Kategorie: Allgemein

  • Woche der unabhängigen Buchhandlungen

    Woche der unabhängigen Buchhandlungen

    Vom 2.11. bis 9.11.2024 haben über 900 unabhängige Buchhandlungen in ganz Deutschland die Woche der unabhängigen Buchhandlungen gefeiert.

    In Hannover waren folgende Buchhandlungen daran beteiligt:

    annabee Buchladen
    Buchhandlung an der Marktkirche
    Bücherwurm
    Bücherstube Leonie Konertz
    Cruses Buchhandlung
    das fenster zum buch
    Erich W. Hartmann Buchhandlung
    Kleefelder Buchhandlung
    Leuenhagen & Paris
    Lindener Buchhandlung
    MaschaKascha – Schöne Bücher
    Sternschnuppe Buchhandlung

    Unter den Namen habe ich Euch die jeweiligen Webseiten der Buchhandlungen verlinkt.

    Diese 12 Buchhandlungen haben gemeinsam den ersten Bookstore Crawl veranstaltet. Ich möchte Euch heute zeigen, in welche Buchhandlungen ich letzte Woche gegangen bin und was ich dort erlebt habe.

    Ich finde es wichtig, unabhängige Buchhandlungen zu unterstützen, da ohne sie eine sehr große Vielfalt fehlen würde. Jede Buchhandlung ist auf ihre Weise schön und wichtig und verdient unsere Unterstützung. Vielleicht habe ich Euch ja mit diesem Beitrag neugierig darauf gemacht, welche kleinen Geschäfte es in Eurer Nähe gibt und die Ihr mal besuchen wollt.

    Diese Buchhandlungen, Habe ich am 09.11. besucht

    Ich liste die Buchhandlungen in der Reihenfolge meines Besuches auf:

    • annabee Buchladen
    • Erich W. Hartmann Buchhandlung
    • Bücherstube Leonie Konertz
    • Leuenhagen & Paris
    • Lindener Buchhandlung

    In jeder Buchhandlung habe ich mir den Stempel oder Aufkleber geholt, damit ich am ausgeschriebenen Gewinnspiel teilnehmen konnte. Es galt, mindestens 3 Stempel zu erhalten, um ein Los für das Gewinnspiel zu bekommen. Jede weitere Buchhandlung bekam ein Extralos. Einsendeschluss eines Bildes der Stempel per Mail war am 10.11. Die E-Mail habe ich noch am Samstag Abend abgeschickt, damit ich es nicht vergesse.

    Bilder der Buchhandlungen:

    annabee

    Bei Annabee konnte man ein Bookblinddate kaufen. Aber so ganz sprachen mich die Beschreibungen nicht an, so dass ich davon kein Buch kaufte.

    Erich W. Hartmann

    Hier bekam ich bei meinem Einkauf ein Notizbuch geschenkt, als Dank, dass ich beim Bookstore Crawl dabei war.

    Bücherstube Leonie Konertz

    Diese Buchhandlung geht über mehrere Etagen und ich fand sie total gemütlich. Hier hätte ich noch stundenlang stöbern mögen.

    Leuenhagen & Paris

    Auch hier gibt es mehrere Etagen und unglaublich viele Bücher zu entdecken. Besonders cool fand ich den kleinen Minishop mit Kinderbüchern vor dem Geschäft.

    Lindener Buchhandlung

    In der Lindener Buchhandlung hätte ich um 16 Uhr noch ein Getränk zum Feierabend bekommen können, aber irgendwie hat sich das dann doch nicht ergeben. Vielleicht ein anderes Mal.

    Noch ein paar Impressionen von unterwegs:
    Und was war noch?

    Jetzt zeige ich Euch noch meine Ausbeute. Ich habe nicht nur jede Menge Flyer und Leseproben, sowie Verlagskataloge mitgenommen. Natürlich habe ich in jeder Buchhandlung auch jeweils ein Buch käuflich erworben. Ein Weihnachtsgeschenk war auch schon dabei.

    Die Bücher stelle ich nach und nach noch einzeln vor. Hier einmal alles im Überblick:

    Bookstore Crawl Hannover
    Fazit:

    Ich habe einen richtig tollen Tag gehabt. Im nächsten Jahr mache ich den Spaß gerne wieder mit und schaffe es dann hoffentlich, ein paar der anderen Buchhandlungen zu besuchen, für die es dieses Jahr leider nicht mehr zeitlich gereicht hat.

