Messebericht 1: Leipziger Buchmesse

Messegelände Leipzig am Abend mit der beleuchteten Glashalle

Heute berichte ich von meinem Besuch bei der Buchmesse in Leipzig.

Eigentlich wollte ich alle Messetage in einen Bericht packen, aber es gibt wieder viel zu viel zu erzählen und vor allem viel zu viele Fotos zu zeigen.

In diesem Messebericht geht es um die Anreise und den ersten Messetag am 19.03.2026.

Also fange ich mal mit Tag 1 an. Hana, wie die Koreaner sagen.

Übrigens findet Ihr die Berichte von meinem Messebuddy längst in ihrem Blog Mo und die Macht der Buchstaben: Link.

Anreise:

Wie schon letztes Jahr erfolgreich getestet, haben wir die Anreise bereits am Mittwoch gemeistert, um entspannter in den ersten Messetag zu starten. Diesmal machten wir eine kurze Pause an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze bei Helmstedt. Ich kann dort einen Besuch des Geländes des alten Grenzübergangs Marienborn empfehlen. Die ehemaligen Gebäude und das erhaltene Gelände lassen das Ausmaß des Ganzen erahnen. Wir haben aber nach unserem kurzen Stopp die Fahrt fortgesetzt, ohne einen Rundgang zu machen. Als Kind bin ich öfter mit meinen Eltern über die Grenze in die DDR gefahren. Ich habe es damals also noch in voller „Pracht“ erlebt.

Das Hotel:

Wir haben bisher jedes Jahr in einem anderen Hotel genächtigt und sind unserer Tradition treu geblieben. Also haben wir wieder einmal ein neues Hotel kennengelernt. Zunächst habe ich mich sehr willkommen gefühlt, aber mein Messebuddy war ein wenig schockiert, als ich mich freundlich vor dem Herrn am Empfang verneigte. Diese Begrüßung habe ich in den ganzen vier Tagen beibehalten und mich köstlich amüsiert.

Direkt hinter der Eingangstür steht eine bunte Figur, die sich freundlich lächelnd vorbeugt.

Auch das übrige Personal war immer sehr freundlich. Der Gesamteindruck vom Hotel war durchaus positiv, auch wenn wir die Größe des Zimmers für 2 Personen etwas beengt fanden. Nennen wir es liebevoll Schuhkarton..

Um die Koffer auszupacken, war nicht genug Platz. Aber wir konnten sehr gut aus den Koffern leben..

Dafür war an der Sauberkeit und dem Frühstück nichts auszusetzen. Wir haben uns angewöhnt, morgens ausgiebig zu frühstücken, um ausreichend Energie für den Tag zu tanken.

Der freie Blick in gegenüberliegende Zimmer hatte den lustigen Effekt, dass man sich abends quer über den Hof zuwinken konnte. (Also beim Umziehen entweder Licht aus oder Vorhänge schließen!) 😉

Nach dem obligatorischen Einkauf am Nachmittag und einem Abendessen bei unserem asiatischen Lieblingsimbiss gingen wir voller Vorfreude auf den ersten Messetag schlafen. Ich hatte eine relativ erholsame Nacht. Aber Mo konnte leider überhaupt nicht gut schlafen, da sie ein Gefälle in ihrer Matratze spürte. Am Morgen gingen wir auf die Suche und fanden den Grund schnell. Am Kopfende fehlte eine der Rollen unter dem Bettgestell, so dass das Bett tatsächlich in Schieflage stand. Kurzerhand drehten wir das Gestell um und die nächsten Nächte konnte Mo viel besser schlafen. Falls ihr mal Innenarchitektinnen braucht, meldet Euch bei uns.. 😉

Messetag 1:

Ich hatte beruflich eine ziemlich stressige Zeit hinter mir und keine Energie aufgebracht, große Pläne für meinen Messebesuch zu erstellen. Also war mein Vorhaben, jeden Tag spontan anzugehen. Dabei orientierte ich mich an der Planung meines Messebuddys. Wenn sie in einem Termin war, stromerte ich ohne besondere Ziele durch die Hallen und fand mich jeweils an den vorher abgemachten Treffpunkten ein, wenn Mos Termine zu ende waren.

Bloggertreffen Kiwi-Verlag

Am ersten Tag gingen wir zunächst zusammen zum Bloggertreffen vom Kiwi-Verlag, bei dem das Buch Spielverderberin von Marie Menke im Mittelpunkt stand. Die Autorin hatte ihre Lektorin dabei und beide sprachen total fesselnd von der wirklich interessanten Entstehung des Romans. Außerdem hatte ich das Glück beim Bingospielen eine Tüte mit Studentenfutter zu gewinnen.

Das hat total Spaß gemacht und ich freue mich schon darauf, das Buch bald zu lesen. Denn das hört sich absolut klasse an. Auch bei der Fotosession nach der Signierstunde hatten wir eine Menge Spaß.

Nach der Buchvorstellung hatten wir genug Zeit, um entspannt durch die Hallen 2 und 4 zu schlendern. Während Mo dann in ihren nächsten Terminen war (lest dazu unbedingt ihren Bericht!), erkundete ich die Mangahalle, die wie immer in Halle 1 untergebracht war. Besonders die vielen kleinen Künstler*innenstände haben es mir angetan.

Ich geriet in einen kleinen Kaufrausch und kaufte mir unter anderem einige Socken und entdeckte ein Sailor Brot, das natürlich auch mit musste. Dem Herrn an dem Stand habe ich erstmal Yay!There empfohlen. Er hatte gesehen, dass ich Bloggerin bin und fragte, welches Buch ich aktuell empfehlen könnte. (Am nächsten Tag brachte ich ihm einen Flyer vom Hörbuch, den ich von Sonja Rüther bekommen hatte.)

Dann sammelte ich Mo wieder ein und wir verbrachten den restlichen Nachmittag in Halle 3, wo die vielen verschiedenen Stände mit tollen Buchpräsentationen meine Wunschliste anwachsen ließen..

Abendessen:

Am Abend waren wir noch mit Charlotte Charonne verabredet. Wir holten sie in ihrem Hotel ab, das ein wenig außerhalb lag, und fuhren dann gemeinsam in die Leipziger Innenstadt, wo wir in einem vietnamesischen Restaurant richtig leckeres Essen und köstliche Getränke bekamen. Wir hatten zum Glück reserviert, denn das Restaurant war zu recht richtig gut besucht. Charlotte erzählte uns von ihrem spannenden Leben, das sie teilweise in Thailand und China verbracht hat, und welchen Kulturschock sie erlebte, als sie wieder nach Deutschland zurück kam. Da ihre Kinder hauptsächlich in Asien die Schulen besuchten, ist ihre Hauptsprache auch gar nicht Deutsch. Das finde ich so faszinierend. Wir hätten uns noch stundenlang unterhalten können, aber irgendwann musste jede von uns ins Bett, um für den 2. Messetag Kraft zu sammeln.

Link zu meinen Buchmesse-Berichten 2026:

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert