Buchstaben, die Bausteine der Sprache, werden in diesem Roman zu unberechenbaren Elementen, die Gefahren und Geheimnisse heraufbeschwören.
Mina ist eine angehende Schriftstellerin aus Athen und gerät mit ihrer Schwester und deren Freund auf die künstlich geschaffene Insel Imitathyos – ein Utopia für exklusive Touristen.
Doch ein unerwarteter Vorfall löst eine Kette bizarrer Ereignisse aus, und eine Rückkehr scheint unmöglich.
In den Wirren dieser futuristischen Welt zunehmend verloren, müssen Mina und ihre Mitreisenden die rätselhafte Realität entschlüsseln, wenn sie von hier fortkommen wollen, bevor eine drohende Katastrophe sie für immer auf der Insel festhält.
In dieser Odyssee entfaltet sich die Kraft der Buchstaben und zeigt, wie Worte die Wirklichkeit formen.
IMITATHYOS. Das unendliche Alphabet ist eine Reise in eine utopische Welt. Dabei geht es um eine besondere Art der Künstlichen Intelligenz: Nicht der virtuelle Raum wird gesteuert, sondern die Realität selbst ist künstlich erschaffen. Die Lektüre entführt in die karibische Wärme, und der Ozeanwind ist zwischen den Seiten in einer stets sonnigen Umgebung zu spüren. Der Roman vereint Elemente utopischer Literatur und des Magischen Realismus und schafft eine rätselhafte Erzählwelt.
Meine Meinung:
Ein Roman, der verschiedene Genre verbindet und die Grenzen der fiktionalen Literatur durchbricht.
Daher möchte ich vorab darauf hinweisen, dass Leser*innen, die ungern Romane lesen, die innerhalb einer Geschichte zwischen verschiedenen Genres wechseln, hier eventuell nicht auf ihre Kosten kommen werden. Wer allerdings offen dafür ist, wird in diesem Roman auf eine faszinierende Mischung treffen.
Zunächst beginnt der Roman relativ klassisch in einem fiktiven Athen, in dem die Protagonistin Mina allerdings ziemlich früh von einer unglücklichen Begebenheit in die nächste stolpert.
Sie studiert Psychologie und muss ihre Abschlussarbeit abgeben, was ihr allerdings durch ein fehlerhaftes Update ihres Laptops unmöglich gelingen kann. Der Text ist zerstört, eine Kopie hat sie nicht gespeichert. Auch rät ihr ihr Professor, lieber Literatur zu studieren, da ihr die Psychologie nicht zu liegen scheint. Derart desillusioniert, plant sie eine Urlaubsreise mit ihrer Zwillingsschwester und deren Freund. Aber jeder der drei hat andere Vorstellungen von einem gelungenen Urlaub. Da kommt die Einladung ihres Bruders auf eine luxuriöse, künstliche Insel gerade recht.
Wer darüber stolpert, dass Mina in der Bibliothek, die im griechischen Athen stehen soll, permanent lateinischen Buchstaben begegnet, muss bis zum Ende durchhalten. Denn dann erst wird dieser Umstand, wie auch alles andere, erklärt und einiges Rätselhafte im Verlauf der Geschichte aufgelöst.
Es könnte eine einfache Reiseerzählung sein, wenn der Autor in der 10-jährigen Schaffenszeit nicht viele Elemente der Literatur eingebaut hätte. Der auktoriale Erzähler meldet sich regelmäßig zu Wort und durchbricht die vierte Wand, um die Leser*innen auf zukünftige Katastrophen im Roman hinzuweisen oder Handlungen der Protagonistin in die folgenden Abläufe einzuordnen.
Auch gibt es einige Referenzen an Klassiker der Literaturgeschichte wie Kafkas Die Verwandlung.
Der Roman ist eine Mischung aus Science Fiction, Dystopie, Heldenreise und gespickt mit Mythologie. Man darf an die Lektüre nicht mit bestimmten Erwartungen herangehen, da man sonst möglicherweise enttäuscht wird.
Die Insel besteht aus einem künstlich erschaffenen Material, alles darauf ist aus diesem Polymer erschaffen und die wohlhabenden Touristen, die sich bereitwillig körperlichen „Optimierungen“ mit dem exklusiven Werkstoff unterziehen, gehen damit unbekannte Risiken ein. So ist das Buch auch eine Warnung vor einem übermäßigen Eingriff in natürliche Kreisläufe, spielt aber auch mit der Anwendung künstlicher Intelligenz bei der Erschaffung neuer Welten, biologisch und literarisch.
Ich finde die Geschichte überraschend und abwechslungsreich, aber nicht immer leicht zu lesen.
Mich hat der Klappentext neugierig gemacht. Auch das Cover fand ich ansprechend. Es ist mit den Buchstaben und Satzzeichen darauf und der Farbgebung ein richtiger Hingucker. Im Buch finden sich auch einige dekorative Illustrationen, die aus Satzzeichen und Buchstaben bestehen.
Das ganze Werk ist eine Liebeserklärung an die Literatur, die ich wirklich empfehlen kann.
Es fällt mir nicht leicht, die richtigen Worte zu finden, um das Buch zu beschreiben, da es so viele Facetten hat. Am besten, Ihr lest es selbst und bildet Euch Eure eigene Meinung.