    Ich liebe es einfach, gemütlich durch Buchhandlungen zu stöbern und mich einfach treiben zu lassen. Ganz ohne Zeitdruck und festen Plan.

    Bookstore Crawl Hannover
    Mein Stöberpass

    Habt Ihr auch schon einen Bookstore Crawl mitgemacht?

    Habt Ihr eine Lieblingsbuchhandlung?

    Erzählt mir gerne in den Kommentaren davon.

  • Rezension: Morden ohne Sorgen Band 3

    Rezension: Morden ohne Sorgen Band 3

    Andreas K. Buchholz

    Morden ohne Sorgen – Tannenmord im Weihnachtswald

    Ein Potsdam-Provinz-Krimi | Cosy Crime Weihnachtskrimi
    Band 3 der Reihe „Ein Fall für Frederik Loebell“

    Infos:

    • Autor: Andreas K. Buchholz
    • Erschienen bei Bastei Lübbe unter beTHRILLED
    • Taschenbuch
    • Krimis
    • ISBN: 978-3-7413-0461-3

    Ersterscheinung: 29.10.2024

    Klappentext:

    Weihnachten steht vor der Tür und ganz Potsdam ist in besinnlicher Adventsstimmung. Nur Frederik Loebell sieht den Feiertagen mit Grauen entgegen: Erst soll er Kekse backen und jetzt auch noch einen Weihnachtsbaum schlagen. Als er in einer Nacht-und-Nebel-Aktion endlich den richtigen Baum gefunden hat, ist die Netzmaschine blockiert – mit einer Leiche.

    Kurz darauf verschwinden auch noch fünfzig Tannenbäume und die vorweihnachtliche Gerüchteküche brodelt: Die Weihnachtsbaum-Mafia treibt in Brandenburg ihr Unwesen. Oder war es ein Mord aus Rache?

    Zwischen Glühwein, Gänsebraten und Zimtsternen macht Loebell sich gemeinsam mit Dackel Wilhelm auf die Suche nach dem Mörder. Sogar Kommissarin Edda Kleist schlägt sich diesmal auf seine Seite. Noch ahnen sie alle nicht, in welch tödlicher Gefahr sie schweben …

    beTHRILLED – mörderisch gute Unterhaltung.

    Weihnachtscollage. Eine Dackelfigur steht in einer Winterlandschaft, davor lehnt mein E-Book-Reader mit dem genannten Buch. Das Cover ist weihnachtlich gestaltet, der Titel Morden ohne Sorgen steht in goldener Farbe auf rotem Hintergrund,  schräg darunter steht der Untertitel Tannenmord im Weihnachtswald. Der Dackel trägt eine Weihnachtsmütze und einen roten Schal und sitzt neben einer Axt vor verschneiten Tannen.
    Link zum Buch

    Meine Meinung:

    Ich habe das E-Book wieder direkt durch den Autor erhalten und mich sehr darüber gefreut. Meine Meinung beeinflusst dies nicht.

    Band 3 spielt diesmal in der Vorweihnachtszeit, in der es um konkurrierende Tannenbaumplantagen, dubiose Geschäftsleute und natürlich wieder um viel privaten und beruflichen Stress für Frederik Loebell geht. Der Mann kann einem manchmal schon echt leid tun. Aber manchmal steht er sich auch selbst ganz schön im Weg.

    Ich muss sagen, mir gefällt dieser Band sogar noch besser als die beiden Vorgänger. Einmal liegt das sicher daran, dass der Schreibstil, der Plot und die einzelnen Protagonist:innen sich weiter entwickeln und dann vor allem sicher auch daran, dass der Zwergdackel Wilhelm wieder mehr vorkommt.

    Ich kenne zwar bereits die Vorgängerbände, aber denke, dass man sie auch unabhängig voneinander lesen könnte. Die Mordfälle sind in den Büchern stets abgeschlossen, die Nebenhandlung mit Frederik Loebell und seiner Familie, Freunden und Kollegen baut allerdings auf den Vorgängern auf.

    Es macht somit wahrscheinlich mehr Spaß, die Bücher chronologisch zu lesen, weil man dann die Hintergründe zu den einzelnen Charakteren besser nachvollziehen kann.

