Kategorie: Rezension

  • Rezension: Kalt wie Eis von Felix Münter

    Rezension: Kalt wie Eis von Felix Münter

    Klappentext:

    Die Küstenstadt Zitrabyt am eisigen Firnmeer wird seit Anbeginn der Zeit von unzähligen Zwergenclans friedlich bevölkert. Nun deutet sich jedoch eine Verwerfung des Status Quo an: Das Gerücht über die Sichtung großer Walflotten vor den Küsten löst – in der Hoffnung auf reiche Beute – ein regelrechtes Wettrennen aus. In der Hoffnung, sich einen Vorteil und mehr Einfluss sichern zu können, setzen die Clans ihre Flotten in Bewegung.
    Bald schon gibt es Berichte, dass diese untereinander in Konflikt geraten: Im Kampf um die besten Jagdgründe attackieren sie sich gegenseitig, versenken und kapern mitunter. Die Hafenmeisterin und Friedenswahrerin Vychoda hat die Vermutung, dass der Streit bewusst geschürt wird. Da sie als Parteiische wenig ausrichten kann, wendet sie sich an einen alten Freund: den Gnom Baro. Zusammen mit seiner Leibwächterin Marca soll er Beweise für Vychodas Vermutung sammeln …

    Ein neues Abenteuer aus Lorakis, der fantastischen Welt des preisgekrönten Rollenspiels Splittermond!

    Meine Meinung:

    Kalt wie Eis von Felix Münter ist ein klassisches Fantasy-Abenteuer. Dabei bewegen sich die Helden in einem vorgegebenen Rahmen, der den Autor bei der Entwicklung der Charaktere und Handlungen ein wenig eingeschränkt haben dürfte, denn die Geschichte spielt in der Welt Lorakis, die Teil der Pen & Paper Rollenspielwelt Splittermond ist. Man braucht aber keine Vorkenntnisse zur Spielwelt mitbringen, um der Geschichte folgen zu können.  Das Buch ist sehr gut für Einsteiger geeignet, da die Zahl der fremdartigen Wesen überschaubar bleibt. Am Ende des Buches werden die Begriffe und Bewohner von Lorakis und der Aufbau und die Geschichte der Welt zusätzlich erläutert.

    Die Handlung spielt sich hauptsächlich in der Zwergenstadt Zitrabyt ab und dreht sich um die verschiedenen Zwergensippen und ihre Konflikte untereinander. Dabei begleitet der Leser den Gnom Baro, die Vargin (Wolfsmenschenfrau) Marca und die Gletscherzwergin Yalia, die versuchen zu klären, wer hinter den Anschlägen auf die Fischerboote der verschiedenen Sippen steckt.

    Hier fand ich den Klappentext etwas irreführend, da ich ein wenig andere Erwartungen an den Inhalt hatte, die nicht in diesem Sinne erfüllt wurden. In meiner Vorstellung würde im Buch eine große Fischfangflotte in See stechen und sich ein großer Teil der Handlung vielleicht auf See abspielen. Es gibt zwar auch einige spannende Szenen mit Schiffen, aber diese spielen teilweise sogar im Hafenbecken.

    Dennoch hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Ein wenig hat mich die Geschichte an die Abenteuer der Halblingsdame Lupina von Alexander Bálly erinnert. Auch hier gibt es einige humorvolle Anspielungen und die Protagonistin versucht als Außenseiterin kriminelle Machenschaften aufzudecken.

    Der Ablauf ist chronologisch und es gibt einige überraschende Wendungen, dabei ist es für mich nicht wichtig, dass es eine ständig steigende Spannungskurve gibt. Ich mag es ganz gerne, wenn es zwischendurch etwas ruhiger zu geht in Fantasywelten. Dann geschehen manche Dinge umso überraschender.

    Dieses Abenteuer ist abwechslungsreich, flüssig lesbar und bildhaft geschrieben. Ich mag den Schreibstil von Felix Münter sehr und ich habe mich sehr gefreut, als mir ein Buch für die Leserunde bei Lovelybooks zur Verfügung gestellt wurde. Dies hat allerdings meine Meinung nicht beeinflusst.