Heute möchte ich eine alte Rubrik wieder ins Leben rufen. Und zwar handelt es sich um die Vorstellung von Autor*innen, die sich freundlicherweise bereit erklärt haben, mir einige Fragen zu beantworten. Den Anfang macht ein lieber Mensch, den ich nun schon 20 Jahre kenne und der in meinen Augen unglaublich kreativ und sympathisch ist:
René Pöplow
der Autor der Berrá-Chroniken, die ich Euch unten noch kurz vorstelle. Außerdem hat René gerade kürzlich ein Märchenbuch geschrieben, dass Ihr unter diesem Link findet.
Vita:
René Pöplow wurde 1980 in Hannover geboren.
Als Musiker war er 2004 Mitbegründer und Schlagzeuger der Gothic Rock Band Herbstschmerz, welche sich Ende 2011 auflöste. Zwischenzeitlich schwang er auch bei der Heavy Metal Gruppe Storykeeper die Drumsticks. Nach dem Ende von Herbstschmerz wechselte er von den Drums zur akustischen Gitarre und zum Gesang, um seine Berrá Chroniken auch in musikalischer Form umzusetzen. Unter dem Namen Die Mogeltrolle hat René bereits zwei Tonträger veröffentlicht und ist auch als Straßenmusiker und in kleineren Lokalen aufgetreten.
Erste Gehversuche als Romanautor unternahm er im Dezember 2008.
Ich habe die Bücher von Anfang an begleitet und mit großer Freude gelesen.
Das Interview:
Seit meiner letzten Vorstellung sind ja schon einige Jahre (ich habe nachgeguckt… fast 8 Jahre!) ins Land gezogen und es hat sich viel verändert. Global, national und bei jedem einzelnen von uns.
Bei meinem ersten Interview hatte ich das Thema Musik in den Vordergrund gestellt. So waren die Fragen rund um das Schreiben immer mit dem musikalischen Einfluss verknüpft. Das alte Interview findet Ihr hier: Autoren – Vorstellung René Pöplow
Hallo René,
vielen Dank, dass Du bei meiner kleinen, etwas vernachlässigten Rubrik der Autor*innen-Vorstellung wieder dabei bist.
Vielleicht magst Du einmal ganz allgemein auf die tiefgreifendsten Veränderungen in Deinem Leben eingehen, wenn es nicht zu persönlich für Dich ist.
In den Jahren nach dem letzten Interview lief zunächst alles seine „gewohnten“ Gänge. Ich habe an meiner Fantasy-Romanreihe gearbeitet, Die Mogeltrolle haben unterhaltsame Gigs gespielt und nebenbei habe ich meine alte Liebe zum Sport wiederentdeckt und 5 – 6 Tage die Woche mit dem alten vertrauten Eisen zugebracht.
Doch pünktlich zum großen C-Ereignis Anfang 2020 haben mich gesundheitliche Probleme aus der Bahn geworfen. Es hat Monate gedauert, mich davon zu erholen und da man immer noch im Zeichen von Lockdowns und Kontaktvermeidung stand, habe ich den Sport an den Nagel gehängt. Auch der Drang, meine Gitarre in die Hand zu nehmen, ließ immer mehr nach. Konzerte waren zu diesem Zeitpunkt ohnehin undenkbar. Und so fand ich eine neue alte Liebe wieder. Das Wandern. Ich bin unentwegt durch Wälder und Moore gewandert und habe dadurch mehr Kraft zurückbekommen, als ich mir kurz zuvor noch hätte träumen lassen.
Im Frühjahr 2021 bin ich dann in die Fußstampfen meiner Eltern getreten und habe mir als Stadtkind einen Schrebergarten zugelegt. Dies war eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Mein eigenes Gemüse anbauen, Heilkräuter kultivieren, Bäume pflanzen, Obdach für Vögel, Igel, Eichhörnchen und Frösche schaffen, jeden Tag von ihnen und den blühenden Pflanzen umgeben zu sein. All dies hat mir einen inneren Frieden gegeben, den ich vorher so nie kannte. Und das alles hat mich dann schließlich dazu gebracht ein Buch mit Märchen aus der Gartenwelt zu schreiben.
Meine eigentlichen Geschichten schreibe ich auf dem Laptop. Vorher bedarf es jedoch der Sichtung meiner unzähligen Notizen. Obwohl ich im Laufe der Jahre viel Wissen um Pflanzen in meinem Kopf anreichern konnte, kommen immer wieder neue Erkenntnisse und Ideen hinzu, die ich vorher handschriftlich festhalte. Z.B. wie man am besten Lavendelhydrolat macht. Oder wann ich meine Brennnesseln ernte.
Lavendelhydrolat ist ein Destillat aus Lavendelblüten. Es wird in der Naturheilkunde für die verschiedensten Zwecke verwendet, z. B. als Duftöl oder für die Hautpflege.
Was kann Dich vom Schreiben ablenken? Oder bist Du dabei völlig versunken?
Ich lenke mich manchmal selber vom Schreiben ab. Als ich anfing die Gartenmärchen zu schreiben, habe ich immer Hintergrundmusik laufen lassen, um mich in eine gemütliche Stimmung zu bringen. Dafür nutze ich instrumentale Tavernenmusik im mittelalterlichen Stil. Dazu gedämpftes Licht und einen heißen Tee und meine Fantasie kennt keine Grenzen mehr. Doch dann passiert es manchmal, dass ich schneller Träume, als ich schreiben kann und vor meinem geistigen Auge entsteht eine Szenerie und dann eine ganze Geschichte. Und obwohl mir die Geschichte dann meistens gefällt, bewegt sie sich zu weit von dem eigentlichen „Thema“ des Märchens weg. Dann braucht es einen Moment der Besinnung und einen Schluck heißen Tee, damit ich wieder zurück an die Tasten finde.
