Kategorie: Leipziger Buchmesse

  • Buchvorstellung: Für immer

    Buchvorstellung: Für immer

    Infos:

    • Autorin: Maja Lunde
    • Ausgabe: Hardcover, mit Schutzumschlag, 320 Seiten
    • Erschienen am: 15.01.2025
    • Originaltitel: Lukkertid
    • Übersetzung: Aus dem Norwegischen von Ursel Allenstein
    • ISBN: 978-3-442-76278-1
    • Originalverlag: Forlaget Oktober

    Klappentext:

    An einem gewöhnlichen Tag Anfang Juni kommt die Zeit zum Stehen. Niemand stirbt, niemand wird mehr geboren. Die neue Ewigkeit verändert das Lebensgefühl der Menschen: Die Rentnerin Margo will ausgelassen das Leben feiern und auf Reisen gehen – doch ihr pflanzenliebender Ehemann Otto möchte seine Balkonblumen nicht alleine lassen. Für die Fotografin Jenny gibt es nichts Schöneres, als die geschenkte Zeit mit ihrer Familie im Sommerhaus zu verbringen. Trotzdem plagt sie das Gefühl, etwas Wichtiges zu verpassen. Und die Krankenschwester Eva erlebt die Sorge der Schwangeren, die nicht wissen, wann ihre Babys zur Welt kommen. Überall im Land rätselt man, warum die Menschen aus dem Lauf der Zeit herausgefallen sind. Ist es ein Virus, ein alter Zauber oder eine Verschwörung böser Mächte? Und warum geht in der Natur der Kreislauf von Werden und Vergehen unvermindert weiter? Feinfühlig und mit viel Wärme schreibt Maja Lunde in ihrem neuen großen Roman über das Leben im Jetzt, die eigene Endlichkeit und über unsere Verbindung zur Natur.

    Link zum Buch

    Gespräch mit Maja Lunde bei der Leipziger Buchmesse 2025

    Vor der Buchmesse hatten wir die Gelegenheit uns für einige Lesungen und Buchvorstellungen anzumelden, die im Bloggerroom BL:OOM stattfinden sollten.

    Unter anderem hatte ich mich für das Gespräch mit Maja Lunde angemeldet, das am Eröffnungstag um 13 Uhr stattfand. Mein Messebuddy Mo war auch dafür angemeldet und wir trafen pünktlich am BL:OOM ein und setzten uns erwartungsvoll in den bereits gut gefüllten Raum.

    Die Gespräche wurden hauptsächlich von Buchblogger:innen geführt, die die Buchmesse-Verantwortlichen eigens hierfür eingeladen hatten.

    Die Autorin:

    Maja Lunde wurde 1975 in Oslo geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Sie ist eine bekannte Drehbuch- sowie Kinder- und Jugendbuchautorin.

    Das Gespräch

    Das Gespräch wurde komplett in Englisch geführt, was für mich unproblematisch war. Allerdings ging das nicht allen Anwesenden so. Da hätte es sicher geholfen, wenn die Gesprächsführerin Ilke einiges auf Deutsch übersetzt hätte.

    Zunächst fragte sie die Autorin einiges über ihren Werdegang. So erfuhren wir etwas über ihre Entwicklung von der Drehbuch- und Kinderbuchautorin zur gefeierten Autorin für Erwachsenenromane.

    »Die Geschichte der Bienen« war ihr erster Roman für Erwachsene. Es folgten »Die Geschichte des Wassers«, »Die Letzten ihrer Art« und »Der Traum von einem Baum«, womit ihr literarisches »Klimaquartett« abgeschlossen ist.

    Die Autorin Maja Lunde und Ilke sitzen sich an einem Stehtisch auf erhöhten Stühlen gegenüber. Sie sitzen sich zugewandt, leicht schräg zum Publikum, und sehen sich an. Maja Lunde hält ein Mikrofon und spricht gerade.
Hinter ihnen steht ein Plakat der Buchmesse, auf dem das Logo der Leipziger Buchmesse und das Logo der Leipziger Messe ist, dazwischen steht BL:OOM, darunter in kleineren Buchstaben BloggerRoom #lbm in verschiedenen Farben. In großen Worten steht dort außerdem das Motto der LBM 2025: Worte bewegen meine Welt #LBM25.
    Maja Lunde im Gespräch mit Ilke (Buchgeschichten)

    Anschließend ging es dann um den aktuellen Roman „Für immer“, der Anfang dieses Jahres auf Deutsch erschien.

    Als sie vor etwa 10 Jahren größere Berühmtheit erlangte und 40 Jahre alt wurde, begann sie über das Leben und den Tod nachzudenken. Sie fragte sich, was passiert, wenn die Zeit stehen bleibt und niemand mehr stirbt. Daraus entstand dann der Roman, in dem sie aus den Perspektiven verschiedener Protagonist:innen erzählt, die alle unterschiedlich mit dem neuen Leben umgehen.