    Kalt wie Eis ist auf jeden Fall für Fans von Rollenspielen oder Leser von Terry Pratchett oder Tolkien geeignet.

  • Rezension: I’ve been looking for Frieden von Maik Brüggemeyer

    Rezension: I’ve been looking for Frieden von Maik Brüggemeyer

    Klappentext:

    Wo waren Sie, als David Hasselhoff die Mauer niedergesungen hat?
    Popsongs erzählen Geschichten: von der ersten Liebe, dem ersten Rausch und der ersten eigenen Wohnung. Und manchmal auch die Geschichte eines ganzen Landes und seiner Bewohner, ihrer Ängste und Sehnsüchte. Maik Brüggemeyer hat zehn Songs ausgewählt, in denen sich die wichtigsten Momente der deutschen Geschichte spiegeln. Sie erzählen von der Italiensehnsucht der Fünfzigerjahre über die 99 Luftballons des Kalten Krieges bis hin zu der sommermärchenhaften Erkenntnis, dass dieser Weg wohl kein leichter sein wird. Und damit zugleich von Schuld und Rebellion, Tanz und harter Arbeit, Terror und einer friedlichen Revolution.
    Und um diese Lieder wird es gehen: Rudi Schuricke, »Capri-Fischer«; Franz Josef Degenhardt, »Deutscher Sonntag«; Can, »Father Cannot Yell«; Nena, »99 Luftballons«; David Hasselhoff, »I’ve Been Looking For Freedom«; Marusha, »Over The Rainbow«; Rammstein, »Links, 2, 3, 4«; Xavier Naidoo, »Dieser Weg«; und Balbina, »Nichtstun«.

    »Über Pop gleichzeitig klug und witzig zu schreiben, hat in Deutschland keine lange Tradition. Maik Brüggemeyer beherrscht diese Kunst. Bitte mehr davon.«

    Tagesspiegel (12. Dezember 2018)

    Link zum Buch

    Meine Meinung:

    Der Autor versucht, anhand von 10 Liedern, die deutsche Geschichte einzuordnen und zu kommentieren. Dabei erwähnt er auch weitere Künstler und Lieder, die zu der jeweiligen Zeit populär waren und versuchten, die Stimmung im Land widerzuspiegeln.
    Auch den Einfluss der verschiedenen Lieder und Künstler aufeinander wird dabei nicht unerwähnt gelassen.
    Hin und wieder springt der Autor dabei scheinbar willkürlich zwischen den Jahren und Jahrzehnten hin und her, um Zusammenhänge zu erläutern. Mir persönlich war das teilweise etwas zu ungeordnet und nicht leicht, dem zu folgen.

    Mir hätte es auch gefallen, wenn es zum Buch einen Datenträger mit den genannten Liedern gegeben hätte. So blieb mir nur die Internetsuche, um die mir unbekannten Stücke anzuhören.

    Auf jeden Fall ist das Buch sehr interessant, auch wenn ich einige Lieder und Interpreten vermisst habe. So werden die Die Toten Hosen und die Die Ärzte nicht mal erwähnt, als es um die Punk-Zeit geht, oder die Zeit in den 90ern, als wieder rechte Gewalt ausbrach. Ich finde es in diesem Zusammenhang erwähnenswert, dass diese und viele weitere Bands ganz klar Position bezogen haben.

    Gefallen haben mir die persönlichen Bezüge zum Leben und den Erfahrungen des Autoren und seiner Familie.
    Es ist ein lesenswertes Sachbuch, das sich der deutschen Geschichte mal von einer anderen Seite nähert.
    Eine musikalische Geschichtsstunde, interessant und wissenswert, stellenweise auch humorvoll.