Wie sieht Dein (Schreib-)alltag aus?
Nun ja. Trotz allem habe ich „nebenbei“ ja auch noch berufliche Verpflichtungen. Aber wenn es ans Schreiben geht, ist der Ablauf eigentlich immer der gleiche. Gerade in der inspirierenden kalten Jahreszeit genieße ich es in meiner warmen Laube zu sitzen, auf dicken Kissen, eine kuschelige Decke, den Laptop auf dem Schoß, eine Tasse Tee in Reichweite und im Hintergrund gemütliche mittelalterliche Musik. Und mit einer kleinen Kopfdrehung, kann ich vor dem Fenster den Vögeln beim Picken der Körner zusehen.
Im Sommer ist die Szenerie ähnlich. Aber da sitze ich, auch mit heißem Tee, im Schatten und lasse mich vom Gezwitscher der Vögel und dem Summen der Bienen und Hummel inspirieren. Zwischendurch gehe ich um die Beete und höre den Pflanzen zu.
Hast Du einen Lieblingsschreibort?
Mein Garten. An einem Tag ohne Nachbarn. Nie ist meine Seele leichter, als in diesen Momenten.
Ach, die lieben Nachbarn. Wer kennt das nicht..
Wo würdest Du gerne mal schreiben? Hast Du einen Traum-Schreibort?
Ich war im November zum Urlaub in Thale. Diese kleine Ortschaft hat sehr viel Magie in der Umgebung. Ein weiterer Urlaub dort ist gedanklich schon geplant. Bei dieser Gelegenheit werde ich wohl die Magie des Harzes in meine Geschichten einfließen lassen. Ansonsten zieht es mich nicht in ferne Gefilde oder exotische Orte zum Schreiben. Meiner Empfindung nach, ist man in einer vertrauten Umgebung geerdet. Und dies ist dann auch der Ort, wo die Inspiration einen findet.
Oh ja! Harzgeschichten! Da bin ich sehr gespannt!
Welcher Deiner Charaktere ist Dir nach den ganzen Jahren der liebste? Und wirst Du ihm oder ihr noch ein Buch widmen?
In den Berrá Chroniken gab es so einige Charaktere, für die ich noch grobe Ideen im Hinterkopf habe. Auch ist es ja so, dass ich schon vor Jahren am schließenden Band der Chroniken angefangen habe zu schreiben, mich die Inspiration aber umgeleitet hat. Wann ich diese Ideen umsetze, kann ich jetzt noch nicht sagen.
Oh, nur kein Stress.. ich möchte keinerlei Druck aufbauen..
In welchem Genre würdest Du gerne noch schreiben? Und in welchem lieber gar nicht?
Irgendwann möchte ich das Fantasy-Kochbuch vollenden, an dem ich seit mittlerweile 15 Jahren immer wieder mal schreibe. Außerdem reizt mich der Gedanke eines Gartenbuches, welches Wissen um Gemüseanbau, Nützlingsförderung, Heilkräuter und die Verwertung der Gartenerzeugnisse ineinander vereint. Aber ich möchte nicht Gefahr laufen einen austauschbaren Gartenratgeber zu schreiben. Davon gibt es mehr als genug.
Und dann eine Lesung mit Kochstunde im Garten?
Stichwort Garten: Wie kam es dazu, dass Du unter die fleißigen Gärtner gegangen bist?
Meine Eltern waren Zeit meines Lebens Kleingärtner. Nach dem frühen Tod meines Vaters habe ich mich aus dem Garten zurückgezogen. Ich glaube die Erinnerungen waren einfach zu schmerzhaft. Zwischenzeitlich habe ich mir immer wieder einen eigenen Garten gewünscht. Doch ich wollte es nicht erzwingen. Es sollte sich irgendwie ergeben.
Ende 2020 habe ich durch Zufall erfahren, dass ein Garten, nahe dem meiner Mutter, aufgegeben wird. Ich kannte diesen Garten aus meiner jüngsten Kindheit. Da war es der Garten vom besten Freund meines Vaters. Im Laufe der Jahrzehnte haben die Pächter mehrmals gewechselt und als ich ihn dann übernahm, war einiges zu tun. Doch schon nach wenigen Tagen habe ich gespürt, dass ich hier richtig bin.
Im März 2023 habe ich dann noch den Nachbargarten dazu gepachtet. Die Vorpächterin hatte ihn nur wenige Monate und ein Bautrupp hatte das gesamte Grundstück zerstört. Laube, Bäume, Sträucher, Hecken. Alles war abgerissen und Bauschutt mit Baggern in das Erdreich gedrückt worden. Das Grundstück drohte als wilde Müllhalde zu verkommen. Da habe ich es gepachtet, den Zaun zwischen den Gärten entfernt und erst einmal Wochen damit zugebracht den Müll (Glas, Kunststoff, Metall, Styropor, usw.) aus der Erde zu buddeln und die Fläche wieder einigermaßen zu begradigen. Anschließend habe ich mehrere Bäume, Säulenobst, Hecken aus Sanddorn, Weissdorn, Kornelkirschen, Hagebutten und zahlreiche Heilkräuter gepflanzt. Dazu noch eine große Totholzecke, Steinhaufen für Eidechsen und ein großes Insektenhotel. Und mittendrin Gemüsebeete. So konnte ich aus einem zerstörten Grundstück, ein blühendes, lebendes Paradies schaffen. Wahrscheinlich meine wertvollste Tat, die ich in diesem Leben vollbracht habe.
