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Lesekreis – Gedicht

Das Lesekreis-Treffen im Dezember war wieder eine kleine Weihnachtsfeier mit Wichtelgeschenken und leckerem Essen.

Außerdem hat eine der Damen ein selbst geschriebenes Gedicht vorgetragen, das bei uns anderen große Begeisterung ausgelöst hat.

Es werden zwar nicht alle Bücher aufgezählt, die wir bereits gelesen haben, aber es gibt einen schönen kleinen Querschnitt der bisherigen Themen.

Sämtliche Rechte daran liegen bei der Urheberin, die mir freundlicherweise gestattet hat, das Gedicht hier zu veröffentlichen.

Der Trafikant – da fing es an,
Das erste Buch, von dem man sagen kann
Genauso muss es weiter geh‘n
Doch warten wir´s ab, viel ist gescheh‘n.

Ich weiß nicht, ob ich genau sagen kann,
Zur Fron wird manch ein Roman.
So manches Buch erschien uns so
Und nachher waren fast alle froh
Dass jeder einmal denken kann,
Wann fängt endlich die Spannung an.

Nicht verzagen, heißt die Devise,
Wir sind schließlich nicht auf ´ner Liegewiese.

Es folgte das Buch vom Tulpenfieber,
(ich sag euch allen, heute leben wir lieber)
Doch zu den Tulpen in Amsterdam
Denkt man, das geht uns doch nichts an.
Liebe, Macht, Betrug und Intrigen!

Jetzt aber lass ich die Vergangenheit liegen
Und wende mich dem Fokus zu,
Der ließ mich lange nicht in Ruh.
In ihm geschah, was uns geschehen kann,
Mit Kleinigkeiten fängt es an
Und die Ausgrenzung in der heutigen Zeit
Ist fast schon wieder genauso weit!

Die grauen Seelen in einem anderen Buch
Im Schatten des Krieges ist es ein Versuch
Die Tiefe der Menschen zu ergründen
Mit Lug und Betrug und vielerlei Sünden.

Jetzt weiter zu aktuellem Geschehen
Wobei man darf nicht vergessen zu sehen,
Die Hauptstadt ist eine lange Geschichte
So wie die Wirklichkeit … also gefüllt mit Dichte
Ein Tier, ja, ein Schwein kreuzt jedermanns Weg
Es zu erblicken, fast ein Privileg.

Und auch in einem weiteren Buch
Verbreitet ein Nilpferd seinen leisen Geruch
Der Mensch und das Tier, sie gehören zusammen
Auch wenn sie`s am Ende dann doch nicht kamen

Doch eben das Tier spielt oft eine Rolle
Und das Ende desselben, das ist ja das Tolle
Wird Der Pfau – wir konnten es früh schon erraten
Zum Schluss für den Menschen zum Gänsebraten.

Aber jetzt ist genug von Erinnerungen
Ich meine, alle Lesungen sind uns gelungen
Ob jeder ein Buch wirklich findet Klasse
Genau das unterscheidet uns von der Masse

Jeder soll und darf seine Meinung sagen!
Keiner sollte es darum wagen
Kritik zu üben an unserem Tun
Nun denn, dies lassen wir jetzt ruhen
Und freuen uns auf weitere Geschichten.
Und ich hör jetzt auf mit meinem Dichten.

Zum Schluss noch ein Wort, und das ist wichtig,
Wir feiern und freuen uns, denn das ist richtig.

Ich wünsche euch allen eine frohe Zeit
Denn Weihnachten ist ja auch nicht mehr weit
Und im neuen Jahr, da freuen wir uns drauf
Schlagen wir wieder viele gute Bücher auf.

Copyright: Brigitte S.

2 Antworten auf „Lesekreis – Gedicht“

Liebe Rabi,

das ist ja schön, dass sich der Lesekreis so toll entwickelt hat und es so Kreativ bei euch ist. Das Gedicht ist toll.
Viel Freude dir weiterhin in dieser Illustrenrunde.

Liebe Grüße,
Mo

Ja, ich war auch ganz überrascht, welche kreativen Köpfe es sind.
Vor allem wurde das Gedicht von der Brigitte auch so genial vorgetragen.
Ich hätte es mehr oder weniger „platt herunter gelesen“, aber sie hat
den Text mit so viel Leben gefüllt!

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