Rabiata und das gedichtete Wort


Diese Zeilen stammen aus meiner eigenen Feder.

Du

Ich sitze am Fenster und denke an dich.
Doch du siehst mich nicht.
Ich liege im Bett und träume von dir.
Doch du weißt es nicht.
Denkst du an mich?
Träumst du von mir?
Hoffentlich!

-*

Ein kurzes Liebesgedicht

Liebe ist, den grössten Berg erklimmen,
das tiefste Meer durchschwimmen,
die schwersten Stürme überwinden,
um zueinander zu finden…

-*

Sommernachtsalptraum oder Die Kraft der Liebe

(Eine Weise im Konjunktiv)

Wär‘ ich von Monstern eingekreist, die wollten mich zerfleischen,
dann könnte ich beim besten Willen nicht entweichen.
Und käm‘ mein Freund, dann würd‘ ich ganz laut schreien:
„Komm her, mein Freund, du musst mich doch befreien.“
Er würde mit den Monstern kämpfen, und ihre Mordlust ganz schnell dämpfen.
Dann säßen wir im grünen Sommergras, und sagten beide ganz erleichtert:“ Das war mal was!“
Ich würde sagen:“ Du rettetest mir das Leben. Was kann ich dir dafür geben?“
„Es reicht mir“, spräch er, „deine Liebe,
die allein gibt mir Kraft für neue Hiebe!“

Und die Moral von der Geschichte heißt:
Bist du von Monstern eingekreist,
dann rufe mit aller Kraft der Liebe
deine Freunde, und den Monstern setzt es Hiebe!