    Zunächst fühlen sich alle gesegnet und freuen sich über die neu gewonnene Zeit, doch irgendwann wird die Situation angsteinflößend und verzweifelt, nichts ändert sich mehr.

    Am Beispiel der Fotografin Jenny, die durch ihre Fotos versucht, Menschen und Szenen zu einer bestimmten Zeit einzufangen und für die Ewigkeit zu konservieren, zog Maja Lunde den Vergleich, dass Social Media versucht, den Tod zu besiegen, in dem unvergängliche Momente geschaffen werden sollen. Man versucht, Normalität in einer schwierigen Zeit zu erhalten.

    „To capture photos makes time stand still.“

    Ich fand die Aussage gut, dass es immer Hoffnung geben sollte. Denn:

    „Without hope we don’t have the urge to act.“

    Ein anderer Aspekt des Romans ist, dass die Natur weiter im Kreislauf des Werdens und Vergehens bleibt. Maja Lunde begründete dies damit, dass die Natur genug von der Menschheit hatte und sie einfach gestoppt hat.

    Auch sind die Geschichten in diesem Roman miteinander verbunden.

    Die Autorin hat noch einen kleinen Hinweis für zukünftige Leser:innen gegeben:

    Auf Seite 309 kann man den Roman auf eine komplett andere Art betrachten. Mehr konnte sie, ohne zu spoilern, nicht dazu sagen.

    Vorschlag für meinen Lesekreis

    Ich bin von der Geschichte sehr fasziniert und habe sie bereits meinem Lesekreis vorgeschlagen, da ich denke, dass wir dazu sehr viel zu diskutieren haben werden. Ich konnte die Damen definitiv sehr neugierig auf das Buch machen und wir planen, es noch in diesem Jahr zu lesen. Mal sehen, ob wir genug Exemplare über die Bücherei beziehen können.

    Abschließend

    Zuletzt wurde noch nach kommenden Projekten gefragt. Maja Lunde weiß schon, worum es in ihrem nächsten Roman gehen wird, hat aber nichts weiter verraten.

    Nach dem Druck gefragt, den sie als Autor:in verspüren könnte, wenn man bereits ein erfolgreiches Buch geschrieben hat, sagte sie, dass sie beim Schreiben nicht an die Leser:innen denkt, sondern den Fokus auf die Geschichte legt.

    Und auf die Frage, was sie am meisten freut, war ihre Antwort, die Reaktionen der jungen Frauen und Mädchen, die sich durch ihre Romane inspiriert fühlen. Sie bekam bereits Nachrichten, in denen ihre Leserinnen ihr berichteten, dass sie sich weniger auf sich selbst fixieren, sondern hinaus gehen, um die Welt zum Besseren zu verändern.

    Zu guter Letzt

    Nach dem Gespräch war noch Zeit, ein paar Fotos zu machen und sich ein Autogramm zu holen. Die Autorin war mir sehr sympathisch.

    Die Autorin Maja Lunde sitzt auf einem Stuhl an einem Stehtisch, ich stehe daneben. Wir blicken beide lächelnd in die Kamera.
BLOOM Gespräch
    Maja Lunde und ich

    Links:

    Nachbericht LBM 25

    Vorschau auf die LBM 25

    Bericht von Mo zum ersten Messetag

  • Nachbericht Leipziger Buchmesse 2025

    Nachbericht Leipziger Buchmesse 2025

    Heute möchte ich Euch einen kleinen Messebericht von meinem Besuch mit meinem Lieblings-Messebuddy bei der Leipziger Buchmesse geben.

    Kaum zu glauben, dass sie schon wieder eine Woche her ist!

    Dieses Jahr sind Mo und ich bereits am Mittwoch angereist, um den Stress zu vermeiden, den wir letztes Jahr durch die Anreise am ersten Messetag hatten.

    So kamen wir ganz entspannt am Mittwochnachmittag im Hotel an, haben eingecheckt, unsere Sachen aufs Zimmer gebracht und dann die nähere Umgebung erkundet. Geschäfte und Restaurants waren fußläufig erreichbar, und das Beste, auch das Messegelände befand sich direkt auf der anderen Straßenseite!

    Kein Stehen im Stau oder in überfüllten Straßenbahnen auf dem Weg zur Messe.

    So konnten wir Donnerstag bis Sonntag ganz entspannt nach dem Frühstück aufs Messegelände spazieren und waren pünktlich bei den frühen Veranstaltungen, zu denen wir uns angemeldet hatten.

    Bisheriger Besucherrekord

    Die Buchmesse war übrigens die bisher am stärksten besuchte Leipziger Buchmesse mit 296.000 Besuchenden! Das waren etwa 13.000 mehr als im Vorjahr.

    Und das haben wir schon am Donnerstag und Freitag gemerkt. Das waren bisher immer die ruhigsten Tage, aber diesmal waren schon an diesen ersten beiden Messetagen die Schlangen an den Eingängen unglaublich lang und die Messehallen voller als in vergangenen Jahren!

    Ein kleiner Überblick über meine Abenteuer auf der LBM

    Donnerstag:

    Am Donnerstag habe ich bei den Standeröffnungen der Stände des Gastlandes Norwegen und der Vereinigung der südosteuropäischen Länder, Traduki, vorbei geschaut. Beim norwegischen Stand bekam man allerdings kein Bein an die Erde, da das Interesse sehr groß war. Und bei Traduki musste ich eher gehen, da Mo schon auf mich wartete.

    Mittags waren Mo und ich dann bei der Buchvorstellung des Buches Für immer von Maja Lunde. Ich werde das Buch meinem Lesekreis vorstellen, da ich denke, es ist für unsere Gruppe perfekt geeignet.

    Außerdem wollte ich unbedingt einen Abstecher bei den drei Autoren-Amigos machen, um André Milewski endlich persönlich zu treffen. Schließlich hatte ich extra mein Sharkbusters-T-Shirt angezogen.

    André und ich

    Abends lernten wir, dass das überteuerte Essen vom Vorabend nicht besser war, als das Essen bei unserem bisherigen Lieblingsvietnamesen in Leipzig. Aber das ist eine andere Geschichte.

    Freitag:

    Am Freitag waren Mo und ich bei der Vorstellung der Preisträgerin des Preises der Leipziger Buchmesse Belletristik, Kristine Bilkau und ihrem Buch Halbinsel. Auch dieses Buch möchte ich dem Lesekreis als gemeinsame Lektüre vorschlagen.

    Später hatte Mo andere Termine und ich ging zur Blogger-Happy-Hour am Norwegen-Stand. Leider gab es die angekündigten Waffeln nicht, aber es wurden ein paar tolle Bücher vorgestellt.

    Blick in den Stand des Gastlands Norwegen.
Leipziger Buchmesse Messebericht

    Anschließend gingen wir zusammen zur Signierstunde von Martin Gancarczyk, bei der wir viel Spaß hatten und uns eine Weile mit seinen richtig netten Eltern unterhielten.

    Martin, ich, sein Buch und Bernd das Brot

    Abends waren wir dann spontan zu einem Abendessen mit Autor:innen und Blogger:innen eingeladen. Dort gab es leckeres italienisches Essen und wir konnten tolle Gespräche mit den Anwesenden führen. Außerdem gab es drei Bücher, die die jeweiligen Autor:innen signierten.

    Samstag:

    Samstag erwartete uns als erstes die DuMont Herbstvorstellung und den Rest des Tages konnten wir frei durch die Hallen bummeln.

    Wichtig war mir dabei, Ann-Kathrin Karschnick im Schildkrötenkostüm zu sehen.

    Außerdem gelang es mir, mich beim Kadmos-Verlag als Bloggerin vorzustellen und wir vereinbarten eine zukünftige Zusammenarbeit, die mit dem Sachbuch Ostseetiere beginnt, das ich freundlicherweise direkt mitnehmen konnte, inklusive Signatur der Autorin! Eine Rezension wird folgen.

    Sonntag:

    An unserem letzten Messetag hatte Mo noch ein paar Termine auf dem Zettel, also stromerte ich allein durch die Hallen.

    Vor unserer Abreise stand dann noch ein gemeinsamer Termin im Kalender: Jane Austen, ihre Welt und ihre Bücher. Ein faszinierendes Gespräch mit zwei Blogger:innen, bei dem es sogar Tee und Kekse gab.

    Danach machten wir noch einen Rundgang durch Halle 1, wo wir doch noch einige Dinge kaufen „mussten“..

    Ich werde zu einigen der Programmpunkte noch genauere Berichte verfassen. Wir haben in den 4 Tagen so viel erlebt, dass ein Bericht alleine nicht ausreicht.

    Wir haben so viele nette Menschen getroffen und so viele spannende und spaßige Gespräche geführt! Es waren 4 großartige Tage!

    Linksammlung Buchmesseberichte:

    -folgen.

    Beitrag von Mo zum ersten Messetag

  • Vorschau auf die Leipziger Buchmesse 2025

    Vorschau auf die Leipziger Buchmesse 2025

    In einer Woche ist es so weit:

    Die Leipziger Buchmesse öffnet ihre Tore!

    Ich werde dieses Jahr wieder mit meiner lieben Freundin Mo hinreisen und täglich das Messegelände stürmen.

