Kategorie: Allgemein

  • Rezension: L wie Lisa von Günter Richter

    Rezension: L wie Lisa von Günter Richter

    Klappentext:

    Unverhofft tritt ein rothaariger Wirbelwind in sein Leben und stellt es auf den Kopf. Lisa liebt es, sich nackt zu bewegen, ob in ihrer Wohnung oder in der Natur. Was andere über sie denken, interessiert sie nicht. Mit ihr stolpert er von einem erotischen Abenteuer ins nächste. In immer neuen Bezügen wird das altbekannte Spiel zelebriert. So treiben sie es bei Regen auf dem Feld, beim Pilzesuchen im Wald, in den Dünen und auf so ziemlich allen Flächen zu Hause. Aus anfänglich rein körperlicher Attraktion entwickelt sich eine Liebesbeziehung. Werden ihre sexuelle Anziehung und ihre schier unersättliche Lust aufeinander dem Alltag trotzen und über die Jahre andauern?

    Taschenbuch, 176 Seiten, blue panther books Verlag

    Meine Meinung:

    Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

    Das Cover ist farbenfroh und einigermaßen passend. Den Mann hab ich mir allerdings weniger muskulös vorgestellt.
    Der Schreibstil ist flüssig und leicht lesbar. Die sinnliche und niveauvolle Geschichte wird aus der Sicht des Mannes erzählt. Dabei erfährt man nur den Namen seiner Partnerin, er selbst bleibt namenlos.
    Teilweise bedient sich der Roman einer etwas altmodischen Sprache, was aber das Lesevergnügen nur unterstützt.
    Der kurze Roman richtet den Fokus auf einige sexuelle Ausschweifungen, beschreibt neben den expliziten Sexszenen aber auch die Entwicklung der Beziehung, ohne sich in Details zu verstricken.
    Das Buch lässt sich gut zwischendurch lesen. Die Sprache ist bildhaft und nicht zu vulgär. Die Beschreibungen der Landschaft sind wundervoll.

  • Leipziger Buchmesse: signierte Bücher und Autogramme

    Leipziger Buchmesse: signierte Bücher und Autogramme

    Ich gehe nicht nur zur Buchmesse, um eskalativ Bücher zu kaufen oder mir Lesungen anzuhören. Ich sammele auch gerne die Autogramme von Autoren. Häufig sogar von Autoren, deren Bücher ich noch nicht gelesen habe. Was man hat, das hat man.

    Heute präsentiere ich euch also Bilder von den Autogrammen, die dieses Jahr dazu gekommen sind. Die beiden Signaturen in den Büchern, die ich verschenken werde, sind allerdings nicht dabei. (Warum eigentlich nicht?)

    Sascha Ehlert (Autor), José Antonio Martin Vilchez (Illustrator)
    Melissa David
    Sabrina Georgia
    Catherine Shepherd
    Nika Lubitsch
    Bela B. Felsenheimer
    Kate Franklin
    Svenja Lassen
    Elvira Zeißler * Ellen McCoy * Ella Zeiss
    Catalina Cudd
    Catherine Shepherd
    Grace C. Stone
    Julia Rana
    Tanja Karmann
  • Leipziger Buchmesse Tag 3 – Teil 2

    Leipziger Buchmesse Tag 3 – Teil 2

    Wenn man aus den Hallen 2 bis 5 in Halle 1 kommt, erleidet man beinahe einen Kulturschock. Es ist eine Halle, in der es gefühlt wie in der Disco zugeht. An einigen Ständen läuft laute Pop-Musik, es gibt tanzende Menschen (davon habe ich leider kein Foto gemacht), überall gehen, stehen und sitzen Cosplayer, und es ist einfach laut und bunt. Außerdem sind dort alle namhaften Manga-Verlage vertreten und man kann sich bei so viel Auswahl nur schwer entscheiden. Es gibt Stände, an denen man Computer- oder Konsolenspiele ausprobieren kann und Künstler stellen ihre Bilder und andere Kunstwerke aus. Ganz verlockend finde ich ja die Überraschungstüten, Lucky Bag genannt, in denen sich verschiedene Sachen von T-Shirts über DVDs bis Manga einiges befindet. Allerdings schreckt mich dann doch die Tatsache ab, dass ich nicht weiß, was drin ist und ich mit vielen Dingen (Cosplay-Perücken o.ä.) einfach nichts anfangen kann.