  • Rezension: Der Dämon und das Bauernmädchen von Doris E. M. Bulenda

    Rezension: Der Dämon und das Bauernmädchen von Doris E. M. Bulenda

    Klappentext:

    »Ich werde ein Engerl für euch rufen. Das wird über euch wachen, wenn ihr beieinanderliegt. Und den Samen vom Hans in die Agnes pflanzen. Dann wird das hübsche Mädchen bald guter Hoffnung sein.« Mit einem Kind wollen das junge Bauernmädchen und ihr Geliebter ihre Heirat erzwingen. Aber die Beschwörung geht schief, ein dunkler Dämon erscheint und entführt Agnes in seine Welt. Doch statt Angst und Schrecken erfährt Agnes ein wildes Feuerwerk der Leidenschaft, denn ihr dämonischer Gebieter ist ein wahrer Meister des Liebesspiels. Mit dem festen Vorsatz, das Bauernmädchen für sich zu gewinnen, greift er zu allen Tricks der lustvollen Verführung, wobei ihm seine ausgeprägte dämonische Anatomie zugutekommt.
    Ihrem Dämon hoffnungslos verfallen, entschließt sich Agnes, selbst zur Verfluchten zu werden, da ihr menschlicher Körper zu schwach ist, um dämonische Begierden in all ihrer Kraft zu erleben.
    Zu ihrem großen Glück findet die oberste Dämonin ein erotisches Interesse an Agnes und führt sie in das sinnliche Liebesspiel mit all seinen lustvollen Ritualen ein.
    Doch noch muss das Mädchen zurückkehren in die menschliche Welt, in der schreckliche Gefahren, aber auch heiße Versuchungen lauern

    Meine Meinung:

    Mir wurde das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. Dafür möchte ich nochmals danken. Meine Meinung beeinflusst dies allerdings nicht.

    Mich hatte das Cover und der Klappentext angesprochen und ich wollte gerne wissen, ob mir die Geschichte auch so gut gefällt. Auf dem Cover küssen sich eine Frau und ein Mann. Soll der Mann Hans, den ersten Freund von Agnes, darstellen, ist das absolut misslungen, da dieser als leicht bucklig und schief gewachsen beschrieben wird. Falls allerdings der Dämon gemeint ist, trifft auch das die Beschreibungen nicht. Und den Dämon hätte ich gerne als Coverfigur gesehen. Der Rest des Covers passt dagegen durchaus in die mittelalterliche Stadt, die im Laufe des Buches vorkommt.

    Der Wechsel zwischen der Dämonenwelt und der Menschenwelt hat mir gut gefallen, obwohl beide Welten keine große Rolle spielen, was ich etwas schade finde. Es geht hauptsächlich um Agnes‘ Weg und die Entwicklung zur Dämonin, die sie durch verschiedene Rituale auslösen muss. Durch ihre Sturheit und Sorglosigkeit gerät sie allerdings in Lebensgefahr. Aber auch diese Handlungen sorgen für weitere Schritte in ihrer Entwicklung zur Dämonin.

    Manchmal sind mir aber einzelne Ausdrücke oder Sätze aufgefallen, die einfach nicht zum sonstigen Sprachgebrauch dieser scheinbar mittelalterlichen Welt passten. Ein Beispiel: „Da fahren wir Menschen voll drauf ab.“, „krass“ oder ähnlich moderne Ausdrücke, die mich aus dem Lesefluss rissen. Auch einige Namen von Dämonen waren nicht aussprechbar und ließen mich beim Lesen stocken, so dass ich diese Namen nicht bewusst mitgelesen habe.

    Die Autorin schreibt sonst leicht und flüssig lesbar, ihre Beschreibungen sind bildhaft und leicht vorstellbar. Obwohl die beschriebenen Sexszenen nicht viel Abwechslung bieten, sind diese nicht vulgär und durchaus fantasievoll, wenn es zum Beispiel um die Anatomie der Dämonen geht. Ich finde jedoch, dass diese Geschichte viel mehr Potenzial hat, als im Endeffekt ausgenutzt wurde, was wirklich schade ist, da mir die Ideen gefallen haben. So sind diese etwas sparsam ausgeführt und das Buch hätte hier und da ruhig mehr Tiefe haben können.