    Wir teilen uns wieder ein Hotelzimmer und haben schon einige Termine – teilweise gemeinsam – geplant, von denen ich heute ein wenig berichten will.

    BL:OOM – Bloggerroom

    Letztes Jahr haben Mo und ich ja bereits kurz in dem speziell für Blogger:innen eingerichteten Raum Pause gemacht. Dieses Jahr wird der Raum wohl noch größer und es finden dort sogar einige Veranstaltungen statt, zu denen man sich im Vorfeld anmelden konnte.

    Blick auf Sitzgelegenheiten im Bloggerroom

    Für folgende Veranstaltungen habe ich mich angemeldet und die Zusage erhalten:

    • Maja Lunde
    • Buchvorstellung der/des Preisträger:ins Belletristik
    • Jane Austen und ihre Welt

    Ich bin schon sehr gespannt, was uns da so alles geboten wird und werde natürlich berichten.

    DuMont

    Außerdem haben sich Mo und ich wieder für die Vorstellung der Herbsttitel des DuMont-Verlags angemeldet. Diese Veranstaltung wird wieder im CCL statt finden. Ich habe ja letztes Jahr schon darüber berichtet und freue mich schon sehr auf die diesjährigen Titel.

    Link zu meinem Messebericht 2024

    bei der DuMont Vorstellung. Leipziger Buchmesse 2024

    Autor:innen treffen

    Dann möchte ich auf jeden Fall gerne Ann-Kathrin Karschnick an ihrem Stand besuchen. Aufgrund einer verlorenen Wette „muss“ sie an einem Tag ein Schildkröten-Kostüm anziehen. Und das möchte ich mir keinesfalls entgehen lassen!

    Ann-Kathrin Karschnick und ich posieren für ein Selfie. Leipziger Buchmesse 2024
    Da waren wir beide noch langhaarig.

    Autorinnenvorstellung Ann-Kathrin Karschnick

    Und dann plane ich noch, zwei weitere Autoren zu treffen.

    André Milewski wird sicherlich wieder beim Stand der drei Autoren-Amigos anzutreffen sein. Ihn habe ich letztes Jahr verpasst.

    Mo und einer der Autoren-Amigos bei der Leipziger Buchmesse 2024

    Martin Gancarczyk wird zu einer Signierstunde am Stand des Second Chances Verlags anzutreffen sein. Ich hoffe, ich schaffe es. Ansonsten muss ich bei der Messe überall nach ihm Ausschau halten.

    Vieles auch spontan

    Dies sind erstmal meine groben Pläne für die Messe. Vielleicht kommt noch der eine oder andere Termin dazu, aber ich möchte nicht, dass es in Stress ausartet und die Messe ganz entspannt angehen.

    Ich bin auch sehr gespannt auf die Stände des diesjährigen Gastlandes Norwegen und möchte auch beim Stand der Ukraine vorbei schauen.

    Vielleicht gehen wir auch abends spontan zu einer der externen Veranstaltungen.

    KrimiLounge

    In der IHK zu Leipzig wird Donnerstag Abend eine Lesung mehrerer Autor:innen stattfinden. Man muss vorab keine Karten kaufen oder reservieren, so dass wir das spontan entscheiden können. Interessant klingt das Programm auf jeden Fall.

    Ich werde berichten und freue mich auf die vielen Eindrücke, die uns nächste Woche erwarten!

  • Messebericht 4

    Messebericht 4

    Akademisches Viertel, Dumont Herbstvorschau und viel zu viele Eindrücke. Der Samstag auf der Leipziger Buchmesse.

    Für Samstag Vormittag stand die Herbstvorschau des Dumont-Verlags auf dem Plan. Daher konnten wir morgens nicht so lange trödeln und gingen zeitig zum Frühstück. Aber auch heute konnten wir wieder einen Blick auf Andreas Gruber erhaschen, was uns den Start des geplanten letzten Messetages versüßte.

    Frisch gestärkt und ausgeruht machten wir uns wieder auf den Weg zum Messegelände. Diesmal fuhren wir auch eher los, um rechtzeitig zur Veranstaltung um 11 Uhr anzukommen. Doch der starke Verkehr machte uns einen Strich durch die Rechnung und wir kamen etwa 15 Minuten zu spät, und verpassten somit die Vorstellung der ersten Bücher. Es war uns allerdings niemand böse. Anscheinend hatten wohl mehrere den Verkehr unterschätzt, denn nach uns kamen auch noch einzelne Bloggerinnen an.

    Ehrlicherweise wären wir vom Hotel zu Fuß schneller gewesen. Vom Zimmer konnten wir nämlich das CCL sehen. Aber Bequemlichkeit und Wetterlage waren uns täglich im Weg.