    Aber ich mag das Gewusel und gehe mindestens einmal durch Halle 1, wenn ich bei der Buchmesse bin. Dort findet sich fast alles, was das Manga- oder Cosplay-Herz begehrt.

    Auf den folgenden Fotos bekommt Ihr einen kleinen Eindruck von der Manga Comic Con:

    Die Plüschis sind einfach zu süß!
    Es gibt einfach so viele unfassbar begabte Künstler! Ich bewundere das sehr. (Da hat Mo doch ein tolles Foto von mir gemacht, oder?)
    Dieses Maid Café wollten wir erst besuchen, als wir es auf dem Hallenplan entdeckten, aber so stellten wir uns ein richtiges Maid Café nicht vor und gingen dann doch lieber weiter. Das hatte für uns einfach nicht den Charme der Maid Cafés, die wir aus unseren Lieblingsmangas kennen.
    Den Manga muss ich unbedingt lesen!
    Das soll Rabiata heißen.
    Könnte gut sein, oder. 🙂

    Und zu guter Letzt zeige ich Euch noch meine Ausbeute des Tages:

    In den Beuteln befinden sich Lesezeichen, Leseproben und Prospekte.
    Zwei Bücher sind Geschenke für Freundinnen (R.I.O.S. und Left to Fate) und drei Bücher bekam ich tatsächlich selbst geschenkt!
    Ich werde Euch die einzelnen Bücher alle noch separat vorstellen.

    Samstagabend wären Mo und ich beinahe noch zu einer Ü30-Party gegangen, aber die sollte erst um 23 Uhr beginnen und wir wollten für unsere Heimreise am Sonntag fit sein. Außerdem waren wir so kaputt vom Tag, dass wir lieber nach dem Abendbrot und einem gemütlichen Abend im Hotelzimmer zeitig ins Bett gegangen sind.

    Ü30 halt.. Durchfeiern ist nicht. ^.^‘

    Die Rückreise am Sonntag war völlig entspannt und unsere Daheim gebliebenen Lieben freuten sich sehr über unsere Heimkehr. Für Mo und mich gingen die Tage allerdings viel zu schnell vorüber. Hatten wir uns nicht gerade erst am Bahnhof fröhlich begrüßt? Entsprechend schwer fiel es uns, uns schon wieder zu trennen. 😉

    Wart Ihr bei der Buchmesse? Oder plant Ihr, eine zu besuchen, habt es aber noch nicht geschafft? Lasst es mich doch in den Kommentaren wissen.

    Liebe Grüße

    Eure Rabi

  • Leipziger Buchmesse Tag 3 – Teil 1

    Leipziger Buchmesse Tag 3 – Teil 1

    Nachdem wir Freitag schon Pech hatten und auf den Besucherparkplatz P1 ausweichen mussten, weil der Presseparkplatz überfüllt war, ging es uns am Samstag nicht anders. Sicher hätten wir noch einen Platz bekommen, wenn wir vor 10 Uhr bereits dort gewesen wären, aber das hätte bedeutet, dass wir früher aufstehen müssen und ich hätte beim Frühstück meine Brötchen herunter schlingen müssen. Ich bin kein schneller Esser und kann Stress am Morgen gar nicht ausstehen. So kamen wir Samstag etwas früher als Freitag an, aber parkten genau so auf dem P1, der schon deutlich voller war, als am Vortag. So konnten wir wieder einen kleinen Spaziergang machen. Am Freitag spazierten wir zum Pressezentrum, da Mo ihren Presseausweis noch aktivieren lassen musste und wir nicht sicher waren, ob das am Osteingang ebenso problemlos möglich war. Der Fußweg am Samstag war nicht wesentlich kürzer. 🙂 Das Wetter war ja glücklicherweise bestens, kein Vergleich zu dem Schneechaos im Vorjahr. So kam ich bester Laune am Osteingang an. Zum Glück kamen wir zügig durch die Taschenkontrolle, so dass wir uns in das Getümmel in den Messehallen werfen konnten.