Ich muss sagen, die Bilder geben schon einen wunderschönen Eindruck von dem kleinen Paradies.
Wie beeinflusst Dich die Zeit, die Du im Garten verbringst, beim Schreibprozess?
Nichts beeinflusst mich mehr als mein Garten. Im zweiten Jahr war es soweit, dass ich ihn Abends nicht mehr verlassen wollte. Es war als hätten mich die Tiere und Pflanzen bei sich aufgenommen und zu einem Teil dieser kleinen grünen Welt gemacht. Dass solch eine Atmosphäre den Schreibprozess beeinflusst, dürfte unverkennbar sein. Gleichzeitig sind diese Gefühle manchmal so überwältigend, dass ich es kaum beschreiben kann.
Wie bist Du auf die Idee gekommen, ein Märchenbuch zu schreiben?
In den letzten Jahren hatte ich immer wieder mal ein kleines Märchen in der vorweihnachtlichen Zeit geschrieben und dieses dann als Video präsentiert. Als ich 2023 eine Geschichte schreiben wollte, konnte ich mich plötzlich vor Ideen kaum retten. Es begann mit einer Geschichte über Topinambur und einer kurzen Erwähnung der Wirkung von Wermutkraut. Und dann war es so, als wollten die Pflanzen und Tiere im Garten mir alle etwas erzählen. Selbst die Gartenzwerge waren sehr mitteilungsbedürftig. Und so schrieb ich ein kurzes Märchen nach dem nächsten, immer die Stimme des Gartens im Kopf. Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass dies meine Aufgabe sei. Den Menschen mit Märchen die Welt des Gartens näherzubringen.
Wie sind Deine musikalischen Pläne? Wird es ein zum Märchenbuch passendes Musik-Album geben?
Mittelfristig sind Jules und ich uns einig, dass wir als Die Mogeltrolle wieder Musik machen wollen. Wie und wann wir das umsetzen, steht noch nicht fest.
Yeah!
Musik, die sich auf mein Märchenbuch bezieht, sehe ich aktuell nicht. Ich kann mir kaum vorstellen ein Lied über Gemüse zu singen. 🙂 Davon abgesehen gibt es durchaus Elemente in dem Buch, die ich mir musikalisch vorstellen könnte.
Eine Frage, die in der heutigen Zeit aktueller denn je ist: Ist Dir politisches Engagement wichtig?
Ich finde politisches Engagement sehr wichtig. Aber es fällt mir zusehends schwerer eine Partei in ihrer Gesamtheit zu unterstützen. In einer Traumwelt des Friedens und der Einigkeit, bräuchten wir Politik in ihrer jetzigen Form vermutlich gar nicht. Aber trotz aller Fantasy und Träumerei, müssen wir bestehende Realitäten akzeptieren. Keiner von uns lebt im Zauberwald umgeben von Feen und Kobolden. Wir leben in einer modernen Welt deren Einfluss wir uns kaum entziehen können. Politik mag für viel Übel verantwortlich sein. Aber das ist für mich kein Grund alle Politiker über einen Kamm zu scheren. In den sozialen Netzwerken habe ich über Jahre hinweg viel Zeit aufgebracht, um meine Sichtweise der politischen Ereignisse darzulegen. Aber mitunter fühle ich mich dessen überdrüssig und hoffe, dass es andere gibt, die weiterhin für ein gesundes Politikverständnis kämpfen.
Was wünschst Du Dir für die Zukunft, privat oder gesellschaftlich?
Ich glaube, privat sollte Gesundheit immer der größte Wunsch sein. Das ist zumindest meiner. Gesellschaftlich wünsche ich mir, dass die Menschheit eines Tages einsieht, dass das Anhäufen von Besitz und das Streben nach Macht sinnlos sind. Wenn wir uns alle von diesen beiden Dingen freimachen könnten, gäbe es keinen Grund mehr, Kriege zu führen.
Und zum Schluss noch eine kleine Schnellfrage-Runde:
Was erdet Dich?
Ein krankes Tier das wieder gesundet. So ein Erlebnis steht über allem anderen.
Wer hat Dich schriftstellerisch beeinflusst?
Gegenwärtig die klassischen Autoren wie z.B. Gebrüder Grimm, Bechstein oder auch Hauff.
Wen bewunderst Du zur Zeit besonders?
Wolf-Dieter-Storl. Ich teile nicht alle seine gesellschaftlichen Ansichten (Thema Impfung, Böse Pharmalobby, usw.) aber ich bewundere seinen Werdegang, sein Wissen über Pflanzen und wie er dieses vermittelt.
Abseits von Deinen eigenen Büchern, was kannst Du gerade sehr empfehlen?
Das große Lexikon der Heilpflanzen von Andrew Chevallier. Für mich das Beste aus meiner rund 70 Buch starken Sammlung über Heilpflanzen.
Möchtest Du sonst noch etwas loswerden? Bist Du vielleicht mittlerweile „weiser“ geworden und möchtest diese Weisheit mit den geschätzten Lesenden teilen?
Am Ende des Tages sollte man zu jeder Entscheidung die man trifft, aus Überzeugung stehen können. Denn wenn man etwas ohne Überzeugung tut, ist man nicht man selbst.