    Zum Glück hatten wir noch nicht viel verpasst und konnten einige berührende Videobotschaften und spannende Buchvorstellungen erleben. Es wurde auch ein Rätsel veranstaltet, das wir, so gut es ging, ausfüllten, denn alle Teilnehmer*innen konnten ein Buchpaket des Verlags gewinnen. Leider fehlten uns durch unser „akademisches Viertel“ ein paar Informationen und ich bin sehr schlecht im Spicken.

    Außerdem gab es eine Lesung eines niederländischen Autoren, was ich besonders toll fand. Nach der Lesung gab es noch die Möglichkeit, Fragen zu stellen, was einige Anwesende nutzten, Ihre Erfahrungen mit dem Thema Elternschaft und Kinder, die man nie aufwachsen sehen kann, mit allen zu teilen. Das war sehr berührend und hier und da wurden einige Taschentücher gezückt. Es war aber auch eine lustige und informative Veranstaltung!

    Hinterher gab es dann noch die Möglichkeit das Buch Kontur eines Lebens von Jaap Robben signieren zu lassen. Und der Verlag war so großzügig jedem von uns Blogger*innen einen Beutel mit dem Buch des Autoren, ein paar Snacks und einem weiteren Buch, das noch nicht erschienen war, zu schenken. Also stellten wir uns nach der Lesung in die Schlange, quatschten mit anderen Bloggerinnen und machten Fotos mit dem Autor und seinem Buch.

    Die Bücher werde ich noch separat rezensieren.

    Nach der Veranstaltung bummelten wir erstmal etwas ziellos durch Halle 2, wo Mo einen ihr bekannten Verlag fand und wir kurz für einen Schnack verweilten. Nach einigen Fotos und vielen neuen Eindrücken wechselten wir in Halle 4, in der ich noch geplante Buchkäufe erledigen wollte.

    Bei der Büchergilde war es so voll, dass ich nur ein Foto vom Stand machte und dann zum Nachbarstand weiterging, wo wir leckeren Tee probieren konnten. Das war eine willkommene Erfrischung zwischendurch.

    Ein Highlight war dann das Foto, das ich mit Bernd das Brot, den ich dabei hatte, und Bernd das Brot machen konnte! 🙂 Mo versuchte, mir mitzuteilen, dass sie auch ein Foto von mir machen könnte. Aber durch die Geräuschkulisse, die in der Glashalle herrscht, habe ich das erst überhaupt nicht mitbekommen. Peinlich!

    Der Samstag ist traditionell der meistbesuchte Messetag, so dass es auch an diesem Tag unfassbar voll wurde und wir uns irgendwann mehr oder weniger abgekämpft fühlten. Also nutzten wir die Bloggerlounge für eine kleine Entspannungspause. Danke an die Leipziger Messe, die diesen Raum so schön hergerichtet hat! Es gab Getränke und auf den Tischen lagen Leseproben zum Mitnehmen.

    So konnten wir uns frisch gestärkt in Halle 1 umsehen. Hier ist die Mangahalle untergebracht, in der von Animé über Manga bis zu Cosplay so viel zu sehen ist! Wir konnten uns gar nicht satt sehen.

    Neu war allerdings dieses Jahr, dass die Verlage trotzdem noch in anderen Hallen aufgebaut waren. Das fand ich ein wenig unübersichtlich. Ich mag es, wenn ich einen Verlag oder die Verlagsgruppe an einem Standort finde und nicht durch mehrere Hallen gehen muss, wenn ich etwas aus dem Verlag suche.

    Also sind wir nach Halle 1 noch in Halle 3 gewechselt, in der Mo ganz begeistert über den Aufbau des egmont Manga Verlags war, denn sie konnte so ganz viele Detektive Conan sehen und fotografieren.

    Bei Carlsen Manga konnte man ein Foto mit verschiedenen Hintergründen im Manga-Stil machen, was wir natürlich sofort ausprobierten. Das Bild ist doch ganz schön geworden, oder?

    Naja, man sieht mir schon an, dass ich langsam etwas erschöpft war. Der Tag war auch voller neuer Eindrücke und spannender Erlebnisse.

    Mo wollte ihre Bloggerfreundin vom Vortag noch einmal treffen und wir besuchten auch die drei Autorenamigos, von denen einer gerade auf dem Sprung irgendwo hin war. Hätte ich da schon geahnt, dass uns mehr als Bücher verbindet! Ein paar Tage später fand ich nämlich heraus, dass André Milewski auch großer SchleFaZ-Fan ist und sogar Teil des Fan-Podcasts SchleCast! Wie klein die Welt doch ist. Zur nächsten Messe muss ich unbedingt gezielt auf ihn zu gehen.

    Mo plauderte entspannt mit G. S. Foster und ich schaute mich in der näheren Umgebung ein wenig um. Nach einem Foto mussten wir dann auch schon weiter ziehen, denn es wurde langsam immer später. Also schlenderten wir entspannt Richtung Ausgang und fotografierten im Vorbeigehen noch einige mittlerweile menschenleere Messestände.