    Fazit: Durchaus abwechslungsreicher Erotikroman, der mir trotz kleiner Schwächen ein paar kurzweilige Lesestunden bereitet hat.

  • Rezension: Vom Wesen der Götter von António Lobo Antunes

    Rezension: Vom Wesen der Götter von António Lobo Antunes

    Klappentext:

    Ein sprachgewaltiger Roman über die sogenannte feine Gesellschaft Portugals zurzeit des Diktators Salazar: Die besseren Familien Portugals residieren in Cascais, einem westlich von Lissabon gelegenen Badeort, insbesondere in der Quinta da Marinha, wo man den Atlantik rauschen hört und die Dünen hinter den Pinien sieht. Hier spielt sich das gesellschaftliche Leben ab, hier wohnt man in herrschaftlichen Villen. Da gibt es den „Senhor Doutor“, einen reichen Unternehmer und Vertrauten des Diktators Salazar, der sich mit Härte und Lieblosigkeit aus einfachen Verhältnissen nach oben gekämpft hat. Seine Frau lebt zurückgezogen im obersten Stock, die Tochter des Hauses, „Senhora“ genannt, wurde vom Butler gezeugt und verbringt ihre Tage damit, ihr Hündchen zu streicheln und Bücher zu lesen, die ihr eine Buchhändlerin aus dem Ort vorbeibringt. Und dann gibt es noch eine junge Fadosängerin, deren Gefühle nicht erwidert werden …

    »Keiner kann das portugiesische Lebensgefühl der Saudade, die Stimmung des Weltschmerzes, so ins Epische ausdehnen wie er – ein großer Erotomane der Traurigkeit.«Süddeutsche Zeitung

    Hardcover mit Schutzumschlag, 720 Seiten, Luchterhand Verlag

    Meine Meinung:

    Der Klappentext hörte sich für mich sehr faszinierend an. Ich lese gerne etwas über die Gewohnheiten und Kulturen anderer Länder und vergangener Zeiten. Also fragte ich ein Exemplar über das Bloggerportal an. Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst.

    In dem Roman erzählen in mehreren Teilen unterteilt, verschiedene Protagonisten aus einem Teil ihres Lebens und des Lebens von Menschen, denen sie im Laufe der Zeit begegnet sind oder von denen ihnen erzählt wurde.

    Ein so seitenstarkes Buch braucht oftmals einige Seiten mehr, bis man mit der Schreibweise und der Sprache eines Autors zurecht kommt, oder bis einen die Geschichte richtig packt. Ich habe dem Buch also mindestens 100 Seiten gegeben, um mich zu überzeugen. Doch bei diesem Buch war ich so oft versucht, ein paar Seiten zu überblättern, dass ich beinahe schon nach 60 Seiten aufgegeben hätte. Doch das widerspricht meinen Prinzipien. Also las ich zwischendurch etwas leichtere Lektüre, um meinem Kopf etwas Erholung zu gönnen. Doch auch danach fand ich keinen Zugang zu der Geschichte.

    Ich gebe Euch mal ein Beispiel, wie der Text aufgebaut ist:

    Dies ist noch einer der leichter zu lesenden Abschnitte. Ich hatte leider manches Mal keine Ahnung, wer jetzt was zu wem gesagt hatte. Der Ausschnitt befindet sich im ersten Teil, der von einer Buchhändlerin erzählt wird, die jeden Tag zur Senhora gerufen wird, damit diese ihr aus ihrem Leben berichten kann. Leider war mir oftmals nicht klar, ob gerade die Senhora von sich erzählt, oder die Angestellte der Buchhandlung etwas aus ihrem Leben in Afrika erzählt. Beide Frauen haben schon viel gesehen und erlebt, so dass ich mich Seite um Seite durch den Text hangelte, in der Hoffnung, endlich mehr zu verstehen.