Vielen Dank für Deine Zeit und die Freundlichkeit, mir Rede und Antwort gestanden zu haben.
Ich wünsche Dir noch eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Start ins hoffentlich gesunde neue Jahr! (Haha, ohne Jahreszahl könnten wir das hier nochmal 8 Jahre vertrödeln..)
Ich danke dir für die Gelegenheit meine Bücher und mich selbst wieder ein wenig in Erinnerung rufen zu dürfen. 🙂
Und nun noch ein kleiner Blick auf die Berrá Chroniken:
Die Berrá Chroniken 1 – 4
Band 1 – Blutlinie der Götter
Das Schicksal der Welt liegt in den Händen eines jungen Mannes, der noch nicht weiß, was für Kräfte in ihm ruhen. Beschützt von einer Gruppe Ordenskrieger, gejagt von den Dienern der Unterwelt und gesucht von treuen Gotteskindern muss er sich dem Schatten seines Erbes stellen und die Narben der Vergangenheit besiegen. “Blutlinie der Götter” ist der erste Band der Fantasy Reihe “Die Berrá Chroniken”. Altbekannte Wesen der Belletristik treffen hier auf noch nie da gewesene Kreaturen.
Absolute Leseempfehlung von mir!
Das Auge von Vinosal – Das fünfte Zeitalter – Band 1
Während zwischen den freien Völkern und den Heerscharen des Dunkelgottes ein blutiger Krieg auf Obaru wütet, kämpfen die Elfen auf ihrem Heimatkontinent ihre eigene Schlacht. Das Misstrauen zwischen den Hochelfen und den Schattenkindern war noch nie größer. Und ausgerechnet jetzt greift ein ehrgeiziger Kriegsfürst nach der Herrschaft über das Land. Um zu bekommen was er will schreckt er auch vor schwarzen Künsten nicht zurück. Die Allwissenden entsenden eine Gruppe von erfahrenen Kriegern um eine längst vergessene Quelle der Macht zu finden. Das Auge von Vinosal. Dies ist die Geschichte von Elynos, Lathivar, Insani und Melyna. Begleitet sie auf ihrer Reise durch verzauberte Wälder, alte Ruinen, anmutige Städte und verfluchte Länder. Lernt die Welt der Elfen von Berrá und deren Bewohner kennen. Listige Grünlingsfeen, kriegerische Eskenda, verschlagene Hexen und Kreaturen der Unterwelt erwarten euch. Erlebt den Auftakt eines neuen Zeitalters. “Das fünfte Zeitalter” ist eine eigenständige Romanreihe die sowohl während als auch nach den Bänden 1-4 der Berrá Chroniken spielt.
Die Saat der Elfen – Das fünfte Zeitalter – Band 2
Ich muss gestehen, dass ich diese beiden Bücher noch nicht komplett gelesen habe. Ich wollte immer ein Re-Read der Berrá-Chroniken machen und dann direkt im Anschluss die beiden Bücher lesen. Bisher kam ich nur noch nicht dazu. (Asche über mein Haupt..)
Kurzgeschichten aus Berrá
Die drei Kurzgeschichten:
In „Der TotenVERgräber“ erlebt man das Schicksal eines jungen Knaben, welcher aus der Sklaverei geflohen ist und ein neues Leben beginnen will. Innerhalb weniger Monate wandelt sich sein Schicksal und er erlebt zum ersten Mal all jene Dinge, die das Dasein eines jeden Menschen bereichern aber auch erschweren können. Freude, Trauer, Angst, Ehrfurcht, Geborgenheit und natürlich Liebe, formen aus dem ehemaligen Leibeigenen einen neuen Menschen.
„Meister aller Trolle“ ist die Geschichte eines Trolls welcher in Einsamkeit das Licht der Welt Berrá erblickt.
Auf der Suche nach einem Sinn in seinem Leben, trifft er Artgenossen aus fremden Landen, die ihn die Geschichten und Sitten seines Volkes lehren. Doch dieser Troll ist nicht geboren um zu folgen. Er wurde geboren um zu führen. Doch wohin? In eine ruhmreiche Zukunft oder in ein Verderben göttlichen Ausmaßes?
Dies ist die Vorgeschichte von „Blutlinie der Götter“ aus der Sicht des jungen Bockentalers Elrikh. Basierend auf einer Kurzgeschichte die der Autor 2008 im Radio vorlas wird hier erzählt wie Elrikh das Bockental verließ, um auf Reisen zu gehen und nach vielen kleinen Umwegen in jene Geschehnisse verwickelt wurde, die in den „Berrá Chroniken“ festgehalten wurden. Begleitet den gutherzigen Zimmermann auf seiner Reise über den Kontinent Obaru und erfahrt wie er dazu kam sich auf die Suche nach einem Menschen zu machen in dessen Blut die Macht liegt die Welt Berrá für immer ins Dunkel zu stürzen.
Die Radiolesung fand ich damals großartig! So wurde ich ein Fan der Geschichten aus Berrá.
Ich hoffe, meine kleine Vorstellung hat Euch gefallen und auf die Bücher von René Pöplow neugierig gemacht, falls Ihr sie nicht schon kennt.
Sobald ich das Märchenbuch mein Eigen nenne und darin gelesen habe, stelle ich es Euch vor. Ich kann mir aber vorstellen, dass es ein tolles Geschenk für Gartenfreund*innen und Märchenliebhaber*innen ist.