    Im dritten Band kommt es wieder zu tragikomischen Szenen, in die der Journalist meist unfreiwillig stolpert und die ihn erneut fast verzweifeln lassen. Sei es, dass er Tannenbäume für seine Mutter, seine Flamme Fleur und das Seniorenheim seiner Tante besorgen soll. Oder dass er es einfach nicht schafft, die benötigten Kekse zu besorgen, die die Senioren lautstark einfordern. Oder dass sein unkompetenter Chef von ihm verlangt, in einem Nikolauskostüm auf dem Marktplatz zu erscheinen.

    Teilweise werden diese Nebenhandlungen etwas viel, aber führen den Journalisten doch auch zielsicher auf die Aufklärung des Mordfalles zu. Dieses Mal habe ich die Auflösung absolut nicht kommen sehen. Es waren viele mögliche Verdächtige und das Motiv war nach meiner Meinung gut in die ganzen Verwicklungen verstrickt. Natürlich ist schnell klar, was hinter dem Mord steckt, aber der Mörder hat sich meiner Wahrnehmung gut entzogen.

    Das Finale gestaltet sich dann auch ziemlich turbulent und wartet beim Happy End mit einem diskreten Hinweis auf das Thema in der Fortsetzung auf, die im Frühjahr 2025 erscheinen wird.

    Ist ja klar, dass ich dann wieder dabei sein werde.

    Fazit:

    Es war mir wieder eine Freude, Frederik Loebell und sein Team bei den Ermittlungen zu begleiten und mitzurätseln. Dass Dackel Wilhelm diesmal mehr Auftritte erhält, möchte ich dabei positiv hervorheben.

    Es war eine spannende und humorvolle Lektüre und eine kurzweilige Unterhaltung.

    Eine schöne Einstimmung auf die Weihnachtszeit.

    Meine Rezensionen der übrigen Bände:

    Weitere Rezensionen zu Band 3:

    Das Cover ist weihnachtlich gestaltet, der Titel Morden ohne Sorgen steht in goldener Farbe auf rotem Hintergrund,  schräg darunter steht der Untertitel Tannenmord im Weihnachtswald. Der Dackel trägt eine Weihnachtsmütze und einen roten Schal und sitzt neben einer Axt vor verschneiten Tannen.
    Das Cover finde ich einfach zauberhaft!
  • Rezension: Brown Girls

    Rezension: Brown Girls

    Infos:

    • Autorin: Daphne Palasi Andreades
    • Luchterhand Verlag
    • Hardcover, mit Schutzumschlag, 240 Seiten
    • Erschienen am:12.06.2024
    • Originaltitel:Brown Girls
    • Übersetzung: Aus dem Amerikanischen von Cornelius Reiber
    • ISBN:978-3-630-87677-1
    • Deutsche Erstausgabe
    • Originalverlag: Random House, New York

    Klappentext:

    »Als würde sie über jedes Brown Girl sprechen, das im letzten Jahrhundert gelebt hat… Furchtlos!« The New York Times

    »Wenn ihr es genau wissen wollt, hat unsere Haut die Farbe von 7-Eleven-Root-Beer. Die Farbe vom Sand am Rockaway Beach, von dem wir Blasen an den Fußsohlen bekommen. Die Farbe der Kajalstifte, mit denen unsere Schwestern ihre Augen umranden. Die Farbe von Erdnussbutter.«

    Queens, New York. Hier kämpft eine Gruppe von Mädchen darum, die Migrationsgeschichten ihrer Familie mit der amerikanischen Kultur in Einklang zu bringen. Rastlos durchstreifen sie die Stadt, die niemals schläft, singen aus voller Kehle Mariah Carey, sehnen sich nach Jungs, die unerreichbar sind, und brechen den erreichbaren die Herzen. Eins ist für sie klar: Sie wollen für immer Freundinnen bleiben. Doch das Älterwerden macht auch vor ihnen keinen Halt und all die neuen Wünsche und Träume stellen die Freundschaft vor ungeahnte Herausforderungen.

    In entwaffnend lyrischer Sprache zeichnet »Brown Girls« ein kollektives Porträt vom Erwachsenwerden und weiblicher Freundschaft vor dem Hintergrund von Rassismus, Klassenzugehörigkeit und Ausgrenzung im gegenwärtigen Amerika.

    Das Buch liegt auf einem lilafarbenen Kissen. Der Titel lautet Brown Girls. Auf dem Cover sind eine Häuserzeile ud einzelne Menschen zu sehen, im Hintergrund die Silhouette einer Großstadt.
    Link zum Buch

    Meine Meinung:

    Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

    Brown Girls ist ein unfassbar starkes Debüt voller Poesie und Stimmgewalt.