    Am Samstag wollten Mo und ich ein paar Autoren treffen und uns Autogramme holen. Außerdem wollten wir ein paar lustige Fotos machen. Beides ist uns auch ganz gut gelungen. Wir hatten tolle Gespräche mit den Autoren und bekamen wundervolle Signaturen in unsere Bücher. Meine werde ich Euch in einem separaten Beitrag zeigen. Jetzt gibt es aber noch ein paar Messestand-Fotos.

    Zu Beginn unseres Rundgangs blieben wir an diesem Stand stehen. Dort gab es Kinderbücher und der Star der Bücher, Herr Wolke, war selbst zugegen. Auch der Autor, Herr Schreiberling, ist im Hintergrund zu sehen. Herr Wolke hat viele Späße mit den anwesenden Kindern gemacht, so dass wir einen Moment gespannt zuhörten.
    Jennifer Alice Jager im Gespräch
    Hier holte ich mir den dritten Band der Cheetah Manor Reihe und natürlich auch ein Autogramm von Melissa David, der Autorin – auch der Kruento-Reihe.
    Beim Salomo Verlag kann man sehr interessante Bücher bekommen, die sich viel mit der Geschichte Dresdens und der Region befassen.
    Ich habe mich für ein Buch über ein Slawen-Mädchen entschieden. Darüber berichte ich noch separat.
    Diese Autorinnen waren auch alle super lieb.
    Mindestens eins der Bücher wanderte auf meine Wunschliste.
    Manche Stände haben ihre Bücher mit richtig toller Deko präsentiert.

    Bei Festa habe ich auch ein Buch erworben. Die Auswahl fiel mir sehr schwer, aber das Cover hat mich dann gelockt. Buchvorstellung folgt separat.
    Dieser Autor saß beim Festa-Stand und hat seine Bücher signiert.
    Ich fand ihn allein schon wegen seiner Körpergröße unglaublich faszinierend.
    Die Bücher vom Dryas-Verlag will ich so lange schon lesen.

    Auch Politiker schreiben eigene Bücher und reden dann darüber bei Messen.
    Nika Lubitsch

    Neben Signierstunden gibt es auch jede Menge Lesungen und Gespräche mit Autoren :

    Elke Bergsma
    Nadine Kapp – Freya Miles – Law Enforcement Chicago
    Gloria Trutnau
    Ihr neues Buch habe ich für meine Freundin Katha signieren lassen.
    Wir lernten Sabrina Georgia kennen, die uns einfach so ein Exemplar ihres Buches und eine Goodie-Tüte schenkte. Vielen Dank nochmal!
    Das Buch stelle ich noch separat vor.
    Zufällig machte ich die Facebook-App auf, als wir gerade eine kleine Pause in der Bloggerlounge machten und es wurde mir eine Erinnerung angezeigt, dass Julia Rana bald eine Signierstunde hat.
    So konnte ich noch rechtzeitig zum Stand flitzen.
    Ich bin ja immer fasziniert, wenn sich Menschen Namen merken können. Und wenn sie dann noch wissen, was man vor fast einem Jahr in einer Facebook-Gruppe geschrieben hat. Ich bin manchmal nicht sicher, ob das etwas Positives ist, wenn man so einen bleibenden Eindruck hinterlässt. 😉
    Julia wusste sofort, wer ich bin, kannte meinen Namen und freute sich wirklich, mich zu sehen.
    Da mussten wir natürlich ein gemeinsames Foto machen. 🙂
    Ich hatte mich für die Frankfurter Buchmesse 2018 als
    persönlicher Bodyguard angeboten, aber habe es nicht mal zur Messe geschafft.. Asche über mein Haupt! x-D

    Eingangs erwähnte ich ja lustige Fotos, die Mo und ich gemacht haben. Diese möchte ich Euch nicht vorenthalten. Allerdings zeige ich Euch nicht jedes einzelne. Manche sind einfach nicht für fremde Augen geeignet. *hust*

    Ich glaub, ich spinne!
    Neben Pummeleinhorn wirke ich doch wie eine zarte Elfe!
    Ein Foto mit dem Maulwurf darf nicht fehlen!
    Plötzlich wurden wir seeehr müde..

    Das soll es erst einmal wieder gewesen sein für heute. Von Halle 1 berichte ich dann die Tage noch. Außerdem gibt es noch eine Menge Buchvorstellungen und die Autogramme, die ich ergattern konnte. Ich hoffe, mein Beitrag konnte Euch ein wenig unterhalten und informieren. Falls Ihr Anmerkungen oder Fragen habt, hinterlasst doch gerne einen Kommentar.

