Rezension: Mord im Mausoleum

Cover Rezension

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Infos:

  • Reihe: Morden ohne Sorgen
  • Ein Potsdam-Provinz-Krimi, Teil 6
  • Autor: Andreas K. Buchholz
  • Verlag: beThrilled
  • 159 Seiten, E-Book
  • ISBN: 978-3-7517-5663-1
  • Erscheinung: 01.11.2025
Auf einem Friedhof, Blick über eine Wiese mit Urnengräbern und einer Abstellfläche für Blumen, Kränze und Deko. Es ist Herbst.
Im Vordergrund ist ein E-Reader zu sehen, auf dem das Cover des Buches abgebildet ist. Vor einer Friedhofszene steht ein Zwergdackel mit einem blutigen Handschuh im Maul.
Link zum Buch

Klappentext:

Ein verschwundener Sarg, ein dunkles Ritual – und ein Dackel mit Spürsinn

Was als entspannter Sonntagsspaziergang begann, endet für Lokalreporter Frederik Loebell und seinen treuen Zwergdackel Wilhelm mit einem mysteriösen Fund: In der Familiengruft der Kallbachs liegt eine ermordete junge Frau in schwarzer Ritualkleidung. Und damit nicht genug: Der Sarg, der dort eigentlich ruhen sollte, taucht zeitgleich in einem anderen Mausoleum auf …

Was verbindet die beiden Toten miteinander? Und was weiß der bleiche Riese mit dem schwarzen Mantel, der Loebell beinahe über den Haufen rennt?

Zwischen nebligen Friedhöfen, nächtlichen Zeremonien und exzentrischen Verdächtigen taucht das Potsdamer Ermittlerteam in einen Fall ein, der so düster ist wie der Brandenburger Herbst – und dabei so schrullig wie immer.

Wunderbar schräg und charmant makaber – der sechste Cosy-Krimi aus der Provinz-Reihe »Morden ohne Sorgen« mit Reporter Frederik Loebell und Dackel Wilhelm.

beTHRILLED – mörderisch gute Unterhaltung.

Meine Meinung:

Auch diesmal durfte ich das Buch als Rezensionsexemplar lesen. Für mich mit der bisher beste Teil der Reihe. Die Entwicklung der Charaktere ist spürbar und die Dynamik zwischen ihnen macht sie sehr nahbar.

In Band 6 geht es etwas düsterer zu. Das passt prima zur Jahreszeit im November. Die teilweise leicht morbide Stimmung wird durch den mittlerweile gut bekannten Humor des Autors allerdings auch aufgelockert. Der Fall ist diesmal ganz schön verzwickt und ich hatte zwar eine Ahnung, wer als Täter (oder Täterin?) in Frage kommen könnte, aber lag doch am Ende (wieder) daneben. Allerdings macht es mir jedes mal viel Spaß mit zu rätseln.

Es lohnt sich, aufmerksam zu lesen und auch auf die kleinen Dinge und leisen Momente zu achten. Zusammen mit den skurrilen Erlebnissen, humorvollen Dialogen und der bildhaften und fesselnden Schreibweise ist dieser Roman wieder ein bunter Strauß unterhaltsamer Cosy Crime.

Mir hat so vieles an diesem Band der Reihe gefallen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Aber superwitzig fand ich unter anderem die Geschichte mit der Notizen-App, die Loebell hier erstmals nutzt, um alle Spuren und Hinweise festzuhalten.

Und der Star der Reihe ist natürlich auch wieder mit von der Partie. Ohne Zwergdackel Wilhelm (seit wann nennt Loebell ihn eigentlich Willi?!) wären die Geschichten nur halb so gut.

Wie schon bei den Vorgängern, wird am Ende wieder das Thema der Fortsetzung angeteasert, was die Vorfreude und die Spannung steigert.

Es wäre auch möglich, die Bände einzeln und ohne Vorkenntnis zu lesen, aber dann verpasst man möglicherweise zu viel Hintergrundwissen und einige der Pointen zünden dann wahrscheinlich auch nicht richtig.

Fazit:

Temporeich, fesselnd und humorvoll. Wieder eine große Lese-Empfehlung von mir!

Die Bücher der Reihe:

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