    Die Autorin schreibt dabei aus der Sicht vieler Mädchen und Frauen der Gruppe von People of Colour, die in den letzten Jahrzehnten in Queens, New York aufgewachsen sind. Töchter von Immigrant*innen mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten und Erfahrungen, die sich dennoch vielfach sehr ähnlich und dennoch vielfältig und verschieden sind.

    Die Erzählung folgt diesen Leben chronologisch und erzählt von der Kindheit im „miesen Teil von Queens“, den unterschiedlichen Lebenswegen mit Highschool, College, Ausbildung, Arbeit und Privatleben. Dem Weggang einiger, dem Bleiben anderer, von Familiengründung oder auch nicht. Dabei nimmt die Autorin Rücksicht auf die Diversität der brown girls. Sie erzählt dabei nicht aus einer Ich-Perspektive, sondern erzählt immer mehrstimmig aus der Wir-Sicht.

    Das Buch ist kurzweilig und bildhaft geschrieben. Es vereint die Wut auf Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung und die Liebe zu ihren Müttern, Vätern, Brüdern, Schwestern und Freund*innen. Es ist ein eindrücklicher Blick in eine patriarchale Gesellschaft, in der sich Mädchen und Frauen immer noch ihren Platz erkämpfen müssen und auch mit ihren eigenen Zweifeln und Herausforderungen kämpfen.

    Die Erzählung ist vielfach fragmentarisch und temporeich und geht nicht sehr tief in die einzelnen Themen. Vieles wird nur kurz angerissen und erwähnt, aber wirft dennoch einen ausreichend umfassenden Blick auf die moderne Geschichte Amerikas.

    Das Buch gibt allen eine Stimme, die nicht Teil der weißen heteronormativen „Mehrheits“-Gesellschaft sind.

    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und halte es für eine wunderbare Ergänzung zu all den bisher erschienenen Bücher von PoC-Autor*innen. Es ist so komplex wie die Persönlichkeiten, von denen es erzählt.

    Zitat:

    Wir sehen die Gesichter unserer Verwandten vor uns[..], deren Gesichtszüge wir in unseren eigenen Gesichtern erkennen.

    [..] Ein Gefühl nicht unähnlich einem Déja-vu. Dass wir irgendwie schon mal hier waren. Aber wie soll das möglich sein? [..]

    Wir gehen immer Weg. Wir haben es im Blut wegzugehen.

    Aber vielleicht haben wir es auch im Blut zurückzukehren. Warum haben wir je geglaubt, dass Heimat nur ein einziger Ort sein kann? Wo doch das Leben in diesen Körpern bedeutet, dass wir viele Welten in uns tragen.

    Es gibt in diesem Buch viele Sätze, die auch mich direkt ansprechen, obwohl ich viele Erfahrungen als weiße Frau gar nicht machen kann. Aber ich glaube fest, dass wir alle miteinander verbunden sind und es keine künstlich geschaffenen Grenzen geben sollte.

    Das Buch mit Klappentext.

    Fazit:

    Unbedingte Leseempfehlung! Ich freue mich schon darauf, irgendwann mehr von der Autorin zu lesen.

    Weitere Lektüre:

  • Rezension: Reality, Reality

    Rezension: Reality, Reality

    Infos:

    • Autorin: Tone Schunnesson
    • Verlag: Luchterhand
    • Übersetzerin: Hanna Granz
    • Hardcover mit Schutzumschlag
    • 304 Seiten
    • Erschienen: 25.09.2024

    Klappentext:

    Wenn die Lügen am Ende das Einzige sind, was ein Quäntchen Wahrheit enthält.

    Das ehemalige Reality-TV Sternchen Bibbs wird von ihrem Partner Baby verlassen. Das passt ihr gar nicht, obwohl sie schon lange gerätselt hat, ob sie ihn wirklich will. Dumm auch, dass sie nun eine Menge Geld aufbringen muss – die sie nicht hat -, damit Baby vom Mietvertrag der geteilten Wohnung zurücktritt. Was nun? Mit scharfer Intelligenz und einem dehnbaren Wahrheitsbegriff mischt sie ihren Freundeskreis auf, und nicht nur den.

