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Rezension: Der kleine Strickladen in den Highlands

Ein Feel-Good-Roman, der zum Wollkauf verführt.
Ich habe ihn gerne gelesen.

Infos:

  • Autorin: Susanne Oswald
  • Taschenbuch
  • 332 Seiten
  • Mira Taschenbuch bei Harper Collins

Klappentext:

Schottland im Herbst, ein altes Fotoalbum, Familiengeheimnisse und die große Liebe

Eisige Winde fegen über den Loch Lomond, und die Hügel der Highlands glühen in den Farben des Herbstes. Erst seit Kurzem weiß Maighread, dass in dieser zauberhaften Landschaft ihre Wurzeln liegen, denn hier lebt ihre Großmutter. Vielleicht ist ein Ausflug in die Vergangenheit ihrer Familie genau die Ablenkung, die sie nach der Trennung von ihrem Freund braucht. Allerdings ist Maighreads Großmutter vorerst alles andere als begeistert vom Auftauchen ihrer Enkelin. Aber Maighread hat genug zu tun, schließlich hat der gemütliche Wollladen in dem kleinen Ort am Loch Lomond ihren heimlichen Traum von solch einem Strickparadies geweckt. Vielleicht ist es genau diese Leidenschaft für das Handarbeiten, die Maighread und ihre Großmutter näher zusammenbringt.

»Herzerwärmend und unterhaltsam.« The Knitter

Meine Meinung:

Ich finde die Geschichte ganz zauberhaft!

Das Buch wird aus der Sicht von drei Protagonisten erzählt: Maighread, ihrer Großmutter Elisabeth und Joshua.

Den Hauptanteil hat dabei Maighread, die nach einer Trennung bei ihrer Mutter unterkriecht, um ihre seelischen Wunden zu lecken und dort zum ersten Mal von ihren Großeltern erfährt und sich dann auf den Weg macht, um sie kennen zu lernen. Ich hätte gerne ein paar Kapitel mehr aus der Sicht von Elisabeth und Joshua gelesen, vor allem zum Ende hin, als sich die Ereignisse überstürzen und auf das Finale zuspitzen.

Vor allem Joshuas Sicht fände ich zum Ende noch spannend. Aber ich kann auch verstehen, dass die Autorin zum Schluss sehr auf die Hauptprotagonistin fokussiert ist und die Gedanken und Gefühle von Maighread in den Mittelpunkt stellt.
Aber die Sicht von Joshua hätte die Dramatik am Ende vielleicht auch noch etwas gesteigert. Das hat mir doch etwas gefehlt. Dies ist allerdings nur meine persönliche Meinung. (Ich stehe halt darauf, wenn liebende Männer „leiden“ in Buch und Film..)

Ansonsten gibt es keinen Grund, dieses Buch nicht zu lesen. Es ist wundervoll geschrieben, mit sympathischen Charakteren, flauschigen Schafen, weicher Wolle und viel Charme! Ein zauberhafter Roman mit Herz und dem Fazit, dass man mit seiner Familie reden muss, um Missverständnissen vorzubeugen.

Das Buch hat mir kurzweilige Unterhaltung geboten und mich in die Highlands entführt. Obwohl ich Schottland nur aus Filmen kenne, konnte ich mir die Schauplätze sehr gut vorstellen, da die Sprache bildhaft ist.

Am Ende des Buches gibt es ein paar Strickanleitungen, die ich allerdings wohl nicht ausprobieren werde, da meine Fähigkeiten leider nicht ausreichen, um Muster zu stricken, geschweige denn überhaupt Strickanleitungen zu lesen.. Aber ich habe jetzt richtig Lust, mir einen kuscheligen Seelenwärmer zu stricken.

Jetzt muss ich noch eine Warnung aussprechen! Wenn ihr gerne ab und zu häkelt oder strickt, dann lest das Buch bloß nicht. Es verführt euch! Ich habe mir bereits einige Wollknäuel bestellt.. 

Hinweis:

Die Fortsetzung wurde vom Verlag bereits angekündigt und kann vorbestellt werden. Der Titel lautet: Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands (Link zum Buch).

Das Buch werde ich auf jeden Fall auch lesen!

Eine weitere Rezension findet Ihr in Frau Frühlings Buchwunderland.

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