    Der krasse Unterschied fiel mir vor allem beim Lyx-Stand auf, der tagsüber immer belagert wurde und vor dem immer lange Schlangen vor Signierstunden warteten.

    Abends gingen wir zu Fuß zum KFC, der vom Hotel einen Steinwurf entfernt war, da wir keine Energie mehr hatten, noch ein anderes Restaurant zu suchen und den Weg dorthin auf uns zu nehmen.

    So endete unser dritter Tag und sollte unser Messeabenteuer eigentlich auch beschließen, aber leider fielen mir noch unzählige Bücher ein, nach denen ich noch schauen wollte. Eines musste ich unbedingt noch kaufen, da ich es für meine Mama signieren lassen wollte. Also gingen wir Sonntag vor unserer Heimreise noch einmal zur Messe. Davon erzähle ich ein anderes Mal.

    Den Bericht von Mo findet Ihr unter diesem Link.

  • Messebericht 3

    Messebericht 3

    Freitag, Andreas Gruber, Fangirl-Momente, Kiwi-Verlag, Yandé Seck, viele Bücher und tolle Begegnungen auf der LBM 2024!

    Wo fange ich an?

    Am besten mit dem Frühstück. Da begann nämlich ein wiederkehrender Fangirl-Moment!

    Ich ging nichtsahnend vom Büffet im Hotel-Frühstückssaal zurück zu unserem Platz und erspähte einen mir bekannt vorkommenden Mann. Er saß mit dem Rücken zum Saal vor einem Fenster.

    Ich vergesse schnell Namen und Daten, aber Gesichter kann ich mir merken! Nur dieses Gesicht war nicht auf Anhieb zu sehen. Daher flitzte ich zu Mo und fragte sie, ob ich wirklich gerade an Andreas Gruber vorbei gegangen sein kann.

    Andreas Gruber im Frühstücks-Saal
    Er ist es wirklich!

    Also lauerten wir darauf, dass er sich mal umdrehte. Als er also selbst vom Büffet zurück an seinen Platz ging und dabei genau in unsere Richtung sah, begann Mo wie verrückt zu winken. Da konnte ich natürlich nicht auf Rücksichtnahme und Privatsphäre bestehen und winkte auch. Herr Gruber war irritiert, ob es ihm galt, aber da hinter ihm nur noch besagtes Fenster war, erkannte auch er, dass wir ihm höchstpersönlich den (in meinen Augen fast peinlich-aufdringlichen) Gruß schickten..

    Aber ich sollte später lernen, dass es manchmal gut ist, seine Schüchternheit abzulegen und auf andere Menschen zuzugehen.

    Andreas Gruber trat an unseren Tisch und wir plauderten einen kurzen Moment über die jeweiligen Pläne für den weiteren Tag. Er erwähnte das Blogger-Event, das der Ravensburger Verlag für ihn veranstaltete. Wir äußerten unsere Hoffnung, ihn noch einmal für ein Autogramm in sein neuestes Buch zu treffen.

    Danach frühstückten wir in Ruhe zu Ende und machten uns langsam auf den Weg zur Messe.

    Den Tag begannen wir diesmal mit Halle 5, in der wir spannende historische Romane entdeckten und mit einigen Autor*innen ins Gespräch kamen.

    An einem Stand blieben wir länger hängen. Ich kaufte ein Buch, dass noch nicht erschienen und exklusiv bei der Buchmesse zu kaufen war. Die Autorin Jana Beck signierte es mir.

    Buchmenschen sind Familie

    Ein paar Stände weiter lief meine Cousine an mir vorbei und wir machten ein schnelles Foto. (Unsere Väter sind Cousins, was sind wir dann eigentlich?) Sie hatte keine Zeit für ein ausführliches Gespräch, da sie nur den einen Tag für den Messebesuch eingeplant hatte. Schaut gerne mal auf ihrem YouTube-Kanal vorbei. Da findet Ihr auch ihren Buchmesse-Vlog.

    Isa und Rabi
    © Foto: itsvonk
    Frauen-Romane

    Bei Katharina Mosel konnte ich auch nicht grußlos vorbei gehen. Ich bot dort einem Buch mit kleinen Fehlern ein neues Zuhause. Ich bekam auch eine Bloggertüte, in der die coole rosa Ente drin steckte, die Fans von Katharina Mosel sicher schon von ihren Social Media Kanälen kennen. Da ich sie vor Jahren schon einmal gewonnen hatte, werde ich sie einer Freundin schenken. Wir haben da dieses gemeinsame Enten-Ding.