    Liebe Grüße

    Eure Rabi

  • Rezension: Das Gutshaus in der Toskana von Karin Seemayer

    Rezension: Das Gutshaus in der Toskana von Karin Seemayer

    Klappentext:

    Die Zutaten der Liebe.

    Toskana, 1833: Auf dem Weingut in der Toskana scheinen Marco und Antonella am Ziel ihrer Träume angekommen: Marco kann nun endlich seiner Berufung nachgehen, Antonella freundet sich schnell mit Tiziana, der Besitzerin der benachbarten Osteria an, und ist froh, bei ihr als Köchin und Bäckerin arbeiten zu können. Außerdem erwarten die beiden ihr erstes Kind. Doch dann taucht ihr ehemaliger Verlobter auf und droht, ihr Glück zu zerstören. 

    Ein Weingut im Italien des beginnenden 19. Jahrhunderts und eine starke Frau, die für ihre Familie kämpft.

    384 Seiten, Taschenbuch, Aufbau Verlag

    Meine Meinung:

    Ich bekam das Buch im Rahmen einer Lovelybooks Leserunde. Dafür möchte ich mich noch einmal bedanken und betonen, dass meine Meinung dadurch nicht beeinflusst wurde.

    Das Buch ist die fesselnde und berührende Fortsetzung des Romans „Die Tochter der Toskana“, das mir auch viel Freude beim Lesen bereitet hat.

    Der Schreibstil ist angenehm lesbar und lässt wunderbare Bilder im Kopf entstehen. Der Ablauf ist chronologisch und logisch nachvollziehbar.

    Die Protagonisten sind sympathisch, ihre Handlungen und Entscheidungen sind authentisch und passend zu der Zeit, in der der Roman spielt.

    Die Autorin lässt die Welt der 1830er Jahre in Italien packend und farbenfroh auferstehen. Sie hat den Roman mit viel Liebe zum Detail geschrieben, was man den handelnden Personen und den Schauplätzen auch anmerkt.

    Nach der Lektüre freue ich mich bereits auf Band 3, der bald erscheinen soll. Ich werde die Veröffentlichung sehnsüchtig erwarten.

    Absolute Leseempfehlung!

    Das Buch war mir während einer längeren Autofahrt ein wunderbarer Begleiter.
  • Lesemonat März

    Bevor ich wieder nicht dazu komme, zeige ich Euch nun die Bücher, die ich im März gelesen habe.

    Es hat mich eigentlich nur ein Buch nicht wirklich gepackt. Kindeswohl von Ian McEwan habe ich dennoch beendet, da ich es für den Lesekreis gelesen habe und wir gemeinsam den Film gesehen haben. Daher wollte ich wissen, wie das Buch endet, um Film und Buch besser vergleichen zu können. Hätte ich das Buch nicht gelesen, hätte ich viele Zusammenhänge im Film auch gar nicht erkennt oder verstanden. Außerdem hat mir das Filmende überhaupt nicht gefallen. Emma Thompson, die Schauspielerin der Protagonistin, mag ich allerdings sehr. Ihre Darstellung der Richterin habe ich mir gerne angesehen.

    Desweiteren ließen sich folgende Bücher sehr gut lesen:

    Das bretonische Haus der Lügen von Mia Löw (bereits rezensiert)

    Das Gutshaus der Toskana von Karin Seemayer (Rezension folgt)

    Scharnow von Bela B. Felsenheimer (bereits rezensiert)

    After the Rain 3 + 4

    habe ich mir bei der Buchmesse am Altraverse-Stand gekauft. Ich liebe die Reihe von Jun Mayuzuki und hoffe, der Verlag bringt die Folgebände alle noch im deutschsprachigen Raum raus!

    Das Buch Geliebter Gebieter habe ich ebenfalls bereits rezensiert. Ich fand es unterhaltsam.

    Nun freue ich mich erstmal auf den April. In diesem Monat möchte ich wieder mal Bücher von meinem SuB lesen. ^.^‘ Allerdings stehen auch noch drei Rezensionsexemplare aus und das Buch für den Lesekreis. Ich werde berichten. 🙂