    Leider fand ich auch nach über 100 Seiten keinen Zugang zum Schreibstil des Autoren. Also entschloss ich mich, diesen Roman zunächst nicht weiter zu lesen. Eventuell versuche ich es zu einem späteren Zeitpunkt mit einem der anderen Teile erneut. Irgendwo wurde das Werk des Autoren als sprachgewaltig beschrieben. Das kann ich bestätigen. Nur sein Schreibstil und der Aufbau seiner Sätze sagen mir leider nicht zu. Andere mögen da sicherlich mehr Lesevergnügen draus ziehen. All jenen wünsche ich ganz viel Spaß beim Lesen!

  • Rezension: Als die Wale laufen konnten von Dougal Dixon und Hannah Bailey

    Rezension: Als die Wale laufen konnten von Dougal Dixon und Hannah Bailey

    Klappentext:

    Eine faszinierende Reise durch die Evolution in 13 für Kinder erzählten Studien

    Dieses schön illustrierte Sachbuch erforscht einige der aufregendsten und unglaublichsten Ereignisse der Evolution. Es zeigt, dass Wale einst auf vier Beinen gingen, dass Elefanten ganz klein waren,wie Dinosaurier sich zu Vögeln entwickelten oder wie das Leben aus den Ozeanen aufs Land kroch und die Vorfahren der Menschen von den Bäumen herunterkamen. Mit einer gelungenen Mischung aus fundiert kommentierten Illustrationen, spannenden Texten und interessanten Stammbäumen ist dieses Kinderbuch zum Thema Evolution eine Reise weit zurück in der Zeit und beweist, dass Fakten seltsamer sein können als die Fiktion.

    64 Seiten, illustriert, gebundenes Buch, Knesebeck Verlag

    Meine Meinung:

    Der Klappentext verrät es ja schon: Es ist ein wunderschön illustriertes Buch, das in kurzen Texten anhand einiger Beispiele einige spannende Episoden der Evolution erzählt.

    Dabei ist es kindgerecht präsentiert, für Erwachsene aber nicht minder spannend erklärt.

    Das Buch lädt zum immer wieder Durchblättern und Entdecken ein.

    Wer Kinder hat, kann mit ihnen gemeinsam die faszinierendsten Lebewesen der Erdgeschichte kennen lernen und die Entwicklung der Natur besser nachvollziehen.

    Ich kann dieses Buch allen wissbegierigen Kindern und Erwachsenen empfehlen!

  • Rezension: L wie Lisa von Günter Richter

    Rezension: L wie Lisa von Günter Richter

    Klappentext:

    Unverhofft tritt ein rothaariger Wirbelwind in sein Leben und stellt es auf den Kopf. Lisa liebt es, sich nackt zu bewegen, ob in ihrer Wohnung oder in der Natur. Was andere über sie denken, interessiert sie nicht. Mit ihr stolpert er von einem erotischen Abenteuer ins nächste. In immer neuen Bezügen wird das altbekannte Spiel zelebriert. So treiben sie es bei Regen auf dem Feld, beim Pilzesuchen im Wald, in den Dünen und auf so ziemlich allen Flächen zu Hause. Aus anfänglich rein körperlicher Attraktion entwickelt sich eine Liebesbeziehung. Werden ihre sexuelle Anziehung und ihre schier unersättliche Lust aufeinander dem Alltag trotzen und über die Jahre andauern?

    Taschenbuch, 176 Seiten, blue panther books Verlag

    Meine Meinung:

    Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

    Das Cover ist farbenfroh und einigermaßen passend. Den Mann hab ich mir allerdings weniger muskulös vorgestellt.
    Der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar. Die sinnliche und niveauvolle Geschichte wird aus der Sicht des Mannes erzählt. Dabei erfährt man nur den Namen seiner Partnerin, er selbst bleibt namenlos.
    Teilweise bedient sich der Roman einer etwas altmodischen Sprache, was aber das Lesevergnügen nur unterstützt.
    Der kurze Roman richtet den Fokus auf einige sexuelle Ausschweifungen, beschreibt neben den expliziten Sexszenen aber auch die Entwicklung der Beziehung, ohne sich in Details zu verstricken.
    Das Buch lässt sich gut zwischendurch lesen. Die Sprache ist bildhaft und nicht zu vulgär. Die Beschreibungen der Landschaft sind wundervoll.