    Manche Stände hätte ich mir gerne näher angesehen, aber manchmal waren sie schon voller Menschen, so dass ich lieber auf Abstand blieb. Aber Mo warf sich oft todesmutig mitten hinein, um sich manche Bücher vom Nahen anzusehen. Währenddessen passte ich gerne vor dem Stand auf ihre Rollentasche auf und ließ das Gewusel auf mich wirken.

    Kuddel und Wurzel

    Ich hatte gesehen, dass es ein neues, richtig schickes Buch von Ann-Kathrin Karschnick und Lara Lorenz gab. Der Klappentext sprach mich total an, also habe ich mir fest vorgenommen, es auf der Buchmesse zu erwerben und direkt signieren zu lassen. Hat geklappt. Und für ein Bild mit Wurzel fand ich natürlich auch noch Zeit!

    Lesung und Gesprächsrunde beim Kiwi-Verlag

    Nachdem ich es vormittags nicht zu dem Gespräch mit Sky DuMont in der Glashalle schaffte, da wir zu der Zeit noch im Hotel weilten, hatten wir eigentlich nur noch einen festen Termin für diesen Tag. Die Lesung und Buchvorstellung von Yandé Seck, die der Kiwi-Verlag im CCL veranstaltete.

    Geheimtipp: Im CCL in den oberen Stockwerken kann man prima zwischendurch zur Toilette gehen. Hier ist der Andrang auf die Örtlichkeiten normalerweise nicht so hoch ist. Das CCL eignet sich auch als Treffpunkt, wenn man sich mal aus den Augen verloren hat, und um einen kurzen Moment den Menschenmassen zu entgehen.

    Wir kamen knapp vor dem Beginn im Vortragsraum an, so dass der Raum schon gut gefüllt und fast alle Plätze besetzt waren. Wir schnappten uns schnell ein Getränk aus dem Vorraum und ergatterten tatsächlich noch zwei nebeneinander liegende Plätze, da eine nette Bloggerin kurzerhand einen Stuhl weiter rückte.

    Das Buch Weiße Wolken von Yandé Seck handelt von zwei Schwestern, die als Schwarze mit Rassismus und Sexismus konfrontiert in Deutschland aufwachsen. Es erzählt von ihren Wurzeln väterlicherseits, einer Reise in den Senegal und unterschiedlichen Lebensentwürfen. Ich fand die Lesung total spannend und berührend und freue mich schon darauf, das Buch bald selbst zu lesen.

    Nach der Lesung konnten noch Fragen gestellt werden und jede*r Teilnehmer*in bekam ein Buch, das man sich signieren lassen konnte.

    Nach der Veranstaltung stärkten wir uns noch mit leckeren Müsliriegeln, die Mo aus ihrer Wundertasche zauberte und stromerten dann weiter durch Halle 3.

    Mo wollte eine Bloggerin und eine Autorin treffen und ich wollte noch Mitbringsel für eine Freundin erwerben. Also trennten wir uns zwischendurch kurz. Bei meiner Suche nach dem Arena-Verlag kam ich am Ravensburger Verlag vorbei, wo gerade das neue Buch von Andreas Gruber vorgestellt wurde. Leider war diese Veranstaltung nur für geladene Blogger*innen. Der Bereich war abgesperrt und ich machte im Vorbeigehen schnell ein paar Fotos. Dann flitzte ich zurück zu Mo und ihrer Bekannten Beate, um zu berichten.

    Andreas Gruber Fangirl-Momente Ravensburger-Verlag Bücher Begegnungen

    Meine Rückkehr nutzte Mo, um sich von einem Stand mit E-Book-Readern loszueisen und schon waren wir auf dem Weg! Jetzt erwies sich unser morgendlicher Schnack mit Herrn Gruber als Glücksfall.

    Denn als wir an der Absperrung standen, erspähte er uns und kam näher, um uns anzubieten, direkt die Bücher zu signieren. Die Frau vom Verlag fand das eher nicht lustig, konnte aber nicht viel dagegen machen, da die Initiative von Herrn Gruber ausging.

    Andreas Gruber Fangirl-Momente Kiwi-Verlag Bücher Begegnungen

    Ich wollte es mir sowieso noch kaufen und flitzte mit dem Buch schnell zur Kasse.

    Aber mal ehrlich:

    Die Bloggerinnen standen alle um den Tresen herum und ließen sich die Häppchen schmecken, während der Autor, wegen dem doch alle da waren, ein wenig verloren am Rand herum stand. Schaut Euch das Bild an. Er freut sich doch total über unsere Aufmerksamkeit. Als Autorin hätte ich genauso gehandelt. Und als Bloggerin bei dem Event hätte ich doch das Gespräch mit Herrn Gruber gesucht. Und wenn wir uns „nur“ über Katzen und Horrorfilme ausgetauscht hätten.. Er ist nämlich ein sehr sympathischer Mensch, mit dem man sich prima unterhalten kann!