    Sie selbst ist dabei ihr erstes Opfer: ist sie doch am proaktivsten, wenn es darum geht, sich selbst zu sabotieren. Ob sie sich an einem todlangweiligen Businessmann abarbeitet, Brücken zu ihren Freunden verbrennt oder Baby öffentlich wirksam einen Übergriff vorwirft – ihre Befreiungsversuche sind stets sowohl hilflos als auch extrem kreativ. Wir alle kennen eine Bibbs, und überhaupt ist es so: am Ende des Tages ist sie eine von uns. Sich mit Bibbs gegen „die Realität“ zu verschwören, ist deshalb das Gebot der Stunde.

    Das Buch vor gelben Blüten im Garten
Reality Influencer Berühmtheit
    Link zum Buch

    Meine Meinung:

    Das Buch wurde mir vom Luchterhand Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Das hat mich sehr gefreut, beeinflusst meine Meinung allerdings nicht.

    Man begleitet die Ich-Erzählerin etwa eine oder zwei Wochen in ihrem verkorksten Leben und wird von Anfang an ganz nah an sie heran gezogen.

    Sie war mir allerdings nicht durchgehend sympathisch. Ich fand sie teilweise sogar anstrengend. Trotzdem wollte ich wissen, was als nächstes passiert und ob sie es schafft, ihren Partner auszuzahlen, damit sie die Wohnung behalten kann.

    Ihre Beweggründe wurden mir manchmal nicht ganz klar und ich fand die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten zeitweise sehr ungesund.

    Gestützt durch Rückblicke auf verschiedene Phasen ihres Lebens erzählt Bibbs, wie es zur Trennung kam. Dabei geht sie nicht chronologisch vor, was mich manchmal etwas verwirrt hat. Allerdings fand ich, dass das zu ihrem Charakter passt. Sie hat ihr Leben selten im Griff, kann nicht mit Geld umgehen und ist niemand, mit dem ich gerne befreundet wäre.

    Aber gerade die Brüche in ihrem Lebenslauf machen diese Geschichte so faszinierend.

    Das Buch ist keine leichte Lektüre, aber dennoch lesenswert, da sie einen manchmal fast voyeuristischen Blick auf Bibbs Erlebnisse und einen schwarzhumorigen Blick hinter die Kulissen der Glamour-Welt wirft.

    Weitere Bücher aus dem Luchterhand Verlag:

  • Aktualisierung meines Leseplans 2024

    Aktualisierung meines Leseplans 2024

    Heute möchte ich Euch einen Überblick über meinen Leseplan für mein Lesejahr 2024 verschaffen und Euch berichten, welche Bücher ich innerhalb der letzten 9 Monate gelesen habe und welche Bücher noch nicht gelesen sind.

    Schaut gerne in meinen Bericht von Silvester rein, wenn Ihr noch einmal sehen wollt, wie meine ambitionierte Planung aussah.

    Hier noch einmal das Bild aller Bücher, die ich dieses Jahr lesen wollte:
    Überblick Leseplan Lesejahr

    Diese beiden Bücher sind für Buddyreads mit Mo reserviert:

    Überblick Leseplan Lesejahr

    Da kann ich auf jeden Fall vermelden, dass wir noch nicht mal die Leseabschnitte eingeteilt, geschweige denn einen Starttermin vereinbart haben.

    Aber welche Bücher habe ich denn jetzt gelesen und wie haben sie mir gefallen?

    Von meinen geplanten 25 Büchern habe ich tatsächlich bereits 16 (!) Bücher gelesen. Einige der Bücher fand ich richtig gut, einige lesenswert, andere waren ok. Es war aber kein Flop dabei, was ja auch nicht die Regel ist.

    Überblick Leseplan Lesejahr

    Wenn Ihr mir auf Instagram folgt, dann habt Ihr sicher mitbekommen, wenn mich eins der Bücher so richtig begeistert hat. Iron Widow ist eines davon. Ich habe mich damit aus meiner Komfortzone gewagt und es auf Englisch gelesen. Band 2 kommt im Dezember als Taschenbuch und auch das werde ich wieder auf Englisch lesen. Meine Freundin hat mir das Buch bereits zum Geburtstag geschenkt. Also sie hat mir die Bestellbestätigung der Vorbestellung geschickt. Und da ich es auch schon vorbestellt hatte, habe ich meine Vorbestellung wieder storniert. Band 1 war auch schon ein Geschenk meiner Freundin, weil sie selbst so begeistert davon war. Sie hat es, statt es mir nur zu empfehlen einfach direkt gekauft, als wir gemeinsam in der Buchhandlung Graff in Braunschweig stöberten. Ich möchte mich nicht beschweren.. 😉

    Und welches sind die noch ungelesenen Bücher?
    Überblick Leseplan Lesejahr

    Das Jahr hat jetzt noch drei Monate und ich möchte gerne noch das eine oder andere Buch bis zum Jahresende lesen.