Übersetzung: Aus dem Italienischen von Judith Schwaab, Stefanie Römer
ISBN: 978-3-442-77071-7
Deutsche Erstausgabe
Originalverlag: Antonio Vallardi Editore
Die Autorin:
Laura Imai Messina wurde in Rom geboren. Mit dreiundzwanzig Jahren zog sie nach Japan. Ihr Studium an der University of Foreign Studies schloss sie mit dem Doktortitel ab, mittlerweile arbeitet sie als Dozentin an verschiedenen Universitäten. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Tokio. Ihr Roman »Die Telefonzelle am Ende der Welt« stand in Italien und Großbritannien wochenlang auf der Bestsellerliste und wurde in 25 Länder verkauft. Laura Imai Messinas Romane zählen zu den meistübersetzten italienischen Büchern weltweit.
Klappentext:
Eine Reise zur wahren Seele des Landes der aufgehenden Sonne: 72 philosophische, spirituelle, etymologische, persönliche Versuche die Faszination Japan in Worte zu fassen.
Die Lehren, die aus Japan kommen, sind auch im Westen aktueller denn je. Aber was genau macht den japanischen Geist aus?
72 Begriffe gibt es im Japanischen, um die Jahreszeiten zu beschreiben und das Jahr in Abschnitte zu gliedern, die alle fünf Tage die Gelegenheit zur Erneuerung und inneren Reflexion bieten.
So heißt etwa Harmonie auf Japanisch wa, aber wie alle japanischen Wörter beinhaltet es viel mehr: In Harmonie mit den Dingen zu sein, das bedeutet in Japan Schönheit, Freude und Gemeinsinn in den Mittelpunkt des Lebens zu stellen, durch kontinuierliche Arbeit an sich selbst, durch das Erlernen von Geduld, durch überlegtes Handeln und gelebtes Miteinander.
Ich habe das Buch beim Bloggerportal entdeckt und einfach mal angefragt. Ich habe nicht damit gerechnet, aber bekam doch ein Rezensionsexemplar zugesandt. Vielen Dank nochmal dafür an den Verlag. Meine Meinung beeinflusst dies allerdings nicht.
Das Buch ist über 400 Seiten stark und quillt nur so über vor faszinierenden Details und Informationen über Japan und die japanische Gesellschaft.
Die Autorin hat das Buch in 72 Kapitel eingeteilt, so wie die Japaner*innen das Jahr in 72 Jahreszeiten einteilen.
Der alte japanische Kalender teilt die vier Jahreszeiten eines Jahres in 24 sogenannte Perioden ein, die wiederum jeweils in drei Teile aufgeteilt sind, so dass am Ende 72 verschiedene Zeiten entstehen
Jedes Kapitel ist mit einem Begriff und dem dazugehörenden Schriftzeichen überschrieben. Diese 72 Begriffe werden dann in den unterschiedlich langen Kapiteln, teilweise sehr ausführlich erläutert und in einen passenden Kontext gesetzt.
Teilweise werden auch die Herkunft der Schriftzeichen und ihre Zusammensetzung erklärt. Dabei war es mir manchmal etwas langatmig geschrieben, an anderer Stelle fand ich es dann aber auch äußerst interessant und erhellend.
Die Autorin stellt auch Vergleiche zwischen japanischer und westlicher Denkweise an, was mich wünschen lässt, dass wir uns im Westen einfach manchmal mehr ein Beispiel an den japanischen Gepflogenheiten nehmen sollten. Wo kann man schon seine Tasche unbeachtet stehen lassen, um sich um die Bezahlung seiner Mahlzeit zu kümmern, und ohne befürchten zu müssen, bestohlen zu werden?
Die Philosophie und Poesie, die in diesem Buch steckt, hat mich berührt und fasziniert. Der Schreibstil der Autorin ist fesselnd und bildhaft. Die Liebe und Achtung, die sie für Japan und die Menschen empfindet, kann man auf jeder Seite spüren.
Ich empfehle das Buch allen Menschen, die eine Reise nach Japan planen, ob es nun eine Reise zum Vergnügen oder eine Geschäftsreise ist, ist dabei völlig unerheblich. Aber gerade Geschäftsleute können in diesem Buch vorab einige Verhaltensweisen erlernen, die den Umgang mit Japaner*innen und das Verständnis zueinander erleichtern können.
Fazit:
Das Buch sollte man weglegen, wenn man nur eine leichte Lektüre erwartet, denn das geballte Wissen in diesem Buch erfordert aufmerksames und konzentriertes Lesen.
Empfehlen kann ich das Buch allen, die sich für die japanische Kultur und Geschichte interessieren und sich generell tiefergehend mit Japan beschäftigen möchten.
Ich habe durch dieses Buch auf jeden Fall viel über Japan gelernt, das ich noch nicht wusste.
Allerdings habe ich mich auch gefragt, wie eine Kultur, die so viel Wert auf Harmonie legt und daran glaubt, dass alles miteinander verbunden ist, immer noch auf Walfang gehen kann.
Mehr Japan?
Unter diesem Link findet Ihr meine Rezension zum Buch Idol in Flammen.
Am 26.11. war ich im Kulturtreff Plantage bei einer Lesung von Mojdeh Mavaji. Begleitet wurde sie von Behdad, einem jungen Musiker, der passend zum Buch einige Lieder vorgetragen hat.
Die Autorin:
Mojdeh Mavaji wurde in Schiraz/Iran geboren und ist in der Hafenstadt Buschehr am Persischen Golf aufgewachsen. Mit 25 Jahren ist sie nach Deutschland emigriert und studierte Bauingenieurwesen an der Leibniz Universität Hannover.
Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder großgezogen.
Mojdeh Mavaji lebt und arbeitet in Hannover als pädagogische Mitarbeiterin in der Beratung von Menschen mit Migrationshintergrund. Sie ist Vorstandsmitglied des Autor:innenzentrums Hannover (e.V.).
Sie schreibt Deutsch und Persisch. Sie veröffentlichte ein Buch im Iran, schreibt Kurzgeschichten und für eine Zeitschriftenkolumne in Kanada, die regelmäßig online erscheint.
Das Geheimnis der Dattelpalmen ist ihre neueste Novelle.
Das Buch:
Das Geheimnis der Dattelpalmen
Format: Softcover
Bindung: Taschenbuch
Seitenzahl: 144 Seiten
ISBN: 978-3-758473-72-2
Verkaufspreis: 11,99€, BV 2411
Für die Edition Schwarz im Baltrum Verlag
Vorwort von Doris Schröder-Köpf
Klappentext:
Giessu verliebt sich in Er, einen gleichaltrigen Teenager. Aber für sie als Frau ist es peinlich ihre Liebe offen zu zeigen. Tarnen ist die beste Antwort auf Intoleranz. Die gesellschaftlichen Veränderungen der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts im Iran, bedingt durch die iranische Revolution, Islamisierung der Gesellschaft und den Krieg zwischen dem Iran und dem Irak, überschatten auch diese Liebe. Diese Liebesgeschichte reflektiert nicht nur diesen gesellschaftlichen Wandel, sondern auch die natürlichen Gegebenheiten der Hafenstadt Buschehr am persischen Golf mit ihren vielfältigen Dattelhainen, die nebeneinander seit vielen Jahrhunderten angelegt und in Frieden koexistieren. Giessus Liebe, die Traumatisierung durch die Kriegsgeschehnisse, die sozialen und politischen Veränderungen in einer geschlossenen religiösen Gesellschaft mit massiven Einschränkungen der Frauenrechte vermischen sich zu eigenartigen Ereignissen.
Nach einer kurzen Einführung durch Rabea vom Kulturtreff, las Mojdeh Mavaji einige Passagen aus ihrem Buch.
Dabei wechselte sie in der Erzählung zwischen den Jahren 1980 und 1983. Das Buch spielt im Iran nach der Revolution 1979 und während des Krieges mit dem Irak und beschreibt eindrücklich den Alltag und die Erfahrungen der Protagonist*innen.
In die Hintergrundgeschichte des Iran und seiner Bevölkerung ist die Liebesgeschichte von Giessu und Er eingebettet.
Die Autorin verwendet eine bildhafte und poetische Sprache, die die Handlung nahbar und bewegend macht.
Zwischendurch wurde von Behdad ein wunderschönes Lied in persischer/iranischer Sprache vorgetragen. Zum Abschluss sang er dann noch Don’t stop believing von Journey, das der junge Musiker als passend zum Buch ausgewählt hatte.
Uns Zuhörer*innen hat der Vortrag so gut gefallen, dass wir um eine Zugabe baten. Daraufhin suchte Behdad das Lieblingslied seines Vaters aus. Auch ein wunderschönes Lied in persischer Sprache. Anschließend hörten wir dann noch begeistert das erste iranische Lied.
Anschließend war noch Zeit für Gespräche und um das Buch zu kaufen und sich signieren zu lassen.
Ein sehr gelungener und schöner Abend.
Die Lieder:
Age Ye Rooz von Faramarz Aslani feat. Dariush
Behet Ghol Midam (I promise you) von Mohsen Yeganeh
Unter den Namen habe ich Euch die jeweiligen Webseiten der Buchhandlungen verlinkt.
Diese 12 Buchhandlungen haben gemeinsam den ersten Bookstore Crawl veranstaltet. Ich möchte Euch heute zeigen, in welche Buchhandlungen ich letzte Woche gegangen bin und was ich dort erlebt habe.
Ich finde es wichtig, unabhängige Buchhandlungen zu unterstützen, da ohne sie eine sehr große Vielfalt fehlen würde. Jede Buchhandlung ist auf ihre Weise schön und wichtig und verdient unsere Unterstützung. Vielleicht habe ich Euch ja mit diesem Beitrag neugierig darauf gemacht, welche kleinen Geschäfte es in Eurer Nähe gibt und die Ihr mal besuchen wollt.
Diese Buchhandlungen, Habe ich am 09.11. besucht
Ich liste die Buchhandlungen in der Reihenfolge meines Besuches auf:
annabee Buchladen
Erich W. Hartmann Buchhandlung
Bücherstube Leonie Konertz
Leuenhagen & Paris
Lindener Buchhandlung
In jeder Buchhandlung habe ich mir den Stempel oder Aufkleber geholt, damit ich am ausgeschriebenen Gewinnspiel teilnehmen konnte. Es galt, mindestens 3 Stempel zu erhalten, um ein Los für das Gewinnspiel zu bekommen. Jede weitere Buchhandlung bekam ein Extralos. Einsendeschluss eines Bildes der Stempel per Mail war am 10.11. Die E-Mail habe ich noch am Samstag Abend abgeschickt, damit ich es nicht vergesse.
Bilder der Buchhandlungen:
annabee
Annabee Buchladen
Bei Annabee konnte man ein Bookblinddate kaufen. Aber so ganz sprachen mich die Beschreibungen nicht an, so dass ich davon kein Buch kaufte.
