin, die ihre Herkunft verbergen will und ihren Eltern, dem Fürstenpaar eines kleinen Fürstenhauses in Europa, entfliehen will, um nur ja nicht in die politischen Pläne eingespannt zu werden. Bei einem Aufenthalt in L.A. schleicht sie sich abends vom gut gesicherten Grundstück, um ein paar Abenteuer zu erleben.

    So trifft sie auf Niels, der gerade als Türsteher bei dem Club seines Arbeitgebers eingesetzt wurde. Seine Rolle in dieser fesselnden Geschichte ist die des Bad Boys, der allerdings von dem wahren Bösewicht Dorian noch in den Schatten gestellt wird. Beim Lesen fiebert man richtig mit, ob Melody doch noch rechtzeitig ihren Verstand einschaltet, oder am Ende offenen Auges in ihr Verderben rennt.

    Natürlich landet Melody auf der Insel, denn ihre Unerfahrenheit lässt sie zu spät erkennen, an welche fiesen Typen sie da geraten ist. Die tragische Komponente ist dabei nicht zu verachten. Jedoch wird es kein Happy End geben. Nein, es gibt einen Cliffhanger, der mich sehr neugierig auf die Fortsetzung macht!

    Der Schreibstil der Autorin gefällt mir ja schon seit der Mondsüchtig-Reihe. Auch hier konnte ich mich an dem humorvollen und packenden Stil erfreuen. Auch wenn ich die Entscheidungen der Prinzessin nicht immer nachvollziehen oder gutheißen konnte, war sie mir irgendwann doch sympathisch. Aber Niels war der tiefschichtigere Charakter, der gegen seine Dämonen schon lange nicht mehr kämpft, sondern sie mit offenen Armen empfängt und so für seinen Arbeitgeber gerne die Drecksarbeit erledigt. Ich bin gespannt, wie die beiden sich in der Fortsetzung entwickeln.

    Wer Dark Romance mit Herz mag, wird den Roman sehr gerne lesen.

  • Rezension: Kryonium

    Rezension: Kryonium

    Infos:

    Klappentext:

    Gefangen an einem unbekannten Ort, schmiedet der Erzähler heimlich Fluchtpläne. Die Tatsache, ohne Erinnerungen zu sein, erschwert das Vorhaben. Doch der Drang, endlich auszubrechen aus diesem furchteinflößenden, schneeverwobenen Schloss, lässt ihn jedes Risiko eingehen. Und so gerät der Erzähler immer tiefer hinein in einen wirren Strudel aus rätselhaften Begegnungen und magischer Paranoia, die er spielerisch zu entschlüsseln hofft, was ihn letztlich zum Ursprung seiner Erinnerungen führt.

    Der All-Age-Roman ist ein technoides Märchen, das sich mit Virtualität auseinandersetzt und die Frage aufwirft, was Erinnerungen sind und was sie bedeuten. Nichts ist so, wie es scheint in der Geschichte und die Frage, was Realität ist, muss immer wieder neu überdacht werden.

    Mit einem Nachwort von Stephan Günzel.

    Meine Meinung:

    Das Buch wurde mir vom Verlag freundlicherweise als Rezensionsexemplar angeboten. Der Klappentext verlockte mich dann, das Angebot anzunehmen und das Buch zu lesen. Und ich bereue es nicht.

    Der Roman ist in drei Teile aufgeteilt. In den ersten beiden Teilen berichtet ein namenloser Ich-Erzähler, der sich nicht daran erinnern kann, wer er ist und wie er in die märchenartige Welt gekommen ist, in der er sich befindet, von seinen Versuchen die Welt zu verlassen und mehr über sich heraus zu finden.

    Im dritten Teil wird dann aus der Position des allwissenden Erzählers von den Prüfungen, die der Protagonist bestehen muss, um die Welt verlassen zu können, berichtet. Der Leser erfährt in diesem Teil nach und nach, wie alles zusammenhängt.

    Die märchenartige Welt beherbergt geheimnisvolle Gestalten und entpuppt sich im Verlauf sogar als lebensgefährlich. Der Drang des Protagonisten, sie schnellstmöglich zu verlassen, ist also absolut nachvollziehbar.

    Ich möchte nicht zu sehr auf den Inhalt eingehen, um das Lesevergnügen bei Erstlesern nicht zu schmälern, aber jedes kleine Detail in diesem Roman sollte beim Lesen Beachtung finden, da es eventuell später noch von Bedeutung sein könnte.

    Die Geschichte ist voller Metaphern und spielt auf mehreren Ebenen und in verschiedenen Welten, die teilweise an Computerspiele erinnern. Sie bietet viel Raum zum Spekulieren und überrascht dann doch wieder. So ist jede Schneekugel-Aufgabe wie die Level in verschiedenen Spielen aufgebaut.

    Fans von Computerspielewelten und Rätseln werden in diesem Buch bestimmt auf ihre Kosten kommen und sich bestens aufgehoben fühlen. Aber auch alle anderen Leser, die gerne mal ihren Horizont erweitern, sollten mehr als einen Blick in diese Schneekugel werfen.

    Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und verstand es, durch überraschende Wendungen und unerwartete Entwicklungen sowie den wirklich guten Schreibstil an die Handlung zu fesseln.