    Zu guter Letzt..

    Nach diesem überaus erfreulichen Erfolgserlebnis waren wir alle sehr beseelt und schwebten eine Handbreit über dem Messeboden. Mo wollte noch eine Autorin treffen. Wir waren an dem Stand bereits ein paar Mal vorbei gegangen, fanden sie aber immer im Gespräch. Jetzt war der Messetag bald zu Ende und wir wollten noch einmal sehen, ob wir vielleicht ein paar Worte mit Sonja Rüther wechseln könnten.

    Doch diesmal befand sie sich hinter der Absperrung vom Stand des Phantastik Autoren-Netzwerks. Wir schafften es, ihre Aufmerksamkeit zu erregen und sie kam für einen freundlichen Plausch nach vorne. Wir waren so ins Gespräch vertieft, dass wir die Durchsagen völlig ignorierten, dass das Messegelände zu verlassen sei. Kurz nach 18 Uhr machten wir uns also auf den Weg Richtung Parkplatz. Dabei kamen wir durch mehrere Hallen, in denen wir entspannt ein paar Stände fotografieren konnten, da diese jetzt menschenleer waren.

    So entstanden noch ein paar schöne Fotos, die ich hier alle gar nicht zeigen kann. Aber ein paar Fotos, die über den ganzen Tag entstanden sind, zeige ich Euch jetzt noch.

    Hier geht es zu den anderen Buchmesse-Berichten.

    Nach diesem aufregenden Tag hatten wir dann ordentlich Hunger und suchten uns in der Nähe ein Restaurant. Dabei stießen wir auf einen wirklich guten Asia-Imbiss, bei dem ich zum ersten Mal ein Gericht mit roter Curry Soße gegessen habe. Köstlich!

    Anschließend im Hotel habe ich nur noch einmal meine Tagesbeute auf dem Bett ausgebreitet, bin duschen gegangen und dann todmüde ins Bett gefallen.

    Bücher und verschiedene Leseproben und Goodies
  • Welttag des Buches

    Welttag des Buches

    und meine buchigen Neuzugänge

    Am heutigen Welttag des Buches möchte ich Euch meine Neuzugänge von der Leipziger Buchmesse zeigen bzw. vorstellen.

    Welttag des Buches Messe-Neuzugänge
    Happy World Book Day!

    Zunächst einmal alle Bücher mit Titel und Autor*in aufgelistet:

    Ich liste die Bücher in der Reihenfolge auf, in der ich sie erhalten habe, auch wenn das vielleicht ein wenig durcheinander erscheint.

    Titelliste:
    • Die Wortflechterin – Der Rabe der Bardin – Marion Wiesler
    • Der Schiffskoch – Mathijs Deen
    • In Zeiten des Verbrechens – Frank Goldammer
    • Unter fernem Himmel – Jana Beck
    • Veränderungsgetümmel – Katharina Mosel
    • Weiße Wolken – Yandé Seck
    • Lost and Fallen – Engelgedöns – Lara Lorenz, Ann-Kathrin Karschnick
    • Last Line of Defense – Der Angriff – Andreas Gruber
    • Kontur eines Lebens – Jaap Robben
    • Der Hund des Nordens – Elizabeth McKenzie
    • Die Känguru-Klassiker – Marc-Uwe Kling
    • Snoopy für alle Lebenslagen – Charles M. Schulz
    • Ostern mit Peter Hase – Beatrix Potter
    • Die Wortflechterin – Die Wahl des Hochkönigs – Marion Wiesler
    • Herr Sonneborn bleibt in Brüssel – Martin Sonneborn
    • Im Schatten der Hexen – Hexenjahr – Kathrin R. Hotowetz
    • Der Fluch von Ashburn House – Darcy Coates
    • Das tiefste Schwarz – Simone Trojahn
    • Kellerspiele – Simone Trojahn
    Welttag des Buches Messe-Neuzugänge
    Meine Schätze
    Buchcover und Links zu den Verlags-/Autor*innenseiten:
    Zum Schluss:

    Einige Bücher habe ich mir selbst gekauft, ich bekam aber auch einige geschenkt.

    Sobald ich die Bücher gelesen habe, werde ich sie rezensieren und die Rezensionen hier veröffentlichen. Ein paar sind zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht erschienen.

    Im Schatten der Hexen Band 2 habe ich für meine Mama gekauft und bekam dann den Reiseratgeber dazu geschenkt.

    Ich hoffe, Ihr habt heute viel Zeit und Muße zum Lesen gehabt.

    Hat Euch vielleicht sogar jemand heute ein Buch geschenkt? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen.

    Ein paar Fakten zum Welttag des Buches findet Ihr unter diesem Link.

    Habt noch einen schönen Tag!

    Eure Rabi