Erich W. Hartmann
Erich W. Hartmann Buchhandlung
Hier bekam ich bei meinem Einkauf ein Notizbuch geschenkt, als Dank, dass ich beim Bookstore Crawl dabei war.
Bücherstube Leonie Konertz
Bücherstube Leonie Konertz
Diese Buchhandlung geht über mehrere Etagen und ich fand sie total gemütlich. Hier hätte ich noch stundenlang stöbern mögen.
Leuenhagen & Paris
Leuenhagen & Paris
Auch hier gibt es mehrere Etagen und unglaublich viele Bücher zu entdecken. Besonders cool fand ich den kleinen Minishop mit Kinderbüchern vor dem Geschäft.
Lindener Buchhandlung
Lindener Buchhandlung
In der Lindener Buchhandlung hätte ich um 16 Uhr noch ein Getränk zum Feierabend bekommen können, aber irgendwie hat sich das dann doch nicht ergeben. Vielleicht ein anderes Mal.
Noch ein paar Impressionen von unterwegs:
ZOB HannoverLister Platz„unterm Schwanz“bewegtes Interview einer neuen AttraktionDino-Reiten vor dem Ihmezentrum
Und was war noch?
Jetzt zeige ich Euch noch meine Ausbeute. Ich habe nicht nur jede Menge Flyer und Leseproben, sowie Verlagskataloge mitgenommen. Natürlich habe ich in jeder Buchhandlung auch jeweils ein Buch käuflich erworben. Ein Weihnachtsgeschenk war auch schon dabei.
Die Bücher stelle ich nach und nach noch einzeln vor. Hier einmal alles im Überblick:
Fazit:
Ich habe einen richtig tollen Tag gehabt. Im nächsten Jahr mache ich den Spaß gerne wieder mit und schaffe es dann hoffentlich, ein paar der anderen Buchhandlungen zu besuchen, für die es dieses Jahr leider nicht mehr zeitlich gereicht hat.
Ich liebe es einfach, gemütlich durch Buchhandlungen zu stöbern und mich einfach treiben zu lassen. Ganz ohne Zeitdruck und festen Plan.
Mein Stöberpass
Habt Ihr auch schon einen Bookstore Crawl mitgemacht?
Heute möchte ich Euch einen Überblick über meinen Leseplan für mein Lesejahr 2024 verschaffen und Euch berichten, welche Bücher ich innerhalb der letzten 9 Monate gelesen habe und welche Bücher noch nicht gelesen sind.
Schaut gerne in meinen Bericht von Silvester rein, wenn Ihr noch einmal sehen wollt, wie meine ambitionierte Planung aussah.
Hier noch einmal das Bild aller Bücher, die ich dieses Jahr lesen wollte:
Diese beiden Bücher sind für Buddyreads mit Mo reserviert:
Da kann ich auf jeden Fall vermelden, dass wir noch nicht mal die Leseabschnitte eingeteilt, geschweige denn einen Starttermin vereinbart haben.
Aber welche Bücher habe ich denn jetzt gelesen und wie haben sie mir gefallen?
Von meinen geplanten 25 Büchern habe ich tatsächlich bereits 16 (!) Bücher gelesen. Einige der Bücher fand ich richtig gut, einige lesenswert, andere waren ok. Es war aber kein Flop dabei, was ja auch nicht die Regel ist.
Wenn Ihr mir auf Instagram folgt, dann habt Ihr sicher mitbekommen, wenn mich eins der Bücher so richtig begeistert hat. Iron Widow ist eines davon. Ich habe mich damit aus meiner Komfortzone gewagt und es auf Englisch gelesen. Band 2 kommt im Dezember als Taschenbuch und auch das werde ich wieder auf Englisch lesen. Meine Freundin hat mir das Buch bereits zum Geburtstag geschenkt. Also sie hat mir die Bestellbestätigung der Vorbestellung geschickt. Und da ich es auch schon vorbestellt hatte, habe ich meine Vorbestellung wieder storniert. Band 1 war auch schon ein Geschenk meiner Freundin, weil sie selbst so begeistert davon war. Sie hat es, statt es mir nur zu empfehlen einfach direkt gekauft, als wir gemeinsam in der Buchhandlung Graff in Braunschweig stöberten. Ich möchte mich nicht beschweren.. 😉
Und welches sind die noch ungelesenen Bücher?
Das Jahr hat jetzt noch drei Monate und ich möchte gerne noch das eine oder andere Buch bis zum Jahresende lesen.
Die Rache-Reihe von Andreas Gruber möchte ich auf jeden Fall am Stück lesen. Und da mir noch Band 4, Rachefrühling, fehlt, fang ich mit der Reihe wahrscheinlich nicht so bald an.
Die übrigen Bücher sind alles Einzelbände. Die könnte ich noch schaffen.
Ich werde natürlich berichten, welches der Bücher auf meinem Leseplan für 2025 landen wird.
Vor allem hoffe ich ja, dass ich die beiden Buddyreads nicht mehr ganz so lange „vor mir herschieben muss“. Aber da muss ich natürlich auf mein Buddy Mo Rücksicht nehmen. Und da es nicht unbedingt die schlanksten Exemplare sind, könnte das noch dauern..
Bleibt mir treu und ich halte Euch auf dem Laufenden.. Spätestens, wenn ich Euch von meinem gesamten Lesejahr berichte!