    Die Rache-Reihe von Andreas Gruber möchte ich auf jeden Fall am Stück lesen. Und da mir noch Band 4, Rachefrühling, fehlt, fang ich mit der Reihe wahrscheinlich nicht so bald an.

    Die übrigen Bücher sind alles Einzelbände. Die könnte ich noch schaffen.

    Ich werde natürlich berichten, welches der Bücher auf meinem Leseplan für 2025 landen wird.

    Vor allem hoffe ich ja, dass ich die beiden Buddyreads nicht mehr ganz so lange „vor mir herschieben muss“. Aber da muss ich natürlich auf mein Buddy Mo Rücksicht nehmen. Und da es nicht unbedingt die schlanksten Exemplare sind, könnte das noch dauern..

    Bleibt mir treu und ich halte Euch auf dem Laufenden.. Spätestens, wenn ich Euch von meinem gesamten Lesejahr berichte!

    Bis bald!

    Ganz liebe Grüße

    Rabi

  • Messebericht 4

    Messebericht 4

    Akademisches Viertel, Dumont Herbstvorschau und viel zu viele Eindrücke. Der Samstag auf der Leipziger Buchmesse.

    Für Samstag Vormittag stand die Herbstvorschau des Dumont-Verlags auf dem Plan. Daher konnten wir morgens nicht so lange trödeln und gingen zeitig zum Frühstück. Aber auch heute konnten wir wieder einen Blick auf Andreas Gruber erhaschen, was uns den Start des geplanten letzten Messetages versüßte.

    Frisch gestärkt und ausgeruht machten wir uns wieder auf den Weg zum Messegelände. Diesmal fuhren wir auch eher los, um rechtzeitig zur Veranstaltung um 11 Uhr anzukommen. Doch der starke Verkehr machte uns einen Strich durch die Rechnung und wir kamen etwa 15 Minuten zu spät, und verpassten somit die Vorstellung der ersten Bücher. Es war uns allerdings niemand böse. Anscheinend hatten wohl mehrere den Verkehr unterschätzt, denn nach uns kamen auch noch einzelne Bloggerinnen an.

    Ehrlicherweise wären wir vom Hotel zu Fuß schneller gewesen. Vom Zimmer konnten wir nämlich das CCL sehen. Aber Bequemlichkeit und Wetterlage waren uns täglich im Weg.

    Zum Glück hatten wir noch nicht viel verpasst und konnten einige berührende Videobotschaften und spannende Buchvorstellungen erleben. Es wurde auch ein Rätsel veranstaltet, das wir, so gut es ging, ausfüllten, denn alle Teilnehmer*innen konnten ein Buchpaket des Verlags gewinnen. Leider fehlten uns durch unser „akademisches Viertel“ ein paar Informationen und ich bin sehr schlecht im Spicken.

    Außerdem gab es eine Lesung eines niederländischen Autoren, was ich besonders toll fand. Nach der Lesung gab es noch die Möglichkeit, Fragen zu stellen, was einige Anwesende nutzten, Ihre Erfahrungen mit dem Thema Elternschaft und Kinder, die man nie aufwachsen sehen kann, mit allen zu teilen. Das war sehr berührend und hier und da wurden einige Taschentücher gezückt. Es war aber auch eine lustige und informative Veranstaltung!

    Hinterher gab es dann noch die Möglichkeit das Buch Kontur eines Lebens von Jaap Robben signieren zu lassen. Und der Verlag war so großzügig jedem von uns Blogger*innen einen Beutel mit dem Buch des Autoren, ein paar Snacks und einem weiteren Buch, das noch nicht erschienen war, zu schenken. Also stellten wir uns nach der Lesung in die Schlange, quatschten mit anderen Bloggerinnen und machten Fotos mit dem Autor und seinem Buch.

    Die Bücher werde ich noch separat rezensieren.

    Nach der Veranstaltung bummelten wir erstmal etwas ziellos durch Halle 2, wo Mo einen ihr bekannten Verlag fand und wir kurz für einen Schnack verweilten. Nach einigen Fotos und vielen neuen Eindrücken wechselten wir in Halle 4, in der ich noch geplante Buchkäufe erledigen wollte.

    Bei der Büchergilde war es so voll, dass ich nur ein Foto vom Stand machte und dann zum Nachbarstand weiterging, wo wir leckeren Tee probieren konnten. Das war eine willkommene Erfrischung zwischendurch.

    Ein Highlight war dann das Foto, das ich mit Bernd das Brot, den ich dabei hatte, und Bernd das Brot machen konnte! 🙂 Mo versuchte, mir mitzuteilen, dass sie auch ein Foto von mir machen könnte. Aber durch die Geräuschkulisse, die in der Glashalle herrscht, habe ich das erst überhaupt nicht mitbekommen. Peinlich!

    Der Samstag ist traditionell der meistbesuchte Messetag, so dass es auch an diesem Tag unfassbar voll wurde und wir uns irgendwann mehr oder weniger abgekämpft fühlten. Also nutzten wir die Bloggerlounge für eine kleine Entspannungspause. Danke an die Leipziger Messe, die diesen Raum so schön hergerichtet hat! Es gab Getränke und auf den Tischen lagen Leseproben zum Mitnehmen.

    So konnten wir uns frisch gestärkt in Halle 1 umsehen. Hier ist die Mangahalle untergebracht, in der von Animé über Manga bis zu Cosplay so viel zu sehen ist! Wir konnten uns gar nicht satt sehen.

    Neu war allerdings dieses Jahr, dass die Verlage trotzdem noch in anderen Hallen aufgebaut waren. Das fand ich ein wenig unübersichtlich. Ich mag es, wenn ich einen Verlag oder die Verlagsgruppe an einem Standort finde und nicht durch mehrere Hallen gehen muss, wenn ich etwas aus dem Verlag suche.

    Also sind wir nach Halle 1 noch in Halle 3 gewechselt, in der Mo ganz begeistert über den Aufbau des egmont Manga Verlags war, denn sie konnte so ganz viele Detektive Conan sehen und fotografieren.

    Bei Carlsen Manga konnte man ein Foto mit verschiedenen Hintergründen im Manga-Stil machen, was wir natürlich sofort ausprobierten. Das Bild ist doch ganz schön geworden, oder?

    Naja, man sieht mir schon an, dass ich langsam etwas erschöpft war. Der Tag war auch voller neuer Eindrücke und spannender Erlebnisse.

    Mo wollte ihre Bloggerfreundin vom Vortag noch einmal treffen und wir besuchten auch die drei Autorenamigos, von denen einer gerade auf dem Sprung irgendwo hin war. Hätte ich da schon geahnt, dass uns mehr als Bücher verbindet! Ein paar Tage später fand ich nämlich heraus, dass André Milewski auch großer SchleFaZ-Fan ist und sogar Teil des Fan-Podcasts SchleCast! Wie klein die Welt doch ist. Zur nächsten Messe muss ich unbedingt gezielt auf ihn zu gehen.

    Mo plauderte entspannt mit G. S. Foster und ich schaute mich in der näheren Umgebung ein wenig um. Nach einem Foto mussten wir dann auch schon weiter ziehen, denn es wurde langsam immer später. Also schlenderten wir entspannt Richtung Ausgang und fotografierten im Vorbeigehen noch einige mittlerweile menschenleere Messestände.

    Der krasse Unterschied fiel mir vor allem beim Lyx-Stand auf, der tagsüber immer belagert wurde und vor dem immer lange Schlangen vor Signierstunden warteten.

    Abends gingen wir zu Fuß zum KFC, der vom Hotel einen Steinwurf entfernt war, da wir keine Energie mehr hatten, noch ein anderes Restaurant zu suchen und den Weg dorthin auf uns zu nehmen.

    So endete unser dritter Tag und sollte unser Messeabenteuer eigentlich auch beschließen, aber leider fielen mir noch unzählige Bücher ein, nach denen ich noch schauen wollte. Eines musste ich unbedingt noch kaufen, da ich es für meine Mama signieren lassen wollte. Also gingen wir Sonntag vor unserer Heimreise noch einmal zur Messe. Davon erzähle ich ein anderes Mal.

    Den Bericht von Mo findet Ihr unter diesem Link.